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	<title>Glaube Archive &#8902; TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</title>
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	<title>Glaube Archive &#8902; TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</title>
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		<title>EKD-Ratsvorsitzender ruft zum Klimaprotest auf/ &#8222;Wir dürfen unsere wunderbare Natur nicht zerstören&#8220;</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/24/ekd-ratsvorsitzender-ruft-zum-klimaprotest-auf-wir-duerfen-unsere-wunderbare-natur-nicht-zerstoeren/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 14:46:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, sich am Klima-Aktionstag am Freitag zu beteiligen: &#8222;Als Bischof trete ich dafür ein, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft endlich die notwendigen Maßnahmen ergreifen, dass der Klimawandel auf ein verantwortbares Maß begrenzt bleibt, so wie es im Pariser Abkommen [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, sich am Klima-Aktionstag am Freitag zu beteiligen: <br />
<br />
&#8222;Als Bischof trete ich dafür ein, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft endlich die notwendigen Maßnahmen ergreifen, dass der Klimawandel auf ein verantwortbares Maß begrenzt bleibt, so wie es im Pariser Abkommen vereinbart worden ist&#8220;, sagte Bedford-Strohm. <br />
<br />
Er unterstütze den Klimaprotesttag am 25. September aus drei Gründen: &#8222;Der erste Grund ist, dass ich als Christ daran glaube, dass Gott diese Welt geschaffen hat &#8211; uns als Menschen, aber auch die außermenschliche Natur. Wir dürfen unsere wunderbare Natur nicht zerstören.&#8220; <br />
<br />
Der zweite Grund sei, dass er wolle, &#8222;dass auch mein Enkel und die vielen anderen Enkelinnen und Enkel von anderen Menschen, die heute leben, noch eine lebenswerte Umwelt haben.&#8220; <br />
<br />
Der dritte Grund sei das Eintreten für Gerechtigkeit. In vielen Partnerkirchen hätten die Folgen des Klimawandels längst bedrohliche Ausmaße. &#8222;Die Menschen dort bekommen keine Nahrungsmittel mehr auf ihren Feldern, weil die Wetterextremitäten so groß geworden sind.&#8220; Diejenigen, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen hätten, seien ihre ersten Opfer. So betrage der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß in Tansania pro Jahr 0,2 Tonnen, in Deutschland neun bis zehn Tonnen. <br />
<br />
&#8222;Ich wünsche mir, dass der Klimaprotesttag dazu beitragen kann, dass diese Ungerechtigkeit ein Ende hat.&#8220; <br />
<br />
Bundesweit beteiligen sich Kirchengemeinden und kirchliche Initiativen am Klimaprotest in zahlreichen Städten mit Aktionen, Andachten, Gebeten, dem Läuten von Kirchenglocken oder der Teilnahme an den Demonstrationen. <br />
<br />
Zu Protesten aufgerufen hat auch das Bündnis &#8222;Churches for Future&#8220;, das sich solidarisch mit den Anliegen der &#8222;Fridays for Future&#8220;-Bewegung zeigt: Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen rufen Kirchen und kirchliche Einrichtungen als Teil eines breiten Bündnisses von gesellschaftlichen Gruppen und Umweltinitiativen am 25. September 2020 zum globalen Aktionstag auf. Mit einem Foto ihrer Turmuhren, die auf &#8222;5 vor 12&#8220; stehen, fordern Kirchen weltweit mehr Klimagerechtigkeit und ein sofortiges Umdenken und Handeln. <br />
<br />
Hannover, 24. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: EKD Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/55310/4716456" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
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		<title>Umgang mit Demenz ist eine Gemeinschaftsaufgabe/ Evangelische Kirche unterstützt Nationale Demenzstrategie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 15:55:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Die evangelische Kirche will in ihrer Arbeit in Seelsorge und Gemeinde verstärkt die Interessen von an Demenz erkrankten Personen berücksichtigen. Das gab der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Martin Dutzmann, im Vorwege der Vorstellung der Nationalen Demenzstrategie (NDS) bekannt. [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Die evangelische Kirche will in ihrer Arbeit in Seelsorge und Gemeinde verstärkt die Interessen von an Demenz erkrankten Personen berücksichtigen. Das gab der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Martin Dutzmann, im Vorwege der Vorstellung der Nationalen Demenzstrategie (NDS) bekannt. &#8222;Wir sind sehr dankbar für die Nationale Demenzstrategie. Sie wird hoffentlich die Lebensbedingungen von an Demenz erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen spürbar verbessern und ihnen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verhelfen&#8220;, sagte Dutzmann in einer Grußbotschaft für die Vorstellung der NDS am 23. September. &#8222;Schon vor Jahren haben wir unter kirchlichen Mitarbeitenden für eine demenzsensible Gemeindearbeit geworben. Die Nationale Demenzstrategie gibt diesen Bemühungen Rückenwind, wenn zum Beispiel Chöre gezielt auf Menschen mit kognitiven Einschränkungen zugehen und sie zum Mitmachen einladen &#8211; für ein Zusammenwirken, das allen guttut&#8220;, so Dutzmann. &#8222;Der Umgang mit Demenz ist eine Gemeinschaftsaufgabe&#8220;. <br />
