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	<title>Krankenhaus Archive &#8902; TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</title>
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		<title>PwC Krankenhaus-Vergleich 2020: Die finanzielle Kluft zwischen öffentlichen und privaten Kliniken wächst weiter</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/24/pwc-krankenhaus-vergleich-2020-die-finanzielle-kluft-zwischen-oeffentlichen-und-privaten-kliniken-waechst-weiter/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 12:54:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2426" height="1728" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?w=2426&amp;ssl=1 2426w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?resize=300%2C214&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?resize=768%2C547&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?resize=1024%2C729&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w" sizes="(max-width: 2426px) 100vw, 2426px" data-attachment-id="32" data-permalink="https://www.top-news.at/finanzen_2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?fit=2426%2C1728&amp;ssl=1" data-orig-size="2426,1728" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="finanzen_2" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?fit=1024%2C729&amp;ssl=1" /></div>
<p>Düsseldorf (ots) &#8211; &#8211; Krankenhaus-Vergleich 2020 von PwC: Öffentliche Krankenhäuser verzeichnen deutliches Rentabilitätsminus &#8211; MDK-Umsatz-Quote setzt Kliniken unter Druck &#8211; Private Kliniken nutzen bei Investitionen vor allem Eigenkapital &#8211; PwC-Experte Michael Burkhart: &#8222;Unsere Kennzahlen zeigen deutlich die unterschiedlichen Ausgangslagen, von denen die Kliniken in die Coronavirus-Pandemie gestartet sind.&#8220; Im Hinblick auf ihre finanzielle Situation driften [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/24/pwc-krankenhaus-vergleich-2020-die-finanzielle-kluft-zwischen-oeffentlichen-und-privaten-kliniken-waechst-weiter/">PwC Krankenhaus-Vergleich 2020: Die finanzielle Kluft zwischen öffentlichen und privaten Kliniken wächst weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2426" height="1728" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?w=2426&amp;ssl=1 2426w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?resize=300%2C214&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?resize=768%2C547&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?resize=1024%2C729&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w" sizes="(max-width: 2426px) 100vw, 2426px" data-attachment-id="32" data-permalink="https://www.top-news.at/finanzen_2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?fit=2426%2C1728&amp;ssl=1" data-orig-size="2426,1728" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="finanzen_2" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/finanzen_2.jpg?fit=1024%2C729&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Düsseldorf (ots) &#8211;<br />
<br />
&#8211;  Krankenhaus-Vergleich 2020 von PwC: Öffentliche Krankenhäuser verzeichnen deutliches Rentabilitätsminus <br />
&#8211;  MDK-Umsatz-Quote setzt Kliniken unter Druck <br />
&#8211;  Private Kliniken nutzen bei Investitionen vor allem Eigenkapital <br />
&#8211;  PwC-Experte Michael Burkhart: &#8222;Unsere Kennzahlen zeigen deutlich die unterschiedlichen Ausgangslagen, von denen die Kliniken in die Coronavirus-Pandemie gestartet sind.&#8220;   Im Hinblick auf ihre finanzielle Situation driften öffentliche und private Kliniken in Deutschland immer weiter auseinander. Ein Grund dafür sind unterschiedlich hohe Investitionen. Neben Kostendeckung und Liquidität spielen nachträgliche Rechnungskorrekturen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) eine immer größere Rolle. So lauten einige der Kernergebnisse der Studie &#8222;Krankenhäuser im Vergleich &#8211; Kennzahlen 2020&#8220; der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Deutschland (PwC). Für die aussagekräftige Benchmark-Analyse hat PwC die Jahresabschlüsse von mehr als 100 deutschen Kliniken in öffentlicher, privater und freigemeinnütziger Trägerschaft untersucht und die relevantesten Kennzahlen des Jahres 2019 verglichen.  <br />
<br />
Privatkliniken liegen bei Rentabilität weiter vorne <br />
<br />
 Die Rentabilität der Kliniken in öffentlicher, freigemeinnütziger und privater Trägerschaft fiel 2019 insgesamt relativ niedrig aus &#8211; wie bereits im Vorjahr. Obwohl private Kliniken weniger Fördermittel als die Krankenhäuser anderer Trägerschaften in Anspruch nehmen, wirtschaften sie am rentabelsten. Das zeigt die um Abschreibungen und Fördermitteleffekte bereinigte EBITDA-Quote. Sie lag 2019 bei den privaten Kliniken bei 7,8 Prozent (2018: 7,6 Prozent) &#8211; und damit deutlich vor der Rentabilität anderer Träger. So verzeichneten freigemeinnützige Krankenhäuser einen leichten Rückgang auf 2,6 Prozent (2018: 2,9 Prozent), öffentliche Kliniken dagegen mit -4,4 Prozent deutliche Einbußen (2018: 0,5 Prozent). Auch beim Cash-Management haben private Träger die Nase vorn: Zwar erhöhte sich die Forderungsreichweite leicht, aber mit einem DSO-Plus (Days Sales Outstanding) um 1,2 auf 46,4 Tage warten die privaten Kliniken deutlich kürzer auf ihr Geld als die öffentlichen mit 58,8 Tagen (2018: 58,4).  <br />
<br />
 Auch die Material- und Personalaufwandsquote ist eine wichtige Kennzahl dafür, wie effizient Krankenhäuser wirtschaften. Mit 92,1 Prozent des Umsatzes ist sie bei den öffentlichen Kliniken immer noch sehr hoch (2018: 90,5 Prozent). Von 100 Euro bleiben ihnen damit nur acht Euro für Reparaturen, Finanzierungen und andere Ausgaben. Bei freigemeinnützigen Einrichtungen beträgt die Quote 87,5 Prozent (2018: 87 Prozent). Dagegen haushalten private Krankenhäuser am effizientesten: Bei ihnen lag die Quote bei 84,2 Prozent (2018: 83,6 Prozent). Für den leichten Anstieg ist insbesondere der anhaltende Pflegekräftemangel verantwortlich, denn zusätzlich beschäftigtes Fremdpersonal gilt buchhalterisch als Materialaufwand (2019: 27,2 Prozent, 2018: 27,4 Prozent). Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC Deutschland, sagt: &#8222;Auffallend ist, dass unabhängig von der Trägerstruktur der Aufwand für Personal- und Material absolut wie relativ weiter angestiegen ist. Damit stehen alle Kliniken jedes Trägers vor massiven finanziellen Herausforderungen. Eine Revolution der Klinikfinanzierung scheint unausweichlich.&#8220;  <br />
<br />
MDK-Umsatz-Quote setzt Kliniken unter Druck <br />
<br />
 Insbesondere die nachträglichen Rechnungskorrekturen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) beschäftigen die Krankenhäuser. Dabei setzt die MDK-Umsatz-Quote die Rückstellungen ins Verhältnis zu den Erlösen aus Krankenhausleistungen &#8211; letztgenannte machen mit durchschnittlich 84,5 Prozent immer noch den größten Teil des Gesamtumsatzes der deutschen Krankenhäuser aus. Die Quote beeinflusst das Jahresergebnis: Während die Kliniken in Deutschland im Jahr 2017 noch nachträgliche Erlöskürzungen von 2,1 Prozent befürchteten, stieg die Quote bis Ende 2019 auf 2,4 Prozent. Private Krankenhäuser rechnen pro Fall mit einem Rückstellungsbetrag von 104,74 Euro, freigemeinnützige mit 111,81 Euro und öffentliche Kliniken mit 86,64 Euro. &#8222;Öffentliche Krankenhäuser sehen im Jahresabschluss ein geringeres Risiko. Die Differenzen um bis zu 30 Prozent zwischen den Trägerarten sind umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Träger häufiger Maximalversorger mit hohen Schweregraden sind. Insofern ist die gefühlte Ungleichbehandlung durch den Medizinischen Dienst seitens der freigemeinnützigen und privaten Träger einerseits und der öffentlichen andererseits zumindest nachvollziehbar&#8220;, kommentiert Michael Burkhart von PwC.  <br />
