Waitz zum Lieferkettengesetz: Unternehmen müssen Verantwortung für gesamte Wertschöpfungskette übernehmen

Starke EP-Position für Trilogverhandlungen mit Mitgliedstaaten notwendig

Diese Woche stimmen verschiedene Ausschüsse im Europaparlament ihre Positionen zum Lieferkettengesetz ab, darunter auch der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Der Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit soll Unternehmen zu menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltsprüfungen in ihrer gesamten Wertschöpfungskette, inklusive Zuliefererbetrieben,verpflichten. Damit kommt die Kommission einer langjährigen Forderung der Grünen und der Zivilgesellschaft nach. 

Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der Grünen und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei, sagt: „Europäischen Unternehmen müssen endlich ökologische und soziale Verantwortung für ihre gesamte Wertschöpfungskette übernehmen, Sorgfaltsprüfungen durchführen und auftretende Probleme beheben. Das bedeutet auch: Unternehmen müssen ihrer Sorgfaltspflicht im Bezug auf das Klima nachgehen. Die Verhandlungen mit dem Mitgliedstaaten werden hart. Das Europaparlament braucht eine starke Position, um Angriffe und Verschlechterungen abzuwehren. Wir brauchen ein starkes Gesetz, das Unternehmen an die politische und juristische Kette nimmt.“

Inge Chen
Pressesprecherin Thomas Waitz
+32484912134
inge.chen@europarl.europa.eu

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