<br />
Die NDS wird am 23. September durch die Bundesministerinnen Dr. Giffey und Karliczek und Bundesminister Spahn präsentiert.  Damit wird zugleich der offizielle Auftakt zur Umsetzung gegeben. <br />
<br />
Den Kirchen kommt im Kontakt mit dementiell Erkrankten und deren Angehörigen eine besondere Rolle zu, da sie vom konkreten Miteinander in den Kirchengemeinden über Beziehungen in der Seelsorge bis hin zur Arbeit und der Trägerschaft von diakonischen Einrichtungen Akteurinnen der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen sind. <br />
<br />
Die für die evangelische Kirche im Rahmen der NDS identifizierten Aufgaben und Herausforderungen liegen ganz auf der Linie des 2013 veröffentlichten EKD-Textes &#8222;Wenn die alte Welt verlernt wird: Umgang mit Demenz als gemeinsame Aufgabe&#8220;. Unterstrichen wird dies durch die  Veröffentlichungen der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit in der EKD, die auf eine Etablierung von geeigneten Formen der Teilhabe dementiell erkrankter Menschen am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben abzielen. <br />
<br />
Der EKD-Text ist unter www.ekd.de/umgang-demenz abrufbar. <br />
<br />
Hannover, 22. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: EKD Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/55310/4714146" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
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		<item>
		<title>&#8222;Unverantwortlicher Akt der Willkür&#8220;/ EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm zur Festsetzung der &#8222;Sea-Watch 4&#8220;</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/21/unverantwortlicher-akt-der-willkuer-ekd-ratsvorsitzender-bedford-strohm-zur-festsetzung-der-sea-watch-4/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 11:54:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Zur Festsetzung des zivilen Rettungsschiffes &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United4Rescue&#8220; durch die italienischen Behörden im Hafen von Palermo äußert sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, wie folgt: &#8222;Mit der Festsetzung der &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United4Rescue&#8220; haben die italienischen Behörden nunmehr das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Zur Festsetzung des zivilen Rettungsschiffes &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United4Rescue&#8220; durch die italienischen Behörden im Hafen von Palermo äußert sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, wie folgt: <br />
<br />
&#8222;Mit der Festsetzung der &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United4Rescue&#8220; haben die italienischen Behörden nunmehr das fünfte zivile Seenotrettungsschiff in fünf Monaten blockiert. Einer der Vorwürfe ist, dass zu viele Rettungswesten an Bord seien. Unter dem Vorwand der Schiffssicherheit soll ganz offensichtlich die Rettung von Menschen aus Seenot verhindert werden. Gemeinsam mit mehr als 600, zum Teil internationalen Bündnispartnern von United4Rescue, verurteilen wir diesen unverantwortlichen Akt der Willkür aufs Schärfste und fordern die italienischen Behörden auf: Lasst die Schiffe frei!<br />
Wer Seenotrettung behindert, nimmt billigend in Kauf, dass Menschen ertrinken. Ein Europa, das sich auf christliche Werte beruft, darf das nicht akzeptieren. Die deutsche Ratspräsidentschaft rufen wir auf, ihr Amt zu nutzen, um die italienischen Behörden von dieser unverantwortlichen Schiffsblockierung abzubringen und endlich Druck ausüben, dass eine staatlich organisierte Seenotrettungsmission im Mittelmeer eingesetzt wird, die Menschen in Seenot sicher in Europa anlandet. Die jetzige Politik kostet Menschenleben.&#8220; <br />
<br />
Das Rettungsschiff war im Januar vom Bündnis United4Rescue mit Spendengeldern ersteigert und im Februar in Kiel getauft worden. Ausgangspunkt für die Gründung des Bündnisses war eine auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 verabschiedete Resolution, die die EKD und ihre Gliedkirchen aufforderte, selbst ein Schiff zur Seenotrettung im Mittelmeer zu schicken. Nach gründlichen Beratungen hatten Rat und Synode der EKD beschlossen, sich dieser Aufgabe im Rahmen eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses zu stellen. Die &#8222;Sea-Watch 4&#8220; war Mitte August zu ihrem ersten Einsatz ausgelaufen und hat seitdem 353 Menschen aus Seenot gerettet. <br />
<br />
Hannover, 21. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: EKD Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/55310/4712392" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/21/unverantwortlicher-akt-der-willkuer-ekd-ratsvorsitzender-bedford-strohm-zur-festsetzung-der-sea-watch-4/">&#8222;Unverantwortlicher Akt der Willkür&#8220;/ EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm zur Festsetzung der &#8222;Sea-Watch 4&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<item>