<br />
Fördermittel fließen vor allem an öffentliche Kliniken  <br />
<br />
 Ein weiteres Kernergebnis: Von allen Trägern erhalten öffentliche Krankenhäuser den größten Fördermittelanteil. Bei ihnen liegt die Fördermittelquote bei 67 Prozent. Mit 62 Prozent deutlich weniger erhalten dagegen freigemeinnützige Kliniken. Die Quote bei privaten Krankenhäusern liegt sogar nur bei 49 Prozent.  <br />
<br />
 Bei Investitionen setzen private Krankenhäuser vor allem auf eigene Mittel: Mit 15,5 Prozent weisen sie die höchste Investitionsquote im Vergleich zu öffentlichen (13,5 Prozent) und freigemeinnützigen Einrichtungen (12,7 Prozent) auf. Private Kliniken wollen vor allem Zeitfenster nutzen und nicht auf Fördermittel warten, so die Studienautoren. Corinna Friedl, Director Assurance Healthcare Services bei PwC Deutschland, sagt: &#8222;Die öffentlichen Kliniken kommen mit einer niedrigen Eigenkapitalquote aus. Das liegt an der kommunalen Trägerschaft, die bei Bedarf mit Eigenkapitalerhöhungen, Entschuldungsplänen oder Investitionszuschüssen einspringt.&#8220;  <br />
<br />
 Beim Case-Mix-Index (CMI) &#8211; ein Indikator für die durchschnittliche Schwere der behandelten Krankenhausfälle und dem damit verbundenen relativen ökonomischen Ressourcenaufwand &#8211; fällt auf, dass die privaten Häuser deutlich bessere Werte, also eine höhere Produktivität, erreichen als freigemeinnützige und öffentliche. &#8222;Man könnte vermuten, dass die Pflegekräfte dort mehr ausgelastet werden. Angesichts des Fachkräftemangels ist es aber wahrscheinlicher, dass die privaten Kliniken bessere Strukturen haben, die effizienteres Arbeiten erlauben&#8220;, kommentiert PwC-Expertin Corinna Friedl. PwC-Gesundheitsexperte Michael Burkhart ergänzt: &#8222;Praktisch substituiert eine moderne Bau- und Dateninfrastruktur menschliche Tätigkeiten. Dadurch werden aber keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern der Fachkräftemangel wird etwas gemildert.&#8220;  <br />
<br />
 Die Benchmark-Analyse illustriert zudem die unterschiedlichen finanziellen Ausgangslagen der Kliniken, von der aus sie in die Coronavirus-Pandemie gestartet sind. Auf der Basis dieser Kennzahlen ist es nachvollziehbar, dass die Bundesregierung das COVID19-Krankenhaus-Entlastungsgesetz auf den Weg gebracht hat. Das Gesetz sieht unter anderem vor, das Zahlungsziel der Kostenträger auf fünf Tage zu verkürzen. &#8222;Zu befürchten ist allerdings, dass die Lücke in den Liquiditätsplänen der Kliniken umso größer wird, sollte das Zahlungsziel wieder auf das Ausgangsniveau verlängert werden&#8220;, resümiert Michael Burkhart.  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Barbara Bossmann<br />
PwC Communications<br />
Tel.: (0211) 981 &#8211; 4927<br />
E-Mail: barbara.bossmann@pwc.com<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: PwC Deutschland, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/8664/4716266" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
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		<title>Auswirkungen der Corona-Pandemie bestätigen: Klinikreform in NRW dringend erforderlich</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/23/auswirkungen-der-corona-pandemie-bestaetigen-klinikreform-in-nrw-dringend-erforderlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dortmund/Lünen (ots) &#8211; Die Corona-Pandemie hat es deutlich bestätigt: Auch wenn eine Überlastung der Kliniken bislang verhindert werden konnte, die Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen muss dringend reformiert werden. &#8222;Die aktuellen Erfahrungen haben gezeigt, dass es auf klare Zuständigkeiten und regional gut aufeinander abgestimmte Versorgungsaufträge ankommt. Der am Anfang der Pandemie oft zu hörende Rückschluss, dass eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/23/auswirkungen-der-corona-pandemie-bestaetigen-klinikreform-in-nrw-dringend-erforderlich/">Auswirkungen der Corona-Pandemie bestätigen: Klinikreform in NRW dringend erforderlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Dortmund/Lünen (ots) &#8211; Die Corona-Pandemie hat es deutlich bestätigt: Auch wenn eine Überlastung der Kliniken bislang verhindert werden konnte, die Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen muss dringend reformiert werden. &#8222;Die aktuellen Erfahrungen haben gezeigt, dass es auf klare Zuständigkeiten und regional gut aufeinander abgestimmte Versorgungsaufträge ankommt. Der am Anfang der Pandemie oft zu hörende Rückschluss, dass eine hohe Krankenhaus- und Bettendichte ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Kampf gegen das Corona-Virus sei, hat sich nicht bewahrheitet. Der größte Teil der COVID-19-Patienten konnte ambulant versorgt werden. Schwere Verläufe wurden vorwiegend in spezialisierten Häusern mit Beatmungskompetenz behandelt&#8220;, sagte Johannes Heß, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter. Zusammen mit weiteren namhaften Experten aus dem Gesundheitswesen diskutierte Heß auf dem ersten virtuellen AOK-DigiTalk der AOK-Selbstverwaltung über Lösungen für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Krankenhauslandschaft in NRW.  <br />
<br />
 Bereits lange vor der Corona-Krise stand fest: Die Krankenhauslandschaft in Deutschland und NRW muss dringend reformiert werden. &#8222;Die Krankenhausstrukturen sind überholt. Die Spezialisierung der Medizin und neue Methoden erfordern eine personelle und technische Ausstattung, die kleine, nicht spezialisierte Grundversorger immer weniger vorhalten können. Im Interesse der Erhaltung der Qualität der Versorgung brauchen wir erhebliche Strukturanpassungen im Krankenhausbereich. Vor allem in den Ballungsgebieten ist daher eine Zentralisierung zur Schaffung adäquater Betriebsgrößen im Interesse der Patienten überfällig&#8220;, sagte Prof. Dr. Thomas Mansky, ehemaliger Leiter des Fachgebiets &#8222;Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen&#8220; an der TU Berlin. <br />
<br />
 Nordrhein-Westfalen hat das erkannt und will das ändern. &#8222;Das im letzten Jahr veröffentlichte Gutachten zur Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen hat gezeigt, dass die jetzige Form der Krankenhausplanung zu allgemein und zu wenig gesteuert ist. Außerdem hat sie die Versorgungsqualität nicht erhöht. Deshalb wird derzeit durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ein neuer Krankenhausplan erarbeitet. Demnach soll die Planung künftig nach medizinischen Leistungsbereichen und Leistungsgruppen erfolgen. Das Ziel ist, eine patienten- und bedarfsgerechte, gestufte, wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung durch Krankenhäuser sicherzustellen&#8220;, erklärte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. <br />
<br />
 Zustimmung dafür kam vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Tom Ackermann: &#8222;Wir unterstützen die Initiative des Landes, jetzt die Weichen für mehr Qualität in der Krankenhausversorgung zu stellen. Die neue Krankenhausplanung bietet die entscheidende Grundlage, die dringend erforderliche Strukturreform anzugehen und sich künftig stärker am Versorgungsbedarf und an der Behandlungsqualität zu orientieren. Für planbare und komplizierte Eingriffe sollte eine Konzentration und Spezialisierung erfolgen, um einen zielgerichteten ärztlichen und pflegerischen Personaleinsatz zu gewährleisten, höhere Investitionsmittel je Krankenhausstandort bereitzustellen und höhere Qualitätsstandards zu sichern.Dabei ist wichtig, dass bei der Bündelung der Leistungen eine flächendeckende Versorgung auch in ländlichen Regionen weiterhin sicherzustellen ist.&#8220;  <br />
