FPÖ – Ecker zu erweiterten Suiziden: Präventionsmaßnahmen nötig, um Verzweiflungstaten zu verhindern

Wien (OTS) – Vor dem traurigen Hintergrund eines erneuten erweiterten Suizids stellte heute die freiheitliche Frauen- und Seniorensprecherin NAbg. Rosa Ecker im Rahmen der Ausschusssitzung zu den Tagesordnungspunkten bezüglich „Gewalt an Frauen“ fest: „Wir müssen uns die Frage stellen, was dazu geführt hat. Sind es Alterseinsamkeit, Hilflosigkeit, Krankheit, etwaige Überforderung bei der Pflege? Die Gründe dafür müssen analysiert werden und wir müssen den Menschen eine Hilfestellung bieten, um aus dieser Spirale rauszukommen und eine derartige Verzweiflungstat zu verhindern.“

„Die allein seit Jahresbeginn vier Fälle sind nicht in die Kategorie ‚Gewalt gegen Frauen‘ einzuordnen. Markant ist, dass es ältere Personen waren, welche die Herausforderungen der Pflege nicht mehr schafften, womöglich auch vor dem Hintergrund der Teuerungswelle finanzielle Zukunftsängste hatten, vielleicht sogar gemeinsam diese Entscheidung trafen. Wir wissen auch ausreichend, dass gerade viele Ältere in unserem Land, verstärkt durch die Pandemie in den letzten zwei Jahren, vereinsamt sind und sich allein gelassen fühlen“, so Ecker.

„Um derartige Fälle zu verhindern, helfen weder eine Frauenberatungsstelle noch ein Gewaltschutzgipfel. Wir müssen umgehend präventive Maßnahmen erarbeiten, um vor allem ältere Menschen vor solchen Verzweiflungstaten zu bewahren“, forderte Ecker.

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