		<title>EKD-Zukunftsforum: Kirche bereit für Veränderungen/ Mehr als 500 Teilnehmer beim ersten bundesweiten Digitalkongress der evangelischen Kirche</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/18/ekd-zukunftsforum-kirche-bereit-fuer-veraenderungen-mehr-als-500-teilnehmer-beim-ersten-bundesweiten-digitalkongress-der-evangelischen-kirche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 12:00:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der evangelischen Kirche in den kommenden Jahrzehnten haben heute mehr als 500 Delegierte aus allen Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beim ersten bundesweiten Digitalkongress der EKD beraten. Thema des &#8222;Zukunftsforums&#8220; waren auch die laufenden Veränderungsprozesse in der evangelischen Kirche. &#8222;Wenn ich auf den Ideenreichtum der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/18/ekd-zukunftsforum-kirche-bereit-fuer-veraenderungen-mehr-als-500-teilnehmer-beim-ersten-bundesweiten-digitalkongress-der-evangelischen-kirche/">EKD-Zukunftsforum: Kirche bereit für Veränderungen/ Mehr als 500 Teilnehmer beim ersten bundesweiten Digitalkongress der evangelischen Kirche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der evangelischen Kirche in den kommenden Jahrzehnten haben heute mehr als 500 Delegierte aus allen Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beim ersten bundesweiten Digitalkongress der EKD beraten. Thema des &#8222;Zukunftsforums&#8220; waren auch die laufenden Veränderungsprozesse in der evangelischen Kirche. &#8222;Wenn ich auf den Ideenreichtum der Haupt- und Ehrenamtlichen in unserer Kirche blicke, bin ich sehr zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, unseren Glauben auch unter schwieriger werdenden Bedingungen ausstrahlungsstark zu leben&#8220;, so der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Um Menschen für den Glauben und die Kirche zu gewinnen, brauche es neben geistlicher Ausstrahlung und orientierender Kraft auch eine selbstkritische Diskussion über gewachsene Formate und Strukturen. &#8222;Die große Resonanz auf diesen Kongress zeigt, dass es in der evangelischen Kirche eine hohe Bereitschaft gibt, diesen Wandel, der längst begonnen hat, auf allen kirchlichen Ebenen gemeinsam zu gestalten&#8220;, so Bedford-Strohm. <br />
<br />
In einer Voruntersuchung unter 450 leitenden Kirchenmitarbeitern zur Zukunft der Kirche hatten 70 Prozent der Interviewten angegeben, dass sie optimistisch auf die Zukunft der Kirche blicken. 80 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass sie zu Veränderungen bereit seien. Obwohl die Entwicklung der Kirche in den zurückliegenden 25 Jahren in der Befragung überwiegend als positiv eingeschätzt wurde, sei ihre heutige Struktur jedoch noch weit entfernt von einem Erfolgskonzept für die Zukunft, so eine der Aussagen der qualitativen Studie. <br />
<br />
Die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, wertete die Ergebnisse der Voruntersuchung als &#8222;ein ermutigendes Zeichen für eine Kirche, die auf gutem Grund steht.&#8220; Notwendig sei der Analyse zufolge &#8222;weniger Institution und mehr Bewegung, damit Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen ihren Platz in der Kirche finden: junge Menschen, Berufseinsteigerinnen, Singles und Alleinerziehende, Ausgetretene und langjährige Gemeindeglieder.&#8220; Spiritualität und Sinndeutung blieben zwar auch künftig die kirchlichen Kernanliegen. Sie würden zugleich aber häufiger auch in geistlichen Formen außerhalb des Sonntagsgottesdienstes gelebt: weniger ritualisiert, kreativ, häufig digital. &#8222;Dieser Vielfalt wollen wir Raum geben und sie für Veränderungspotentiale nutzen&#8220;, so Schwaetzer. <br />
<br />
Die Ergebnisse des Zukunftsforums fließen ein in die laufenden Zukunftsprozesse, die im November auf der Synodentagung der EKD beraten werden. <br />
<br />
Weitere Informationen zum Zukunftsforum sowie zu den Zukunftsprozessen finden Sie unter<br />
www.zukunftsforum-ekd.de<br />
www.kirche-ist-zukunft.de<br />
www.ekd.de/zukunftsforum2020 <br />
<br />
Hannover, 18. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
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<br />
<br />
</p>
				
				
