Öffentliche Auftragsvergabe in der EU könnte 384.000 neue Jobs schaffen. Emissionen könnten mit ökologischen Vorgaben um 9 % sinken.

Studie: “Buy European and Sustainable Act” in der öffentlichen Beschaffung hat enormes Potential / Anders Handeln fordert Abkehr von neoliberaler Handelspolitik

Eine neue internationale Studie zeigt, welch enormes klima- und arbeitsmarktpolitisches Potenzial die öffentliche Auftragsvergabe in der EU besitzt. Das öffentliche Auftragswesen ist für 10 Prozent des gesamten CO₂-Fußabdrucks der EU verantwortlich. Hätte die EU bereits mit dem Pariser Klimaabkommen begonnen, Kriterien für Nachhaltigkeit und Regionalisierung in der öffentlichen Beschaffung anzuwenden, hätten die EU-Staaten rund 9 Prozent Treibhausgase in der öffentlichen Beschaffung einsparen und 384.000 neue Arbeitsplätze schaffen können. Die Studie konzentriert sich dabei auf CO₂-intensive Produkte, die etwa 30 Prozent des europäischen CO₂-Fußabdruckes ausmachen: Stahl, Aluminium, Zement, Bauwesen, Fahrzeuge sowie Lebensmittel und Catering.

Anders Handeln – Globalisierung gerecht gestalten
Theresa Kofler
Koordinatorin
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