<br />
 Für Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter war wichtig, dass bei der Bündelung der Leistungen eine flächendeckende Versorgung auch in ländlichen Regionen weiterhin vorgehalten wird. &#8222;Für eine flächendeckende Basis- und Notfallversorgung spielt die Erreichbarkeit eine wichtige Rolle. Aber nicht jedes Krankenhaus vor Ort muss und kann alles abdecken. Komplizierte Eingriffe gehören in die Hände von Spezialisten. Dafür braucht es ein gestuftes und gut aufeinander abgestimmtes Leistungsangebot. In solchen Fällen müssen die Patienten auch mal etwas längere Fahrzeiten in Kauf nehmen, erhalten dann aber eine deutlich bessere Behandlung.&#8220;  <br />
<br />
 Und Johannes Heß hob hervor: &#8222;Die Konzentration von Krankenhausstandorten ermöglicht einen zielgerichteten ärztlichen und pflegerischen Personaleinsatz, höhere Investitionsmittel pro Krankenhausstandort und höhere Qualitätsstandards. Die über die Grundversorgung hinausgehenden Leistungen sollten gebündelt und an größeren Standorten oder auf bestimmte Leistungen spezialisierten Kliniken erbracht werden. Durch die Konzentration werden sich Mehrfachvorhaltungen, Überkapazitäten und nicht ausreichend ausgestattete Standorte auflösen.&#8220; Außerdem wies Heß auf den bestehenden Ärzte- und Fachkräftemangel auch im Klinikbereich hin. &#8222;Durch die geplante Krankenhausreform und den gezielten Personaleinsatz könnte sich die Situation etwas entspannen&#8220;, so Heß. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass sich durch die erforderliche Personalaufstockung in den Gesundheitsämtern der Fachkräftemangel jedoch erneut verschärfen werde.  <br />
<br />
 Seine Unterstützung im anstehenden Reformprozess hat auch Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, zugesagt: &#8222;Wir haben uns von Beginn an aktiv in den Krankenhausplanungsprozess in NRW eingebracht und werden diesen Prozess weiter aktiv mitgestalten und uns weiter konstruktiv beteiligen. Es gilt für uns kontinuierlich zu entscheiden, welchen Weg und welche strukturellen Änderungen der Krankenhausversorgung wir mittragen können. Eine nachhaltige Krankenhausplanung, wie wir sie fordern, muss sich am objektiven Versorgungsbedarf und den Bedürfnissen der Menschen in den Regionen orientieren.&#8220;  <br />
<br />
 Für eine regionale Vernetzung der Akteure warb Dr. med. Johannes Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe: &#8222;Nicht nur die Pandemie führt es uns vor Augen: Wir brauchen eine dauerhafte Neuausrichtung unserer Krankenhäuser. Kernaufgabe muss sein, wieder ein gemeinsames, regionales Versorgungsbewusstsein zu schaffen und abgestimmte, trägerübergreifende Kooperationsstrukturen auf den Weg zu bringen. Wir dürfen unsere Krankenhäuser nicht weiter im Fahrwasser eines Vergütungssystems treiben lassen, das wirtschaftliche Fehlanreize setzt und zu strukturellen Verwerfungen führt, sondern müssen ihre Rolle als Teil der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge stärken. Für eine patientengerechte, qualitativ hochwertige Versorgung brauchen wir regionale Vernetzung &#8211; nicht nur digital, sondern zu allererst im Denken und im Handeln aller Beteiligten vor Ort. Dafür muss ein zukunftsfähiges Vergütungssystem intelligente Anreize setzen.&#8220;  <br />
<br />
 Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen der Reform war nach Auffassung von Johannes Heß eine ausreichende Ausstattung der Krankenhäuser mit Investitionsmitteln. Die angedachte Reform biete hierfür die richtigen Ansatzpunkte, damit das Geld künftig an der richtigen Stelle ankomme. &#8222;Insgesamt reichen die bisherigen Investitionsmittel aber nicht aus. Hier muss das Land kräftig nachlegen. Quersubventionierung aus Beitragsgeldern von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Rentnern dürfen sich nicht verstetigen. Die zusätzlichen Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds und dem Zukunftsprogramm Krankenhäuser müssen jetzt gezielt in den Strukturumbau investiert werden&#8220;, so Heß. Zum Thema Qualität bringt es Heß auf den Punkt: &#8222;Mangelnde Qualität im Gesundheitswesen führt oft zu Schmerzen, Tod und Leid in der Familie. Dies gilt es unbedingt, auch durch die Schaffung geeigneter Krankenhausstrukturen, zu vermeiden.&#8220;  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Jens Kuschel, Pressesprecher<br />
AOK NORDWEST &#8211; Die Gesundheitskasse.<br />
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund<br />
Telefon 0800 2655-505528<br />
Mobil 01520-1566136<br />
E-Mail presse@nw.aok.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: AOK NordWest, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/73028/4715211" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/23/auswirkungen-der-corona-pandemie-bestaetigen-klinikreform-in-nrw-dringend-erforderlich/">Auswirkungen der Corona-Pandemie bestätigen: Klinikreform in NRW dringend erforderlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<title>Stupoli hat schon 230 Obdachlose aus 33 Nationen behandelt</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/21/stupoli-hat-schon-230-obdachlose-aus-33-nationen-behandelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Freitag]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg (ots) &#8211; &#8211; Soziales Engagement der Studenten des Asklepios Campus Hamburg für Menschen, denen sonst keiner hilft &#8211; Sprechstunde im CaFée mit Herz wird gut angenommen Mitten auf St. Pauli halten Medizinstudenten wöchentlich eine kostenlose Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung ab. Zumeist sind es Obdachlose, Menschen, denen sonst kaum jemand hilft. Die sogenannte Studentische [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hamburg (ots) &#8211;<br />
<br />
&#8211;  Soziales Engagement der Studenten des Asklepios Campus Hamburg für Menschen, denen sonst keiner hilft <br />
&#8211;  Sprechstunde im CaFée mit Herz wird gut angenommen   Mitten auf St. Pauli halten Medizinstudenten wöchentlich eine kostenlose Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung ab. Zumeist sind es Obdachlose, Menschen, denen sonst kaum jemand hilft. Die sogenannte Studentische Poliklinik (Stupoli) Hamburg hat ihren Sitz in der Sozialeinrichtung CaFée mit Herz. Seit 2018 bieten etwa 40 angehende Mediziner des Asklepios Campus Hamburg (ACH) der Semmelweis Universität Budapest jeden Freitag unter Aufsicht einer erfahrenen Ärztin oder eines erfahrenen Arztes ehrenamtlich eine kostenlose Sprechstunde an. Vor allem internistische und chirurgische Beschwerden führen die Betroffenen in die Stupoli, dabei reicht das Spektrum von Bronchitis oder Hauterkrankungen bis zum Diabetischen Fuß wegen einer schlechten Blutzuckerkontrolle. Die künftigen Ärzte machen die Akutversorgung und geben den Patienten mitunter Medikamente mit, können ihnen bei schwereren Erkrankungen aber auch nur eine Krankenhausbehandlung empfehlen.  <br />
<br />