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				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/18/ekd-zukunftsforum-kirche-bereit-fuer-veraenderungen-mehr-als-500-teilnehmer-beim-ersten-bundesweiten-digitalkongress-der-evangelischen-kirche/">EKD-Zukunftsforum: Kirche bereit für Veränderungen/ Mehr als 500 Teilnehmer beim ersten bundesweiten Digitalkongress der evangelischen Kirche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<title>EKD veröffentlicht neuen Kita-Text &#8222;Kinder in die Mitte&#8220;/ Anregende Lernorte gestalten</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/17/ekd-veroeffentlicht-neuen-kita-text-kinder-in-die-mitte-anregende-lernorte-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 08:04:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Kinder verbringen heute viele Stunden am Tag in professionellen Bildungseinrichtungen. Evangelische Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Familienzentren haben deshalb eine große Bedeutung und Verantwortung: Im Interesse der Kinder, die hier prägende Jahre erleben, sollten sie anregende Bildungs- und Lebensorte sein, die sich durch starke und innovative Konzepte auszeichnen. Der Rat der Evangelischen Kirche in [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Kinder verbringen heute viele Stunden am Tag in professionellen Bildungseinrichtungen. Evangelische Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Familienzentren haben deshalb eine große Bedeutung und Verantwortung: Im Interesse der Kinder, die hier prägende Jahre erleben, sollten sie anregende Bildungs- und Lebensorte sein, die sich durch starke und innovative Konzepte auszeichnen. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ermutigt in seiner jetzt erschienenen Handreichung &#8222;Kinder in die Mitte&#8220; Verantwortliche in Kindertagesstätten, Trägern, Sozialraum und Kirchengemeinden, diese wichtige Rolle für die frühe Bildung und religiöse Sozialisation aktiv und in einem sozialräumlichen Netzwerk zu gestalten. <br />
<br />
Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hebt in seinem Vorwort die Bedeutung der Arbeit im frühkindlichen Bildungsbereich hervor: &#8222;Die Kirche würde ihren Auftrag verfehlen, hätte sie nicht immer auch das Wohl aller Kinder im Blick. Vor diesem Hintergrund engagiert sich die evangelische Kirche mit annähernd 9.000 Kindertageseinrichtungen mit über einer halben Million Plätzen mitten in der Zivilgesellschaft für Kinder.&#8220; <br />
<br />
Der von der Kammer der EKD für Bildung und Erziehung, Kinder und Jugend erarbeitete Text betont das Recht auf frühe Bildung und Religion für alle Kinder. Kinder werden im gesellschaftlichen Diskurs oft unter dem Aspekt eines Betreuungsproblems diskutiert. &#8222;Hier wird ein Umdenken gefordert: Kinderbetreuung dient nicht in erster Linie der Aufbewahrung von Kindern, vielmehr müssen Kindertagesstätten als anregende Orte für frühe Bildung und Erziehung gedacht und konzipiert werden&#8220;, so die Kammervorsitzende Prof. Annette Scheunpflug. Die Akteure evangelischer früher Bildungsarbeit würden deshalb ermutigt, die richtigen Weichen zu stellen, um die Qualität und Intensität ihrer Angebote weiterzuentwickeln. Dazu würden im Text konkrete Anregungen gegeben, die sich gezielt an unterschiedliche Entscheidungsebenen richten. <br />
<br />
Die Leiterin der EKD-Bildungsabteilung, Birgit Sendler-Koschel, betont die Relevanz des Textes: &#8222;&#8218;Kinder in die Mitte!&#8216; ist genau das richtige Motto für evangelische Kindertagesstätten. Wo beispielhaft das friedliche Zusammenleben von Kindern verschiedenster Lebenslagen, Religion und Herkunft gelingt, wächst in evangelischen Kindergärten gemeinsame Freude am Leben, Respekt für Menschen und Schöpfung. Kinder und Eltern sollen Gottes große, tragende Liebe zu allem Lebendigen erleben können.&#8220; <br />
<br />
In einem abschließenden Praxisteil bietet das Buch Arbeitsmaterialien, die zum Austausch anregen und Inspirationen für die Praxis bieten sollen. Diese stehen zum kostenlosen Download auf https://www.ekd.de/materialien-und-arbeitshilfen-kinder-in-die-mitte-58938.htm zur Verfügung. <br />
<br />
Die Publikation &#8222;Kinder in die Mitte&#8220; ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/Kinder_in_die_Mitte_EVA_2020.pdf <br />
<br />
Die Themenseite mit allen Informationen finden Sie unter www.ekd.de/kinderindiemitte <br />
<br />
Hannover, 17.September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Annika Lukas <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
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		<item>
		<title>Bernd Tiggemann wird neuer Leiter der Stabsstelle Kommunikation im EKD-Kirchenamt/ Der kirchliche Kommunikationsexperte aus Westfalen tritt sein Amt am 1. Dezember 2020 an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 10:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Bernd Tiggemann (49) wird neuer Leiter der Stabsstelle Kommunikation im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Tiggemann folgt am 1. Dezember 2020 auf Michael Brinkmann, der die EKD im September 2019 verlassen hatte. Der gebürtige Gütersloher Tiggemann hat evangelische Theologie in Bielefeld und Bochum studiert. Nach seinem Vikariat in Bethel und [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Bernd Tiggemann (49) wird neuer Leiter der Stabsstelle Kommunikation im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Tiggemann folgt am 1. Dezember 2020 auf Michael Brinkmann, der die EKD im September 2019 verlassen hatte. <br />
<br />
