Strasser: 28 Milliarden Euro entlasten treffsicher

Zusätzlich 110 Millionen schweres Versorgungssicherheits-Paket für die Landwirtschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Im Nationalrat wird heute das dritte Maßnahmenpaket gegen die Teuerung beschlossen. Nach den ersten beiden Entlastungspaketen mit einem Volumen von rund vier Milliarden Euro werden nun weitere 28 Milliarden Euro investiert, um die Bevölkerung zu unterstützen. ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Georg Strasser zeigt sich erfreut: „Die Maßnahmen entlasten alle Menschen rasch, unbürokratisch und treffsicher. Aber auch bäuerliche Familien profitieren etwa von der Erhöhung des Klimabonus und Kindermehrbetrags oder den 300 Euro für besonders betroffene Gruppen. Damit Bäuerinnen und Bauern weiterhin Essen auf unsere Teller bringen können, unterstützen wir sie darüber hinaus mit einem Versorgungssicherungs-Paket.“

110 Millionen Euro für die Landwirtschaft

Bäuerliche Familienbetriebe kämpfen mit einem noch nie dagewesenen Druck – die Kosten für eine Reihe an Betriebsmitteln haben sich seit Herbst 2021 verdreifacht. „Das Versorgungssicherheits-Paket soll einen Teil der explodierenden Kosten bei Energie und Futtermitteln abfedern. Denn wer in der Teuerung verschläft, wacht hungrig auf. Eine Entlastung der Landwirtschaft ist Grundstein eines Österreichs, das sich auch morgen noch selbst versorgen kann.“

Konkret werden 80 Millionen Euro flächenbezogen, basierend auf dem jeweiligen Energieverbrauch je Hektar, abgegolten. 30 Millionen Euro stehen für tierhaltende Betriebe bereit. „Durchschnittlich beträgt der Versorgungssicherheitsbeitrag je Betrieb etwa 1.000 Euro“, erklärt Strasser. Um den bürokratischen Aufwand gering zu halten, werden die Gelder automatisch über den Mehrfachantrag bis Ende 2022 ausbezahlt.

Opposition argumentiert entgegen Expertenmeinung

Trotz der Meinungen aller Expertinnen und Experten, die das Paket als großen Wurf bezeichnen, haben die Oppositionsparteien angekündigt, gegen die Maßnahmen zu stimmen. „Die SPÖ kommt ihrem sozialen Grundgedanken – mit der die Unterstützung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen einhergehen sollte – nicht nach. Für die Sozialdemokraten ist das ein politisches Armutszeugnis. Kritik an der Regierung üben können sie, dabei bleiben ihnen aber wohl die Folgen der Teuerung für die Menschen völlig gleichgültig“, kritisiert Strasser scharf.

(Schluss)

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