Schüler*innen erforschen Mikroplastik: FH Technikum Wien lud zu Workshops

Wien (OTS) – Seit mehr als einem Jahr beschäftigt sich ein Team der FH Technikum Wien im Rahmen eines Projekts mit den Umweltrisiken von Mikroplastik und Nanopartikeln. An zwei Tagen im Juni kamen Schulklassen der VS Marktgasse für Workshops zu dem Thema an die Fachhochschule. Die Kinder konnten sich dabei auch selbst als Forscher*innen betätigen.

Im Rahmen eines von der Stadt Wien geförderten Projekts beschäftigt sich ein Team der FH Technikum Wien mit dem Thema „[Mikroplastik und Nanopartikel als Umweltrisiken]
(https://www.technikum-wien.at/newsroom/pressemeldungen/leben-in-eine
r-plastikwelt-fhtw-projekt-untersucht-risiken-fuer-mensch-und-umwelt/ )“. Um die Bevölkerung stärker für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und vor allem Kinder über die Problematik aufzuklären, fanden an der Fachhochschule an zwei Tagen im Juni (13. und 23. Juni 2022) Workshops für Kinder der Volksschule Marktgasse statt.

Fragen und Forschen in drei Stationen

Die Schüler*innen konnten dabei in Kleingruppen unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Plastik erarbeiten und sich auch selbst als Forscher*innen betätigen. In der ersten Station beschäftigten sich die Kinder unter der Anleitung der Expert*innen der Fakultät [Life Science Engineering]
(https://www.technikum-wien.at/ueber-uns/fakultaeten/fakultaet-life-s
cience-engineering/) mit der Frage, was Plastik überhaupt ist und wo es überall vorkommt. Aus welchen Rohstoffen Plastik hergestellt wird, wurde dabei ebenso erörtert wie die Frage, welche Arten von Kunststoffen es gibt, ob sie recycelt werden können und welche Alltagsgegenstände daraus hergestellt werden. Eine weitere Workshop-Station drehte sich um die Entstehung von Mikroplastik. Die Schüler*innen durften sich dazu im Mikroskopieren üben und einige Experimente mit Mikroplastik durchführen. Die dritte Station widmete sich schließlich der Frage, welche Rolle Mikroorgansimen und Regenwürmer beim Abbau von Plastik spielen, wie sich Mikroplastik genau auf unsere Umwelt auswirkt und warum es für die Umwelt problematisch ist.

„Es war toll zu beobachten, mit wie viel Neugier und Interesse die Kids sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben und wie viele Fragen wir in diesem Rahmen beantworten konnten“, sagt Elisabeth Simböck, die das Mikroplastik-Projekt an der FH Technikum Wien leitet. „Nano- und Mikro-Kunststoffpartikel sind mittlerweile überall in der Umwelt zu finden und haben auch auf den Menschen einen potenziell schädlichen Einfluss. Die junge Generation von heute muss noch viel länger als wir Erwachsene mit den Folgen davon leben. Mit den Workshops wollten wir deshalb schon Kinder im Volksschulalter für das Thema sensibilisieren und das Bewusstsein für die Problematik schärfen.“

Über das Mikroplastik-Projekt

Im Rahmen des von der Stadt Wien geförderten Projekts beschäftigt sich ein Kompetenzteam an der FH Technikum Wien bereits seit etwas mehr als einem Jahr mit den Umweltrisiken von Kunststoffpartikeln. Im Zuge des Projekts wurde das Thema auch als Schwerpunkt im Master-Studiengang Ökotoxikologie und Umweltmanagement verankert. Die Studierenden vertiefen dabei unter anderem in praxisorientierten Forschungsprojekten das Wissen über die Wirksamkeit von Mikroplastik und Nanopartikeln. „Unser Ziel ist es, im Rahmen des Projekts auch ein besseres Gesamtbild zu erhalten und zu verstehen, wie gewisse Substanzen auf ein Ökosystem und auf uns Menschen wirken“, erläutert Projektleiterin Simböck.

Über die FH Technikum Wien

Die FH Technikum Wien ist Österreichs Fachhochschule für Technik und Digitalisierung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat sie 13.000 Absolvent*innen hervorgebracht. Aktuell werden 4.500 Studierende in 30 Bachelor- und Master-Studiengängen zu Spitzenkräften für die Wirtschaft ausgebildet. Die FH ist ein Netzwerkpartner des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. [https://www.technikum-wien.at ] (https://www.technikum-wien.at)

Pressefotos in hoher Auflösung gibt es [hier]
(https://cloud.technikum-wien.at/s/f8ACF427TRMBffX) zum Download.

Fotocredit: FHTW

Dipl.-Ing. Thomas Prlić
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+43 1 333 40 77–2726
thomas.prlic@technikum-wien.at

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