Der gebürtige Gütersloher Tiggemann hat evangelische Theologie in Bielefeld und Bochum studiert. Nach seinem Vikariat in Bethel und einem Sondervikariat bei der Evangelischen Wochenzeitung &#8222;Unsere Kirche&#8220; übernahm Tiggemann erste Tätigkeiten in der Kommunikation des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh. Anschließend war er von 2003 bis 2009 Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Verl. Von dort wechselte er als Online-Redakteur in das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), wo er ab 2011 die Leitung der Internetarbeit übernahm. Seit Mitte 2014 leitet Tiggemann die Stabsstelle Kommunikation der EKvW. <br />
<br />
&#8222;Für die Veränderungsprozesse, die die evangelische Kirche derzeit auf allen Ebenen gestaltet, ist die Kommunikation nach innen und außen eine herausragend wichtige Aufgabe&#8220;, so der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke. Die Expertise aus Bernd Tiggemanns bisherigen beruflichen Erfahrungen und seine hervorragende Vernetzung in der evangelischen Kirche seien dafür außerordentlich wertvoll: Beispielsweise habe sich in Westfalen &#8222;eindrucksvoll Bernd Tiggemanns Strategie bewährt, konsequent den Einsatz digitaler Instrumente in der Kommunikation auszuweiten und dabei auf synergetische Nutzung möglichst vieler Akteure innerhalb Westfalens und auf das Zusammenwirken mit anderen Landeskirchen zu setzen.&#8220; <br />
<br />
Tiggemann blickt mit Vorfreude auf die kommende berufliche Aufgabe: &#8222;Ich freue mich sehr darauf, die Themen, Botschaften und Personen der Evangelischen Kirche in Deutschland strategisch zu positionieren und damit einen Beitrag zur Zukunft unserer Kirche zu leisten.&#8220; <br />
<br />
Hannover, 15. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
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<br />
<br />
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		<item>
		<title>&#8222;Es muss endlich geholfen werden&#8220;/Nach Brand in Moria: Evangelische Bischöfinnen und Bischöfe appellieren gemeinsam</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/09/es-muss-endlich-geholfen-werden-nach-brand-in-moria-evangelische-bischoefinnen-und-bischoefe-appellieren-gemeinsam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 15:51:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Mit einem gemeinsamen Appell haben die Leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) heute auf den Brand im griechischen Lager Moria reagiert. &#8222;Wir sind erschüttert über das Leid, das erneut über die schutzsuchenden Menschen gekommen ist und entsetzt, dass es der Europäischen Union trotz vielfacher Warnungen nicht gelungen ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/09/es-muss-endlich-geholfen-werden-nach-brand-in-moria-evangelische-bischoefinnen-und-bischoefe-appellieren-gemeinsam/">&#8222;Es muss endlich geholfen werden&#8220;/Nach Brand in Moria: Evangelische Bischöfinnen und Bischöfe appellieren gemeinsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Mit einem gemeinsamen Appell haben die Leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) heute auf den Brand im griechischen Lager Moria reagiert. &#8222;Wir sind erschüttert über das Leid, das erneut über die schutzsuchenden Menschen gekommen ist und entsetzt, dass es der Europäischen Union trotz vielfacher Warnungen nicht gelungen ist, diese Eskalation der menschenunwürdigen Situation in dem Lager zu verhindern&#8220;, heißt es in der an die deutsche Ratspräsidentschaft und den Bundesinnenminister gerichteten Erklärung der Bischöfinnen und Bischöfe. Sie setzen sich darin für eine europäische Lösung für die Verteilung der Schutzsuchenden auf aufnahmebereite Länder ein und appellieren, die Angebote von Bundesländern und Kommunen, Geflüchtete aus den griechischen Lagern aufzunehmen, anzunehmen. &#8222;Mit diesem Appell wollen wir an die auf erschreckende Weise deutlich gewordene Dringlichkeit erinnern, den Geflüchteten, die in den Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, sofort und dauerhaft zu helfen&#8220;, so der EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm. Eine gemeinsame Erklärung der Leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der EKD hatte es zuletzt 2015 gegeben. <br />
<br />
Hannover, 9. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Appell der Leitenden Geistlichen <br />
<br />
Jesus Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.&#8220; (Matthäus 25,40b &#8211; Wochenspruch für die Woche vom 6. bis 12. 9. 2020) <br />
<br />
In der vergangenen Nacht hat es im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gebrannt. Nach allem, was wir zurzeit wissen, haben die meisten der 13.000 dort lebenden Geflüchteten nun auch ihr letztes Dach über dem Kopf verloren. Hinzu kommt, dass, wie von vielen befürchtet, inzwischen auch mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Menschen darunter sind. <br />
<br />
Wir, die leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, sind erschüttert über das Leid, das erneut über die schutzsuchenden Menschen gekommen ist, und entsetzt, dass es der Europäischen Union trotz vielfacher Warnungen nicht gelungen ist, diese Eskalation der menschenunwürdigen Situation in dem Lager zu verhindern. <br />