 &#8222;Natürlich freuen wir uns, dass wir Menschen helfen können, für die es sonst kaum Behandlungsangebote gibt&#8220;, sagt Kristina Hillmann, Studentin am ACH. &#8222;Zugleich ist es für uns eine gute Möglichkeit, unser theoretisches Wissen unter Anleitung direkt in der Praxis anzuwenden und zugleich mit kleinen Handlungen Großes zu bewirken&#8220;, so Hillmann weiter. Schon für einen neuen Verband, eine Druckentlastung bei Verletzungen oder Schmerzlinderung sind die Patienten ausgesprochen dankbar. Fast ein Drittel kommt sogar mehrfach in die Sprechstunde, z. B. um den Verlauf einer Erkrankung kontrollieren zu lassen oder sich Medikamente abzuholen, sei es gegen hohen Blutdruck oder zur Blutzuckersenkung. Die Arzneimittel sind übrigens alle gespendet, z. B. von Apotheken oder den Asklepios Kliniken. Auch die Aufsicht der erfahrenen Ärzte, die z. T. im Ruhestand sind, ist ehrenamtlich. &#8222;Wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte&#8220;, betont Hillmann, die mit einem harten Kern von zehn ACH-Kommilitonen die Stupoli organisiert.  <br />
<br />
 Das Engagement der kleinen Studentengruppe ist außergewöhnlich. Und die Zahlen sprechen für sich: Im vergangenen Jahre wurden 230 Personen aus 33 Nationen versorgt. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts belegen, dass sich die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland in den letzten fünf Jahren stark erhöht hat. Gab es 2015 rund 80.000 Betroffene, ist die Zahl im vergangenen Jahr bereits auf 143.000 und damit um fast 79 Prozent gestiegen. Für die Stupoli bleibt also genug zu tun.  <br />
<br />
Kontakt für Rückfragen: <br />
<br />
Asklepios Kliniken<br />
Konzernbereich Unternehmenskommunikation &amp; Marketing<br />
Tel.: (0 40) 18 18-82 66 36<br />
E-Mail: presse@asklepios.com<br />
24-Stunden-Rufbereitschaft der Pressestelle: (040) 1818-82 8888.<br />
<br />
Besuchen Sie Asklepios im Internet, auf Facebook oder YouTube:<br />
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Pflege-Blog: &#8222;Wir sind Pflege&#8220; (https://wir-sind-pflege.blog/)<br />
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<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: Asklepios Kliniken GmbH &amp; Co. KGaA, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/65048/4712110" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
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		<title>1. DEKV-Pflegeforum: Starke Pflege im evangelischen Krankenhaus 2030</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/18/1-dekv-pflegeforum-starke-pflege-im-evangelischen-krankenhaus-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 09:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211; Visionen zu entwickeln, die die Zukunft der Pflege im Krankenhaus mitgestalten, ist das Ziel des 1. DEKV-Pflegeforums, zu dem der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e.V. (DEKV) in Kooperation mit der Diakonie Deutschland und der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) eingeladen hat. &#8222;Die evangelischen Krankenhäuser und der DEKV verstehen die Pflege als professionelle Betreuung und [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Berlin (ots) &#8211;  Visionen zu entwickeln, die die Zukunft der Pflege im Krankenhaus mitgestalten, ist das Ziel des 1. DEKV-Pflegeforums, zu dem der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e.V. (DEKV) in Kooperation mit der Diakonie Deutschland und der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) eingeladen hat. &#8222;Die evangelischen Krankenhäuser und der DEKV verstehen die Pflege als professionelle Betreuung und Unterstützung eines Menschen während seiner Genesung, aber auch in der Begleitung am Lebensende. Das bedeutet, die professionelle Pflege organisiert und gestaltet eigenverantwortlich den gesamten Pflegeprozess von der Planung bis zur Evaluation. Um dies leisten zu können, braucht sie die passenden Rahmenbedingungen im Krankenhaus. Mit der Prüfungs- und Ausbildungsverordnung zur Umsetzung des Pflegeberufegesetzes, der Konzertierten Aktion Pflege, der Einführung des Pflegebudgets und der damit verbundenen Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System hat die Politik in der aktuellen Legislaturperiode schon viel bewegt. Doch auch in Zukunft braucht die Pflege im Krankenhaus weitere Stärkung. Eine Tätigkeit in der Pflege muss ein moderner Beruf sein, der für Menschen aller Altersgruppen und Bildungsabschlüsse lebenslang attraktiv ist. Darüber hinaus müssen unsere Pflegenden befähigt werden, die Organisation Krankenhaus gemeinsam mit den anderen Mitarbeitenden weiterzuentwickeln&#8220;, betont Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender des DEKV.  <br />
<br />
Qualifikationsmix und Pflegekarrieren stärken <br />
<br />
 Qualifikationsgemischte Teams aus Pflegenden mit Helferabschluss, Examen und einer akademischen Ausbildung stärken den Pflegeberuf. Alle Patientinnen und Patienten, aber vor allem vulnerable Patientengruppen und solche mit komplexen Behandlungsverläufen, profitieren von qualifikationsgemischten Teams. Voraussetzungen, um Menschen für die Pflege zu gewinnen, sind neben eigenverantwortlichen Tätigkeiten auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie persönlichen Zielen. Im Beruf muss der Kern der Pflege, der in der Beziehung und Zuwendung zu den Patientinnen und Patienten liegt, künftig mehr Raum einnehmen. Darüber hinaus gilt es, die akademische Pflege auszubauen. Dazu Professor Dr. Sebastian Schröer-Werner, Rektor der Evangelischen Hochschule Berlin: &#8222;Als Vorreiterin in Berlin beim primärqualifizierenden Pflegestudium und auch in der Hebammenkunde trägt die EHB seit Jahren in hohem Maße zur Akademisierung und Professionalisierung in den Gesundheitsberufen bei. Für das Studium essentiell ist die gute Verknüpfung von Theorie und Praxis, dazu gehört unter anderem auch ein enger Wissens- und Erfahrungsaustausch mit außerhochschulischen Einrichtungen und Institutionen. Mit dem DEKV haben wir hier einen starken Partner an unserer Seite.&#8220;  <br />
<br />
 Für die Zukunft fordert der DEKV die Kultusminister der Bundesländer und den Bund auf, die akademische Pflegeausbildung durch die Einrichtung und Finanzierung von Studienplätzen zu stärken. Bis 2027 müssen bundesweit 10 Prozent zusätzliche Pflegestudienplätze geschaffen werden. &#8222;Um Kompetenzen in der Pflege gezielt zu entwickeln, sollte in den Häusern ein mit den mittel- und langfristigen Zielen und Entwicklungen des Krankenhauses abgestimmtes strukturiertes Personal- und Kompetenzmanagement implementiert werden&#8220;, ergänzt Christoph Radbruch die Forderung.  <br />
<br />
Pflegebedarfsbemessung für bessere Arbeitsbedingungen und Patientensicherheit <br />
<br />
 Es stärkt die Pflege, wenn der differenzierte Bedarf von Pflegebedürftigen im Krankenhaus strukturiert nachgewiesen wird. Der daraus abgeleitete jeweilige Pflegepersonalbedarf und eine angemessene Personalausstattung verbessern die Versorgungsqualität und gewährleisten die Patientensicherheit. Dazu Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: &#8222;Die Pflege ist eine tragende Säule jedes Krankenhauses. Deshalb setzt sich die Diakonie für gute Rahmenbedingungen in der Pflege ein. Pflegekräfte brauchen mehr Wertschätzung und Anerkennung ihrer Professionalität, auch durch bessere Arbeitsbedingungen. Wir unterstützen die Entwicklung eines bedarfsgerechten Personalbemessungsinstrumentes für die Krankenhäuser. Keine Pflegekraft sollte nachts allein auf einer Station arbeiten müssen. Patientinnen und Patienten müssen zu jeder Zeit professionell pflegerisch versorgt werden. Diese Zusage müssen wir verbindlich sicherstellen.&#8220;  <br />
