SPÖ-Becher: Geht’s noch überheblicher Herr Bundeskanzler?

ÖVP-geführte Länder werden besser auf Maßnahmen vorbereitet als andere – Kurz habe „andere Probleme“

Wien (OTS/SK) – Von einer völlig unverständlichen und abgehobenen Einstellung sprach die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Ruth Becher im Zusammenhang mit den jüngst bekannt gewordenen Äußerungen von Bundeskanzler Kurz im Kurier vom 25. Oktober. Angesprochen auf die Kritik der SPÖ-Landeshauptleute, warum nur ÖVP-geführte Bundesländer von vorgesehenen Pandemie-Maßnahmen durch ÖVP-Ministerien informiert wurden, erklärt Kurz, dass „viel über Kleinigkeiten diskutiert“ werde und dass es „jetzt wirklich andere Probleme“ gäbe. „Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass es Herr Kurz für angemessen findet, ÖVP-geführte Länder besser auf Maßnahmen für die Bevölkerung vorzubereiten als nicht ÖVP-geführte“, so Becher. Dass Menschen in diesen Ländern durch eine schlechtere Vorbereitung auf gesundheitserhaltende Maßnahmen für ihr Wahlverhalten „bestraft“ werden sollen, sei unfassbar, so die SPÖ-Abgeordnete. ****

„Eine solche kleingeistige Politik ist an Menschenverachtung kaum mehr zu überbieten. Ich fordere Herrn Kurz und sein Umfeld auf, unverzüglich allen Österreicherinnen und Österreichern gegenüber die gleiche Behandlung und Aufklärungsarbeit sicherzustellen. Dass politische Gesinnung mittlerweile sogar für die Gesundheit der Menschen ausschlaggebend sein soll, ist in der Zweiten Republik einzigartig“, schloss Becher. (Schluss) lp

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