<br />
Es muss endlich gehandelt werden. Wir bitten die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, umgehend eine europäische Lösung für die Verteilung der Schutzsuchenden auf aufnahmebereite Länder zu finden. Wir erwarten vom Bundesminister des Innern, sich den Angeboten von Bundesländern und Kommunen, Geflüchtete aus den griechischen Lagern aufzunehmen, nicht länger zu widersetzen. Unsere Unterstützung sagen wir zu. <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: EKD Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/55310/4702368" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/09/es-muss-endlich-geholfen-werden-nach-brand-in-moria-evangelische-bischoefinnen-und-bischoefe-appellieren-gemeinsam/">&#8222;Es muss endlich geholfen werden&#8220;/Nach Brand in Moria: Evangelische Bischöfinnen und Bischöfe appellieren gemeinsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Beirat für Betroffene sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche nimmt Arbeit auf/Gremium aus zwölf Betroffenen tritt erstmalig Mitte September zusammen</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/03/beirat-fuer-betroffene-sexualisierter-gewalt-in-der-evangelischen-kirche-nimmt-arbeit-auf-gremium-aus-zwoelf-betroffenen-tritt-erstmalig-mitte-september-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 11:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Stein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Die Arbeit zu Prävention, Aufarbeitung und Hilfen bei sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird künftig von einem Gremium aus Betroffenen begleitet. Ein über eine öffentliche Ausschreibung besetzter zwölfköpfiger Betroffenenbeirat wird seine Arbeit Mitte des Monats aufnehmen. Dieses neue Gremium bietet Betroffenen eine strukturierte Beteiligung an den Prozessen, für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Die Arbeit zu Prävention, Aufarbeitung und Hilfen bei sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird künftig von einem Gremium aus Betroffenen begleitet. Ein über eine öffentliche Ausschreibung besetzter zwölfköpfiger Betroffenenbeirat wird seine Arbeit Mitte des Monats aufnehmen. Dieses neue Gremium bietet Betroffenen eine strukturierte Beteiligung an den Prozessen, für die der Beauftragtenrat zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche verantwortlich zeichnet. <br />
<br />
Die Beteiligung von Betroffenen an der Prävention, Aufarbeitung und Hilfe ist der erste von insgesamt elf Punkten eines Handlungsplans, den die Synode der EKD im Herbst 2018 beschlossen hatte und der seitdem in großen Teilen bereits umgesetzt wurde. Die Beratungen der letztjährigen Synodentagung der EKD zum Thema &#8222;Sexualisierte Gewalt&#8220; wurden gemeinsam mit Betroffenen gestaltet. Zum Schwerpunkt &#8222;Aufarbeitung&#8220; haben Mitglieder des Betroffenenrates beim UBSKM bei der Auswahl des Forschungskonzeptes für eine Aufarbeitungsstudie im Bereich der evangelischen Kirche mitgewirkt. <br />
<br />
Betroffene begleiteten auch die Entwicklung des Konzeptes für den Beirat. Die Mitglieder des Betroffenenbeirates repräsentieren verschiedene evangelische Kontexte, in denen sexualisierte Gewalt geschah, darunter auch den Bereich der Heimkinder in der Diakonie. <br />
<br />
Dem Betroffenenbeirat gehören an: Nicolai Blank, Nancy Janz, Karin Krapp, Kris Laufbacher, Sophie Luise, N.K.D., Elsa Manuela Nicklas-Beck, Matthias Schwarz, Katarina Sörensen, Henning Stein, Harald Wiester und Detlev Zander. <br />
<br />
Katarina Sörensen unterstreicht: &#8222;Auch wenn es unbequem ist: Aus den massiven Fehlern und Vertuschungen der Vergangenheit muss die Kirche lernen &#8211; um Gerechtigkeit für Betroffene zu schaffen, um Täterstrategien zu durchbrechen und um Kinder und Jugendliche heute und in der Zukunft besser zu schützen&#8220;, so Katarina Sörensen. <br />
<br />
&#8222;Dialog ist für mich ein Grundpfeiler, wenn Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der EKD und Diakonie gelingen soll&#8220;, so Detlev Zander. &#8222;Ich möchte durch meine Mitgliedschaft im Betroffenenbeirat der EKD dazu beitragen, dass die Aufklärung, Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der EKD und Diakonie im Sinne der Betroffenen gelingt. Gleichzeitig möchte ich auch Brückenbauer zwischen der EKD und den Betroffenen sein&#8220;, sagt Zander. &#8222;Ohne Aufklärung, Aufarbeitung greifen die besten Präventionskonzepte nicht.&#8220; <br />
<br />
Elsa Manuela Nicklas-Beck macht deutlich: &#8222;Sexualisierter Gewalt muss in unserer Gesellschaft ein Ende gesetzt werden.&#8220; <br />
<br />
&#8222;Für die Mitwirkung der Betroffenen, die im Betroffenenbeirat ihre Perspektive in die Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche einbringen, sind wir sehr dankbar&#8220;, sagt Bischöfin Kirsten Fehrs als Sprecherin des Beauftragtenrates der EKD zum Schutz vor sexualisierter Gewalt &#8222;Dass Sie bereit sind, im Beirat anderen Betroffenen, die angesichts des erlittenen eigenen Leids nicht die Kraft oder Möglichkeit dazu haben ihre Anliegen in der Öffentlichkeit zu vertreten, eine Stimme zu verleihen, trägt auch dazu bei, künftiges Leid zu verhindern&#8220;, so Fehrs. &#8222;Wir brauchen Ihre Erfahrung bei allem, was wir im Bereich Aufarbeitung und Prävention, Aufarbeitung und Hilfen tun.&#8220; <br />
<br />
Betroffenenbeirat online unter www.ekd.de/MitgliederBetroffenenbeirat <br />
<br />
Weitere Informationen unter <br />
<br />
 www.ekd.de/missbrauch<br />
www.hinschauen-helfen-handeln.de <br />
<br />
Hannover, 3. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
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<br />
<br />
</p>
				
				
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		<item>
		<title>EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm dankt Seenotrettern/&#8220;Sea Watch 4&#8243; darf in Palermo anlegen. 353 Menschen gerettet</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/01/ekd-ratsvorsitzender-bedford-strohm-dankt-seenotrettern-sea-watch-4-darf-in-palermo-anlegen-353-menschen-gerettet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 14:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Die Initiative zur zivilen Seenotrettung Sea Watch e.V. hat heute bekanntgegeben, dass das Bündnisschiff &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United 4 Rescue&#8220; mit 353 Geretteten an Bord den Hafen von Palermo anlaufen darf. Dazu äußert sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm wie folgt: &#8222;Mit großer Erleichterung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/01/ekd-ratsvorsitzender-bedford-strohm-dankt-seenotrettern-sea-watch-4-darf-in-palermo-anlegen-353-menschen-gerettet/">EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm dankt Seenotrettern/&#8220;Sea Watch 4&#8243; darf in Palermo anlegen. 353 Menschen gerettet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Die Initiative zur zivilen Seenotrettung Sea Watch e.V. hat heute bekanntgegeben, dass das Bündnisschiff &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United 4 Rescue&#8220; mit 353 Geretteten an Bord den Hafen von Palermo anlaufen darf. Dazu äußert sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm wie folgt: <br />
<br />
&#8222;Mit großer Erleichterung habe ich die Nachricht aufgenommen, dass die &#8222;Sea Watch 4 &#8211; powered by United 4 Rescue&#8220; nunmehr die schriftliche Zusage bekommen hat, in einen sicheren Hafen in Italien einzulaufen. Damit findet eine dramatische Rettungsaktion ein glückliches Ende, mit der einmal mehr sichtbar wurde, wie dringend erforderlich die staatliche Seenotrettung im Mittelmeer ist, die notgedrungen von zivilen Rettern übernommen wurde. Ich bin der Besatzung und allen Unterstützern, die diese Rettung möglich gemacht haben, zutiefst dankbar. Ohne ihren Einsatz wären die 353 Menschen, die nun in Kürze sicheren Boden betreten werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit ertrunken. Es kann nicht sein, dass Europa wegsieht, wenn Menschen an den Grenzen Europas sterben. Die öffentlich geäußerte Bereitschaft vieler Städte und Kommunen in Deutschland und Europa, Gerettete aufzunehmen zeigt, dass die Politik des Wegsehens nicht länger hingenommen wird.&#8220; <br />
<br />
Das Rettungsschiff war im Januar vom Bündnis United4Rescue mit Spendengeldern ersteigert und im Februar in Kiel getauft worden. Nach Überführung und Umbauten musste es Corona-bedingt mehrere Monate auf das erste Auslaufen warten. Ausgangspunkt für die Gründung des Bündnisses war eine auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 verabschiedete Resolution, die die EKD und ihre Gliedkirchen aufforderte, selbst ein Schiff zur Seenotrettung im Mittelmeer zu schicken. Nach gründlichen Beratungen hatten Rat und Synode der EKD beschlossen, sich dieser Aufgabe im Rahmen eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses zu stellen. Die &#8222;Sea Watch 4&#8220; war Mitte August zu ihrem ersten Einsatz ausgelaufen und hat seitdem 353 Menschen aus Seenot gerettet. <br />
<br />
Hannover, 1. September 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
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E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
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		<title>Evangelische Kirche erinnert an Neuanfang vor 75 Jahren in Treysa/EKD begeht Jahrestag in Berlin mit einem Austausch über Vergangenheit und Zukunftsperspektiven</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/08/31/evangelische-kirche-erinnert-an-neuanfang-vor-75-jahren-in-treysa-ekd-begeht-jahrestag-in-berlin-mit-einem-austausch-ueber-vergangenheit-und-zukunftsperspektiven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannover (ots) &#8211; Aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich Synodenpräses Irmgard Schwaetzer und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sowie weitere Ratsmitglieder heute in Berlin zu einem Austausch mit ehemaligen Synodenpräsides und früheren Ratsvorsitzenden getroffen. Dabei würdigten sie den Neuanfang der evangelischen Kirche, der wenige Monate nach Ende [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hannover (ots) &#8211; Aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich Synodenpräses Irmgard Schwaetzer und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sowie weitere Ratsmitglieder heute in Berlin zu einem Austausch mit ehemaligen Synodenpräsides und früheren Ratsvorsitzenden getroffen. Dabei würdigten sie den Neuanfang der evangelischen Kirche, der wenige Monate nach Ende des 2. Weltkrieges auf einer ersten kirchlichen Zusammenkunft in Treysa beschlossen wurde und diskutierten auch Zukunftsperspektiven der evangelischen Kirche. <br />
<br />
&#8222;An die Menschen, die heute vor 75 Jahren den Grundstein für die Evangelische Kirche in Deutschland gelegt haben, denke ich voller Dankbarkeit. Nach dem Versagen der Kirche im Nationalsozialismus, wollten sie einen Kirchenbund schließen, der stabil, handlungsfähig und sicher vor staatlichen Einflüssen sein sollte&#8220;, so Bedford-Strohm. Konfessionelle und landeskirchliche Einzelinteressen seien damals von ihnen hinten angestellt worden. &#8222;Das war zukunftsweisend. Dass die evangelische Kirche in Deutschland in der Öffentlichkeit erkennbar ist, ist gerade in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft wichtig.&#8220; Dazu brauche es auch den institutionellen Rahmen, der 1945 geschaffen worden sei. &#8222;Er ist die äußere Basis für ein gemeinsames evangelisches Zeugnis, in dem die Kirche, vom Geist inspiriert, die Liebe Jesu Christi selbst ausstrahlt, von der sie spricht,&#8220; so der Ratsvorsitzende: &#8222;Die eigenen Kraft- und Frömmigkeitsquellen neu zu entdecken, ist die beste Basis dafür, dass die Evangelische Kirche in Deutschland 75 Jahre nach ihrer Gründung neue Ausstrahlungskraft gewinnt.&#8220; <br />
<br />
Synodenpräses Irmgard Schwaetzer hob vor allem die Vielfalt hervor, die der EKD in Treysa in die Wiege gelegt worden sei: &#8222;Schon die Gründung der EKD war geprägt von der Vielfalt gelebten Glaubens. Heute werde die Vielfalt nicht zuletzt auch in der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen im Pfarramt und in Leitungsämtern sichtbar. &#8222;Nach dem Krieg dominierten auch in unserer Kirche noch die Männer. Mittlerweile ist ein Merkmal der evangelischen Kirche, dass in ihr &#8211; anders als in vielen anderen Religionsgemeinschaften &#8211; die Geschlechter gleichberechtigt sind&#8220;, so Schwaetzer. &#8222;Vielfalt wird auch die Zukunft der Kirche ausmachen mit einem stärkeren Gemeinschaftsgeist.&#8220; <br />
<br />
Bei der ersten Konferenz evangelischer Kirchenführer vom 27. bis 31. August 1945 wurde die EKD als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen gegründet. Die Kirchenkonferenz konstituierte den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und bestimmte dessen personelle Zusammenstellung. Zum ersten Ratsvorsitzenden dieser neuen Struktur wurde der damalige württembergische Landesbischof Theophil Wurm gewählt. Auch das Evangelische Hilfswerk, das 1957 zusammen mit der Inneren Mission zum Diakonischen Werk der EKD zusammengeführt wurde, wurde von der Kirchenkonferenz in Treysa gegründet. <br />
<br />
Für den Präsidenten der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, ist der diakonische Gründungsort der EKD ein Vermächtnis für eine diakonische Kirche mit Zukunft: &#8222;Dieser Ort steht für die entschiedene Entschlossenheit der Evangelischen Kirche, nach dem Naziterror und dem Zweiten Weltkrieg ihre soziale und politische Verantwortung aus Glauben wahrzunehmen. Die zeitgleiche Gründung der EKD und des Hilfswerkes folgt einem inneren Grund: Kirche und Diakonie sind wie zweieiige Zwillinge, die sich dem einen Glauben an die Versöhnung verdanken. Flüchtlingshilfe, Wohnraumbeschaffung und Hilfsgüterverteilung sind bis heute aktuelle Aufgaben dieser diakonischen Kirche Jesu Christi. Bleibt sie ihrem Auftrag treu, hat und gewährt sie Zukunft, gerade den Menschen, deren Zukunft durch das Verhalten anderer Menschen immer wieder bedroht ist.&#8220; <br />
<br />
Bei dem heutigen Austausch im Berliner Haus der EKD blickten die ehemaligen Synodenpräsides und Ratsvorsitzenden auch auf Besonderheiten ihrer jeweiligen Amtszeiten zurück. Ihre Erinnerungen sowie weitere Infos und Hintergründe finden Sie auf einer Themenseite im Internet unter<br />
https://www.ekd.de/geschichte-evangelische-kirche-deutschland-57759.htm <br />
<br />
Berlin/Hannover, 31. August 2020 <br />
<br />
Pressestelle der EKD <br />
<br />
Carsten Splitt <br />
<br />
Die EKD ist die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 20,7 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu einer der rund 13.500 Kirchengemeinden. <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Carsten Splitt<br />
Evangelische Kirche in Deutschland<br />
Pressestelle<br />
Stabsstelle Kommunikation<br />
Herrenhäuser Strasse 12<br />
D-30419 Hannover<br />
Telefon: 0511 &#8211; 2796 &#8211; 269<br />
E-Mail: presse@ekd.de<br />
<br />
<br />
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