<br />
 Das von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) entwickelte Pflegepersonalbemessungsinstrument PPR 2.0 ist ein geeignetes Interims- und Übergangsinstrument. Es bezieht auch besonders pflegebedürftige, vulnerable Patientengruppen mit ein und erleichtert die Dokumentation. &#8222;Ein zukünftiges Pflegepersonalbemessungsinstrument muss aber noch weiter ausdifferenziert werden, beispielsweise in der Nachtschicht, der Zuwendungsorientierung und bei der Qualifikation der Pflegenden. Daher fordert der DEKV den Gesetzgeber auf, die Entwicklung eines modernen, wissenschaftlich fundierten Pflegebedarfsbemessungsinstruments für das Krankenhaus zu beauftragen und dessen Einführung gesetzlich umzusetzen&#8220;, betont Christoph Radbruch.  <br />
<br />
Digitalisierung entlastet die Pflege <br />
<br />
 Der Grad der Digitalisierung ist in den evangelischen Krankenhäusern unterschiedlich weit fortgeschritten. Für die Pflege bietet die Digitalisierung vielfältige Entlastung, sei es durch moderne Informations-, Kommunikations- und Assistenz-Technologien oder durch eine Verringerung des Dokumentationsaufwands. Die so gewonnene Zeit kommt der kompetenten Versorgung der Patienten zugute. Darüber hinaus tragen die gewonnenen Daten zur Verbesserung der Pflegequalität und der Patientensicherheit bei. Voraussetzung dafür ist, dass Pflegende qualifiziert sind, diese Technologien umfassend einzusetzen. Für die digitale stationäre Infrastruktur sind im Krankenhauszukunftsgesetz bis zu 4,3 Milliarden Euro vorgesehen. Das wird die Digitalisierung in den Krankenhäusern voranbringen, doch dieser Prozess muss auch darüber hinaus weiter gesichert sein. Dazu DEKV-Vorstand Christoph Radbruch: &#8222;Wir fordern, dass die über den Krankenhauszukunftsfonds geförderten Projekte auch die Pflege gezielt entlasten und den gesamten Pflegeprozess einbeziehen. Mit Ablauf des Krankenhauszukunftsfonds muss eine regelhafte Erstattung der vollständigen Kosten für die Digitalisierung nachhaltig in der Krankenhausfinanzierung mit einem Zuschlag je Fall (Digitalisierungszuschlag) verankert sein. Dies umfasst neben fortlaufenden Investitionen in die Digitalisierung auch Aufwendungen für die Qualifizierung der Pflege. Sind dieser Punkte erfüllt, können wir das leisten: Starke Pflege im evangelischen Krankenhaus 2030.&#8220;  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Medizin &amp; PR GmbH &#8211; Gesundheitskommunikation<br />
Barbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 Köln<br />
E-Mail: barbara.kluge@medizin-pr.de | Tel.: 0221 / 77543-0<br />
<br />
Melanie Kanzler | Verbandsdirektorin<br />
E-Mail: kanzler@dekv.de | Tel.: 030 80 19 86-11<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/126495/4710309" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
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		<title>Maag/Nüßlein: Krankenhäuser zukunftsfähig machen</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/17/maag-nuesslein-krankenhaeuser-zukunftsfaehig-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 15:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211; Weitere Unterstützung für Kliniken und Pflegeeinrichtungen Der Deutsche Bundestag wird am morgigen Freitag das Krankenhauszukunftsgesetz beschließen. Dazu erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, und die gesundheitspolitische Sprecherin Karin Maag: Georg Nüßlein: &#8222;Wir setzen das Konjunktur- und Zukunftspaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Bereich der Krankenhäuser um: Drei Milliarden Euro können [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/17/maag-nuesslein-krankenhaeuser-zukunftsfaehig-machen/">Maag/Nüßlein: Krankenhäuser zukunftsfähig machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Berlin (ots) &#8211;  Weitere Unterstützung für Kliniken und Pflegeeinrichtungen  <br />
<br />
Der Deutsche Bundestag wird am morgigen Freitag das Krankenhauszukunftsgesetz beschließen. Dazu erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, und die gesundheitspolitische Sprecherin Karin Maag:  <br />
<br />
Georg Nüßlein: &#8222;Wir setzen das Konjunktur- und Zukunftspaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Bereich der Krankenhäuser um: Drei Milliarden Euro können diese nun zur Modernisierung ihrer digitalen Infrastruktur und ihrer Notfallkapazitäten nutzen. Dabei ist uns besonders wichtig, dass die Robotik im OP-Bereich verbessert wird. Denn mit robotikgestützten Operationsinstrumenten können Eingriffe weit weniger belastend und schmerzhaft für die Patientinnen und Patienten durchgeführt werden. Wir investieren also in eine digitale Technik, die den Menschen wirklich zugutekommt.&#8220;  <br />
<br />
Karin Maag: &#8222;Der Schutzschirm im Bereich der Pflegeversicherung wird weiter gespannt und der Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld von zehn auf 20 Arbeitstage bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Die Familien liegen uns besonders am Herzen. Deshalb sehen wir eine einmalige Ausdehnung des Leistungszeitraums des Kinderkrankengeldes um jeweils weitere fünf Tage beziehungsweise weitere zehn Tage für Alleinerziehende im Jahr 2020 vor.  <br />
<br />
 Die Coronaprämie kommt auch für Pflegekräfte und weitere durch den Kontakt mit Coronapatienten hoch belastete Beschäftigte in den Krankenhäusern. Wer das konkret ist, weiß man vor Ort am besten. Deshalb entscheiden darüber die jeweiligen Krankenhausträger und die Personalvertretungen.&#8220;  <br />
<br />
 Hintergrund:  <br />
<br />
 Es ist Aufgabe der Länder, die Investitionskosten der Krankenhäuser zu tragen. Der Bund entlässt die Länder nicht aus dieser originären Pflicht. Bei allen Fördermaßnahmen ist eine 30-prozentige Ko-Finanzierung von Seiten der Länder vorgesehen. Auch eine Beteiligung der Krankenhäuser selbst an der Ko-Finanzierung ist möglich.  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
CDU/CSU &#8211; Bundestagsfraktion<br />
Pressestelle<br />
Telefon: (030) 227-53015<br />
Fax: (030) 227-56660<br />
Internet: http://www.cducsu.de<br />
Email: pressestelle@cducsu.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: CDU/CSU &#8211; Bundestagsfraktion, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/7846/4709904" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/17/maag-nuesslein-krankenhaeuser-zukunftsfaehig-machen/">Maag/Nüßlein: Krankenhäuser zukunftsfähig machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Krankenhausversorgung: Marburger Bund für aktive Planung, mehr Kooperation und Reform der Finanzierung</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/17/krankenhausversorgung-marburger-bund-fuer-aktive-planung-mehr-kooperation-und-reform-der-finanzierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 11:28:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211; Die Strukturen der Krankenhausversorgung müssen stärker auf Kooperation, Vernetzung und Bedarfsgerechtigkeit ausgerichtet werden, fordert der Marburger Bund in einem Positionspapier zur Zukunft der Krankenhausversorgung aus ärztlicher Sicht. Es fehle eine tragfähige Balance zwischen flächendeckender Grundversorgung und Spezialisierung. Stattdessen gebe es einen ruinösen Verdrängungswettbewerb. Der größte deutsche Ärzteverband unterbreitet Vorschläge für einen Umbau [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/17/krankenhausversorgung-marburger-bund-fuer-aktive-planung-mehr-kooperation-und-reform-der-finanzierung/">Krankenhausversorgung: Marburger Bund für aktive Planung, mehr Kooperation und Reform der Finanzierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Berlin (ots) &#8211;  Die Strukturen der Krankenhausversorgung müssen stärker auf Kooperation, Vernetzung und Bedarfsgerechtigkeit ausgerichtet werden, fordert der Marburger Bund in einem Positionspapier zur Zukunft der Krankenhausversorgung aus ärztlicher Sicht. Es fehle eine tragfähige Balance zwischen flächendeckender Grundversorgung und Spezialisierung. Stattdessen gebe es einen ruinösen Verdrängungswettbewerb. Der größte deutsche Ärzteverband unterbreitet Vorschläge für einen Umbau des Vergütungssystems und plädiert dabei für die Bündelung medizinischer Kompetenzen und ein funktional abgestuftes, strukturiertes Netz einander ergänzender Krankenhäuser.  <br />
<br />
 &#8222;Gesundheit ist kein marktwirtschaftliches Gut, sondern öffentlicher Auftrag im Rahmen der Daseinsvorsorge. Ökonomische Rahmenbedingungen können nicht ausgeblendet werden &#8211; sie dürfen die Versorgung aber nicht dominieren, wie das derzeit immer mehr der Fall ist. Wir brauchen eine werteorientierte Medizin in den Krankenhäusern, mit ausreichend Zeit für die individuelle Behandlung und Betreuung der Patienten. Deshalb machen wir uns für eine grundlegende Neujustierung stark&#8220;, sagte Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, bei der Vorstellung des Reformkonzepts.  <br />
<br />
 Die Krankenhausplanung der Länder müsse endlich wieder auf ihr originäres Ziel einer bedarfsgerechten Sicherstellung der Versorgung ausgerichtet werden. So sollten kleinere Häuser im ländlichen Raum durch Facharztkompetenz auch aus dem ambulanten Bereich unterstützt werden, u.a. durch Kooperationsverträge zwischen Krankenhausträger, Krankenhausärzten und Vertragsärzten. Wo eine solche Kooperation auf regionaler Ebene nicht möglich sei, müsse das Krankenhaus einen ambulanten fachärztlichen Versorgungsauftrag bekommen. Beispielhaft für eine örtliche Bündelung der medizinischen Versorgungsangebote seien Campuskonzepte.  <br />
<br />
 &#8222;Die Festlegung von Versorgungsstufen im Krankenhausplan sollte verpflichtend sein und nach bundesweit einheitlichen Kriterien erfolgen. Die Patienten müssen entsprechend ihrem Versorgungsbedarf behandelt und in die jeweils medizinisch notwendige Versorgungsstufe &#8211; Grundversorgung, Schwerpunktversorgung und Maximalversorgung bzw. Universitätsmedizin &#8211; zugewiesen werden. Ein solches Vorgehen setzt eine aktive und stringente Krankenhausplanung voraus. Davor dürfen sich die Länder nicht länger drücken&#8220;, betonte Johna.  <br />
<br />
 In seinem Positionspapier kritisiert der Marburger Bund auch den weitgehenden Rückzug der Länder aus der Investitionskostenfinanzierung. Gerade einmal die Hälfte des Investitionsbedarfs in Höhe von jährlich mindestens sechs Milliarden Euro werde derzeit von den Bundesländern gedeckt. &#8222;Die Investitionslücke hat massive Konsequenzen für die Patientenversorgung&#8220;, erläuterte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes. &#8222;Die Krankenhäuser finanzieren notwendige Investitionen aus Betriebsmitteln, die dann an anderer Stelle schmerzhaft fehlen, beispielsweise bei der Bereitstellung des Personals. Der Mangel an Pflegefachkräften, aber auch an Ärztinnen und Ärzten ist ein Dauerproblem, das sich durch die unzureichende Anzahl an Medizinstudienplätzen und die absehbare Ruhestandswelle der Babyboomer weiter zu verschärfen droht.&#8220;  <br />
<br />
 Nach dem Konzept des Marburger Bundes tragen Bund und Länder zukünftig gemeinsam Verantwortung für eine ausreichende Finanzierung der Investitionskosten. So sollten vom Bund finanzierte Sonderförderprogramme &#8211; wie im Krankenhauszukunftsgesetz &#8211; verstetigt werden. Ebenso klar gefordert sei der Bund bei der Reform der Vergütung. Das bisherige pauschalierte Abrechnungssystem produziere zu viele Verwerfungen und müsse durch ein neues System ersetzt werden.  <br />
<br />
 Der Marburger Bund fordert ein kombiniertes Vergütungssystem aus Deckung krankenhausindividueller Personalausgaben und Vorhaltekosten sowie Abrechnung landeseinheitlicher pauschalierter Sach- und Betriebskosten. Die Vorhaltekosten sollen entsprechend der Versorgungsstufe eines Krankenhauses als leistungsunabhängige Pauschale von den Krankenkassen finanziert werden. &#8222;Dadurch erhalten Krankenhäuser nicht nur Planungssicherheit, sondern auch Anreize, damit nicht alle Krankenhäuser das tun, was manche besser können&#8220;, heißt es in dem Positionspapier des MB.  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Marburger Bund Bundesverband<br />
Referat Verbandskommunikation<br />
Hans-Jörg Freese (Pressesprecher)<br />
Tel. (030) 746846-40<br />
Mobiltel.: 0162 2112425<br />
E-Mail: presse@marburger-bund.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: Marburger Bund &#8211; Bundesverband, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/77282/4709405" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/17/krankenhausversorgung-marburger-bund-fuer-aktive-planung-mehr-kooperation-und-reform-der-finanzierung/">Krankenhausversorgung: Marburger Bund für aktive Planung, mehr Kooperation und Reform der Finanzierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Langzeitstudie: Homöopathie ist wirtschaftlich und wirksam / Unabhängiges Institut analysiert Daten von 15.700 Securvita-Versicherten</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/15/langzeitstudie-homoeopathie-ist-wirtschaftlich-und-wirksam-unabhaengiges-institut-analysiert-daten-von-15-700-securvita-versicherten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 10:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.top-news.at/?p=325385</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hamburg (ots) &#8211; Die ärztliche Behandlung mit Homöopathie ist eine wichtige und wirksame Ergänzung zur Schulmedizin. Die Homöopathie zeigt im Versorgungsalltag bei ausgewählten Erkrankungen gegenüber rein konventionellen Therapien eine bessere Wirkung und Wirtschaftlichkeit. Das belegt eine mehrjährige Versorgungsstudie der Securvita Krankenkasse. Ausgewertet dafür wurden die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/15/langzeitstudie-homoeopathie-ist-wirtschaftlich-und-wirksam-unabhaengiges-institut-analysiert-daten-von-15-700-securvita-versicherten/">Langzeitstudie: Homöopathie ist wirtschaftlich und wirksam / Unabhängiges Institut analysiert Daten von 15.700 Securvita-Versicherten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Hamburg (ots) &#8211;  Die ärztliche Behandlung mit Homöopathie ist eine wichtige und wirksame Ergänzung zur Schulmedizin. Die Homöopathie zeigt im Versorgungsalltag bei ausgewählten Erkrankungen gegenüber rein konventionellen Therapien eine bessere Wirkung und Wirtschaftlichkeit. Das belegt eine mehrjährige Versorgungsstudie der Securvita Krankenkasse. Ausgewertet dafür wurden die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig bei homöopathischen Kassenärzten in Behandlung waren. Die Studie belegt, dass die Gruppe der Homöopathie-Nutzer bei wirtschaftlich bedeutenden Parametern wie Krankenhausaufenthalten, Arzneimittelverbrauch und Krankentagen gesundheitliche Vorteile gegenüber einer konventionell behandelten Vergleichsgruppe hatten.  <br />
<br />
 Kinder erhielten beispielweise seltener Antibiotika. Besonders auffällig erwies sich dies bei Kleinkindern ab der Geburt: Mit homöopathischer Behandlung sank die Zahl der mit Antibiotika behandelten Kleinkinder im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 16,7 %, während sie in der Vergleichsgruppe um 73,9 % stieg. Kleinkinder mit Allergien, Neurodermitis und Asthma profitierten gegenüber der Vergleichsgruppe besonders von der homöopathischen Behandlung.  <br />
<br />
 Auch bei erwachsenen Patienten zeigten sich deutlich positive Effekte im Sinne sinkender Morbidität und damit einhergehender Verbesserung der Lebensqualität. So verringerte sich beispielsweise bei krebskranken Patienten und Mehrfacherkrankten der Einsatz von Schmerzmitteln im Verlauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe wuchs.  <br />
<br />
 Die Analyse von Krankenhausdaten zeigte ebenfalls Vorteile der homöopathischen Behandlung: So ging beispielsweise die Zahl der Krankenhauseinweisungen bei Erwachsenen mit Depressionen im Lauf der homöopathischen Behandlung um 9,8 % zurück. Im Vergleich dazu stiegen die Hospitalisierungen in der konventionell behandelten Vergleichsgruppe um fast 32,6 %.  <br />
<br />
 Bestätigt wurde dies bei der Entwicklung von Arbeitsunfähigkeitszeiten, die durch Depressionen ausgelöst wurden und wirtschaftlich sehr relevant sind. Sie gingen im Verlauf der Homöopathie-Behandlung um 16,8 % zurück, während die Fehlzeiten bei den rein schulmedizinisch behandelten Patienten um 17,3 % stiegen.  <br />
<br />
 Durchgeführt wurde die Studie für die Securvita Krankenkasse von den Gesundheitsforen Leipzig, ein auf Versorgungsforschung im Gesundheitswesen spezialisiertes Analyse-Institut. Grundlage für die Datenerhebung ist ein Vertrag der Securvita Krankenkasse mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Kassenärzte mit homöopathischer Zusatzqualifikation behandeln die Versicherten der Securvita seit 2009 auf Basis dieses Vertrages und bieten ihnen intensive Anamnese-Gespräche, homöopathische Beratungen und therapeutische Unterstützung.  <br />
<br />
 Die Securvita-Studie liefert viele Argumente für das Miteinander von Schulmedizin und Homöopathie. Die homöopathische Zusatzausbildung der Ärzte sollte gefördert werden statt sie zu streichen, wie es gerade in einigen Bundesländern beschlossen wurde. &#8222;Wir brauchen nicht weniger sondern mehr homöopathische Ärzte, die diesen erfolgreichen Weg weitergehen&#8220;, sagt Götz Hachtmann, Vorstand der Securvita Krankenkasse.  <br />
<br />
 Die Securvita Krankenkasse ist eine gesetzliche Krankenkasse und hat bundesweit rund 221.000 Versicherte.  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Peter Kuchenbuch<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
SECURVITA<br />
Lübeckertordamm 1-3 20099 Hamburg<br />
Tel. +49 (0)40-386080-30<br />
Fax +49 (0)40-386080-90<br />
Email peter.kuchenbuch@securvita.de<br />
www.securvita.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: SECURVITA Krankenkasse, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/8075/4707080" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/15/langzeitstudie-homoeopathie-ist-wirtschaftlich-und-wirksam-unabhaengiges-institut-analysiert-daten-von-15-700-securvita-versicherten/">Langzeitstudie: Homöopathie ist wirtschaftlich und wirksam / Unabhängiges Institut analysiert Daten von 15.700 Securvita-Versicherten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK) präsentiert aktuelle Umfrage bei leitenden Ärzten über die Situation der Krankenhäuser unter COVID-19</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/15/verband-der-leitenden-krankenhausaerzte-deutschlands-e-v-vlk-praesentiert-aktuelle-umfrage-bei-leitenden-aerzten-ueber-die-situation-der-krankenhaeuser-unter-covid-19/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 09:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf/Berlin (ots) &#8211; Entspannung bei der Behandlung von COVID-19 Patienten, aber kritische Entwicklung der finanziellen Situation. Relevante Beteiligung der Kliniken auch an der ambulanten Versorgung. Der VLK hat 2406 seiner Mitglieder elektronisch zur derzeitigen Situation der Krankenhäuser unter COVID-19 befragt. 663 haben geantwortet, so dass sich eine Rücklaufquote von 27% ergibt. Die Umfrage wurde in [&#8230;]</p>
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				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Düsseldorf/Berlin (ots) &#8211;  Entspannung bei der Behandlung von COVID-19 Patienten, aber kritische Entwicklung der finanziellen Situation. Relevante Beteiligung der Kliniken auch an der ambulanten Versorgung.  <br />
<br />
 Der VLK hat 2406 seiner Mitglieder elektronisch zur derzeitigen Situation der Krankenhäuser unter COVID-19 befragt. 663 haben geantwortet, so dass sich eine Rücklaufquote von 27% ergibt. Die Umfrage wurde in Kooperation mit dem Institut für Herzinfarktforschung, Ludwigshafen, zwischen dem 18.August 2020 und dem 08.September 2020 durchgeführt. Gut 78% der Kliniken haben COVID-19 Patienten behandelt, 86% davon auf der Intensivstation. 82 % der Kliniken haben inzwischen den Routinebetrieb, soweit es die Hygieneschutzmaßnahmen erlauben, weitgehend oder vollständig wieder aufgenommen. 55% der Krankenhäuser waren zusätzlich relevant, z.B. durch Fieberambulanzen, in die ambulante Versorgung/Diagnostik von Corona-Patienten involviert. Die Frage nach weiterbestehenden relevanten Mängeln bei der Schutzausrüstung bejahen 16%. Über Infektionen von Mitarbeitern berichten 52%. Dennoch halten 88% die Vorgaben des RKI zu Hygienemaßnahmen in den Kliniken für ausreichend. Trotz einer Entlastung durch die Aussetzung der Pflegepersonaluntergrenzen und MDK Prüfungen sowie die &#8222;Freihaltepauschalen&#8220; als Schutzschirm während der gewollt drastisch reduzierten Belegung der Kliniken bewerten knapp 60% die finanzielle Situation ihrer Klinik als kritisch. Sie erleben dadurch einen erhöhten wirtschaftlichen Druck auf medizinische Entscheidungen. Um diesen wirtschaftlichen Druck von den Kliniken und den Ärzten zu nehmen, ist eine Fortsetzung des Schutzschirmes über den 30. September 2020 hinaus nötig, z. B. in der angedachten Möglichkeit eines vorgezogenen Mindererlösausgleichs im Vergleich zu den Einnahmen aus 2019.  <br />
<br />
 Priv. Doz. Dr. Michael A. Weber,  <br />
<br />
 Präsident des Verbands der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK)  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V.<br />
Hauptgeschäftsführer Rechtsanwalt Normann J. Schuster<br />
Haus der Ärzteschaft<br />
Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf<br />
Fon 0211 45 49 90<br />
Fax 0211 45 49 929<br />
info@vlk-online.de<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: Verband der leitenden Krankenhausärzte, übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/39209/4706829" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
