Fälschungssicher versorgt

Um Patient:innen sicher mit Arzneimitteln zu versorgen und vor Fälschungen zu schützen, arbeiten Hersteller, Großhandel und Apotheken Hand in Hand.

Mit Blick auf den bevorstehenden Welttag der Apotheker:innen am 25. September betont PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog einmal mehr die wichtige Rolle der Apotheken in der Arzneimittelversorgung und der Bekämpfung von Medikamentenfälschungen: „Apotheken sind auf Grund ihrer bundesweiten Verbreitung und Erreichbarkeit für die Bevölkerung eine wichtige Anlaufstelle und tragen eine große Verantwortung, wenn es um die fachgerechte Abgabe von Medikamenten geht. Um die bestmögliche Versorgung mit Medikamenten sicher zu stellen, muss das Zusammenwirken aller Partner der Lieferkette, also von Hersteller, Großhandel und Apotheken, einwandfrei funktionieren. Schließlich gehen von den pharmazeutischen Unternehmen monatlich rund 20 Millionen Arzneimittel über den Großhandel an Österreichs Apotheken.“

Abseits der Lieferkette betreiben kriminelle Gruppierungen weiterhin den illegalen Handel mit gefälschten Arzneimitteln über das Internet. Wie das Bundesministerium für Finanzen kürzlich vermeldete, hat das Zollamt Österreich im ersten Halbjahr 2022 in 5.864 Fällen 39.702 verbotene Arzneiwareneinfuhren sichergestellt. Im Vergleichszeitraum 2021 waren es bei 3.419 Aufgriffen insgesamt 151.200 Präparate. Laut Produktpirateriebericht des Finanzministeriums wurden im Vorjahr in Summe 2.621.483 gefälschte und illegale Medikamente vom österreichischen Zoll beschlagnahmt.

Dazu Herzog: „Obwohl es in Österreich gesetzlich verboten ist, beziehen Patientinnen und Patienten rezeptpflichtige Medikamente nach wie vor über dubiose Online-Portale. Hinter diesen Websites stecken in jedem Fall gewissenlose Fälscherbanden, die nicht davor zurückschrecken, das Leben ihrer Kundschaft aufs Spiel zu setzen. Dagegen ist die legale Lieferkette, bestehend aus Hersteller, Großhandel und Apotheken, auf Grund der im Jahr 2019 eingeführten Sicherheitsmerkmale vor dem Eindringen von Arzneimittelfälschungen geschützt.“ Daher empfiehlt der Verbandsvertreter den Gang in die Apotheke bzw. zu Ärzt:innen, die über eine Hausapotheke verfügen.

Rezeptfreie Medikamente dürfen im Gegensatz zu rezeptpflichtigen legal über Online-Apotheken verkauft werden. „Vor dem Kauf im Internet ist es aber in jedem Fall ratsam, festzustellen, ob es sich um eine zertifizierte Online-Apotheke handelt“, mahnt Herzog. Eine Übersicht aller registrierten nationalen Internetapotheken ist online einsehbar.
Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand September 2022), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA MA MBA
Head of Communications & PR
+43 664 8860 5264
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Das könnte dir auch gefallen
%d Bloggern gefällt das: