SPÖ-Becher: „Willkommen in der Mietpreis-Spirale!“

Wien (OTS/SK) – Laut Berechnungen der Arbeiterkammer droht im Winter die bereits dritte Kategoriemietzinserhöhung, die Millionen Haushalte durch eine neuerliche Erhöhung der Betriebskosten betreffen würde. Die reinen Mietanhebungen belaufen sich damit heuer auf 400 Mio. Euro. SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Die Bundesregierung hat die Zügel bei den Mieten fallen gelassen. In Bezug auf die längst überfällige Wohnrechtsreform hat sie aufgegeben. Diese wird zeitlich vor den nächsten Nationalratswahlen kaum mehr seriös unter Einbeziehung von Expert*innen und der Opposition realisierbar sein. Selbst die zuletzt ertönten Warnsirenen der Österreichischen Nationalbank in Bezug auf die Immobilienkrise können diese Bundesregierung nicht mehr aufwecken. Ab jetzt regiert der Markt Österreich – und damit Konzerninteressen. Entgegen der Bedürfnisse der arbeitenden Gesellschaft.“ ****

Für die SPÖ stellt die Abgeordnete klar: „Es würde auch anders gehen. Die Vorschläge der SPÖ liegen am Tisch. Von einem Aussetzen der Mieterhöhungen, das ginge auch rückwirkend, bis hin zu einem universellen Mietrecht, in dem alle Wohnungen, dezidiert auch Neubauwohnungen, einer dynamischen, aber nicht willkürlichen Preisgestaltung ausgesetzt sind.“ (Schluss) lk/up

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