Ludwig versichert Kiews Bürgermeister Klitschko weiterhin vollste Solidarität

Wien (OTS/RK) – Im Rahmen einer Videokonferenz hat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig heute, Mittwoch, mit Vitali Klitschko, dem Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, gesprochen. Ludwig drückte darin erneut sein Mitgefühl und seine Solidarität mit dem kriegsgebeutelten Land und seiner Bevölkerung aus.

„Heute hatte ich die Möglichkeit im Videotelefonat mit Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, die aktuelle Situation in der Ukraine zu besprechen“, sagte Ludwig in einem anschließenden Statement. Der Wiener Bürgermeister bekräftigte seinem Amtskollegen erneut, dass Wien die humanitäre Hilfe aufrechterhalten werde.

Der Stadtchef sehe Wien als Menschenrechtsstadt und auch aus der historischen Tradition heraus in der Pflicht, den Flüchtlingen aus der Ukraine entsprechende Rahmenbedingungen für ihren Aufenthalt in der Stadt zu schaffen. Bürgermeister Michael Ludwig weiter: „Ebenso wichtig ist uns die Integration von Kindern und Jugendlichen in Kindergarten und Schule, damit ihr Bildungsweg unter dieser starken Zäsur nicht leidet. Aber auch auf dem Arbeitsmarkt schaffen wir entsprechend Möglichkeiten.“

Wien hilft dem osteuropäischen Land schon seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs. So sendete die Stadt unter anderem mehrere LKW mit Tonnen an medizinischer Ausrüstung. Finanzielle Hilfe in der Höhe von 429.000 Euro wurde ebenfalls rasch ermöglicht. Ludwig sprach in der Videokonferenz auch die jüngste Hilfeleistung von voll funktionsfähigen und mit dem notwendigen Material ausgestatteten Feuerwehr- und Rettungswagen an, die den ukrainischen Behörden übergeben worden waren. „Ich habe Vitali Klitschko versichert, dass Kiew und die Ukraine einen verlässlichen Partner bei der Unterstützung der Menschen hat – sowohl in Wien als auch vor Ort durch Hilfslieferungen.“

Langjährige Zusammenarbeit

1992 unterzeichnete Wien als erste westliche Stadt einen Kooperationsvertrag mit Kiew als Hauptstadt der unabhängigen Ukraine. Die Ukraine ist seither ein Schwerpunkt für die internationale Zusammenarbeit. Sowohl regelmäßiger Expert*innenaustausch zu aktuellen Themen und zu Zukunftsthemen, gegenseitige Delegationsbesuche oder gemeinsame Veranstaltungen unterstreichen die guten Beziehungen.

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