WKÖ-Präsident Mahrer: „Steuerreform ist Investition in die Zukunft“

Umfrage belegt: Bevölkerung für steuerliche Anreize für Zukunftsthemen – GS Kopf: Entlastungsmaßnahmen rasch umsetzen

Wien (OTS) – „Wer arbeitet, muss mehr von seinem Geld haben. Das gilt für Herrn und Frau Österreicher ebenso wie für die Unternehmen in unserem Land. Die anstehende Steuerreform hat aber nicht nur Potenzial, zu einer dringend notwendigen, unmittelbar spürbaren Entlastung beizutragen. Sie kann auch ein Hebel dafür sein, den Standort Österreich zukunftsfit aufzustellen“, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

Eine aktuelle Bevölkerungsumfrage unter 1.000 Personen Mitte August 2021 im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) belegt:
Die Steuerlast wird in der Bevölkerung gerade jetzt als drückend empfunden. 2 von 3 Befragten empfinden diese Last als zu hoch, vor allem bei Treibstoffen, aber auch auf ihrem Gehaltszettel bekommen sie dies zu spüren. 81% fordern explizit eine Senkung der Lohn- und Einkommensteuer.

86% der Österreicherinnen und Österreicher plädieren dafür, dass Österreichs Betriebe nicht stärker besteuert werden als in vergleichbaren Ländern. Und 76% sind überzeugt: Hohe Steuern für Unternehmen wirken sich auch negativ auf die Arbeitsplätze in Österreich aus. 71% sehen negativen Einfluss der Steuerbelastung auf die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen. Mahrer: „Diese Ergebnisse zeigen klar: In der Bevölkerung herrscht ein hohes Bewusstsein dafür, dass eine gesunde Kapitalausstattung unserer Betriebe eine wichtige Basis ist für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land.“

Investitionen in die Zukunft unterstützen

Die Umfrage zeigt auch: Das Bewusstsein in der Bevölkerung für Themen, die für die Zukunft unseren Standortes spielentscheidend sein werden, ist hoch: Mehr als drei Viertel der Bevölkerung sprechen sich für steuerliche Anreize für Investitionen in den Zukunftsbereichen Klimaschutz und Digitalisierung aus.

„Daher braucht es rasch effektive Anreize für Investitionen: neben einem 20%-igen Investitionsfreibetrag braucht es einen Freibetrag von 30% für Investitionen in Innovation, Digitalisierung sowie Ökologisierung und Nachhaltigkeit“, unterstreicht WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Auch die Senkung der Körperschaftsteuer auf 21% bringt eine spürbare Entlastung, zudem pocht die WKÖ auf eine rasche Fortführung der Tarifreform.

„Der Auftrag der Bürgerinnen und Bürger an die Politik ist klar und deutlich: Es geht jetzt akut um eine Entlastung der ganzen Wirtschaft: Unternehmen gleichermaßen wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Daher: runter mit der Körperschaftssteuer, runter mit der Einkommenssteuer; mehr netto von brutto. Ebenso geht es jetzt aber darum, die Weichen für die Zukunft zu stellen – mit Anreizen für Investitionen in Wachstumsbereiche, die unseren Standort stärken, Jobs und Wohlstand schaffen“, fasst WKÖ-Präsident Mahrer zusammen. (PWK423/PM)

Sonja Horner
Wirtschaftskammer Österreich
Sprecherin des Präsidenten
T 0590900 4462
E sonja.horner@wko.at

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