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		<title>DEKV begrüßt das Krankenhauszukunftsgesetz und fordert zugleich gezielte Entlastung für die Pflege</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/14/dekv-begruesst-das-krankenhauszukunftsgesetz-und-fordert-zugleich-gezielte-entlastung-fuer-die-pflege/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 12:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211; Der Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zum Krankenhauszukunftsgesetz steht heute im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses Gesundheit des Deutschen Bundestags. Der Entwurf sieht unter anderem vor, mit dem &#8222;Krankenhauszukunftsfonds&#8220; notwendige Investitionen in die Notfallversorgung und in die digitale Infrastruktur der Krankenhäuser intern und sektorenübergreifend zu fördern. Eine Erweiterung des Krankenhausstrukturfonds soll [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/14/dekv-begruesst-das-krankenhauszukunftsgesetz-und-fordert-zugleich-gezielte-entlastung-fuer-die-pflege/">DEKV begrüßt das Krankenhauszukunftsgesetz und fordert zugleich gezielte Entlastung für die Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Berlin (ots) &#8211;  Der Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zum Krankenhauszukunftsgesetz steht heute im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses Gesundheit des Deutschen Bundestags. Der Entwurf sieht unter anderem vor, mit dem &#8222;Krankenhauszukunftsfonds&#8220; notwendige Investitionen in die Notfallversorgung und in die digitale Infrastruktur der Krankenhäuser intern und sektorenübergreifend zu fördern. Eine Erweiterung des Krankenhausstrukturfonds soll Investitionen in die IT- und Cybersicherheit der Krankenhäuser und in die regionalen Versorgungsstrukturen unterstützen. Dazu Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV): &#8222;Das Krankenhauszukunftsgesetz ist ein gutes Gesetz für die Patienten und Patientinnen, für die Krankenhäuser und Ihre Mitarbeitenden. Es wird einen wichtigen Beitrag zum digitalen Krankenhaus in Deutschland leisten und einen Mehrwert für die Patientinnen und Patienten erzielen. Der Krankenhauszukunftsfonds wird von den evangelischen Krankenhäusern und dem DEKV daher als wegweisendes Instrument verstanden. Er wird die Krankenhäuser beim Prozess der Digitalisierung gut unterstützen.&#8220;  <br />
<br />
Pflege gezielt entlasten <br />
<br />
 Der DEKV fordert, dass die über den Krankenhauszukunftsfonds geförderten Projekte auch die Pflege gezielt entlasten. Möglich ist dies über eine verstärkte Digitalisierung der Befundanforderung und Rückübermittlung sowie die Automatisierung der Dokumentation. &#8222;Durch die vorbehaltenen Tätigkeiten in § 4 des Pflegeberufegesetzes steht die Pflege seit diesem Jahr in einer besonderen Verantwortung. Eine digitale Unterstützung des Pflegeprozesses von der Planung bis zu Evaluation muss daher durch die Mittel des Krankenhauszukunftsfonds unterstützt und durch Ergänzungen im Gesetzentwurf verankert werden. Pflegende gewinnen dadurch Zeit, die der Versorgung der Patientinnen und Patienten ebenso zugutekommt wie der Pflegequalität&#8220;, so Radbruch.  <br />
<br />
Klarheit für Budgetverhandlungen <br />
<br />
 Das Krankenhausentgeltgesetz sieht vor, dass pflegeentlastende Maßnahmen das Pflegebudget um bis zu vier Prozent erhöhen können. &#8222;Erste Erfahrungen aus den Pflegebudgetverhandlungen in evangelischen Krankenhäusern zeigen, dass intensive und unüberbrückbare Diskussionen mit den Krankenkassen dazu existieren. Eine Klarstellung im Gesetzentwurf würde für die Krankenhäuser Sicherheit schaffen und positive Anreize setzen, um für die Pflege digitale Projekte zu initiieren&#8220; betont Radbruch.  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Medizin &amp; PR GmbH &#8211; Gesundheitskommunikation<br />
Barbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 Köln<br />
E-Mail: barbara.kluge@medizin-pr.de | Tel.: 0221 / 77543-0<br />
<br />
Melanie Kanzler | Verbandsdirektorin<br />
E-Mail: kanzler@dekv.de | Tel.: 030 80 19 86-11<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/126495/4705944" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/14/dekv-begruesst-das-krankenhauszukunftsgesetz-und-fordert-zugleich-gezielte-entlastung-fuer-die-pflege/">DEKV begrüßt das Krankenhauszukunftsgesetz und fordert zugleich gezielte Entlastung für die Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege wird die Länder jährlich bis zu 2 Mrd. EUR kosten</title>
		<link>https://www.top-news.at/2020/09/14/neuregelung-der-ausserklinischen-intensivpflege-wird-die-laender-jaehrlich-bis-zu-2-mrd-eur-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heidenheim (ots) &#8211; In Deutschland gibt es rund 20.000 Menschen die anstatt auf einer klinischen Intensivstation in ihren eigenen vier Wänden versorgt werden. Mit der Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege wollten die Krankenkassen etwa ein Drittel der dabei anfallenden Kosten einsparen. In dem ersten Gesetzentwurf der Bundesregierung, dem Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG), sollte dieses Sparziel über [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/14/neuregelung-der-ausserklinischen-intensivpflege-wird-die-laender-jaehrlich-bis-zu-2-mrd-eur-kosten/">Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege wird die Länder jährlich bis zu 2 Mrd. EUR kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Heidenheim (ots) &#8211;  In Deutschland gibt es rund 20.000 Menschen die anstatt auf einer klinischen Intensivstation in ihren eigenen vier Wänden versorgt werden. Mit der Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege wollten die Krankenkassen etwa ein Drittel der dabei anfallenden Kosten einsparen.  <br />
<br />
 In dem ersten Gesetzentwurf der Bundesregierung, dem Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG), sollte dieses Sparziel über die Verweisung von Betroffenen aus dem eigenen Zuhause in Pflegeheime erreicht werden. Nach breiten, bundesweiten Protesten wurde auf die Zwangsverweisung verzichtet.  <br />
<br />
 An dem Sparziel halten die Gesetzlichen Krankenkassen aber weiterhin fest. In dem von der Bundesregierung eingebrachten GKV-Intensivpflege und Rehabilitations-Stärkungsgesetz (IPReG) sollen die Einsparungen nunmehr durch Einschränkungen des Leistungsbereichs der Krankenkassen erreicht werden. Die dadurch entstehenden Versorgungslücken sollen durch die Kommunen und die Angehörigen geschlossen werden.  <br />
<br />
 Wegen des Fachkräftemangels kommen die Krankenkassen besonders im ländlichen Raum Ihrer Leistungspflicht nicht nach. Deshalb müssen dort viele Betroffene akzeptieren, dass Leistungen, die eigentlich von examinierten Pflegefachkräften ausgeführt werden müssten, nur von Pflegehelfern ausgeführt werden. Der Einsatz von Pflegehelfern war bislang möglich, weil die Unterstützung der Betroffenen auch durch Laien erfolgen konnte und dementsprechend von den Krankenkassen erstattet wurde. Mit der Neuregelung können die Leistungen der außerklinischen Intensivpflege nur durch examinierte Pflegefachkräfte erbracht werden. Es zeichnet sich ab, dass die Krankenkassen zukünftig nur diese Leistungen erstatten werden. Die Leistungen der Pflegehelfer sollen dann von den Sozialämtern übernommen werden. Nach Einschätzung des SelbstHilfeVerband &#8211; FORUM GEHIRN e.V. werden die Kommunen dabei jährlich mit 600 &#8211; 750 Mio. EUR belastet.  <br />
<br />
 Darüber hinaus steht zu befürchten, dass in absehbarer Zeit die Kosten für die Grundpflege der schwerst Betroffenen nicht mehr durch die Krankenkassen getragen werden. Bislang waren die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet alle durch die schwere Krankheit verursachten Pflegebedarfe abzudecken und zu erstatten. Zukünftig können die Krankenkassen über den Gemeinsamen Bundesausschuss selbstständig beschließen, welche Leistungen im Rahmen der außerklinischen Intensivpflege erstattet werden. Wenn die Leistungen der Grundpflege zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet werden, müssen die Kommunen mit weiteren Belastungen von jährlich 1,5 Mrd. EUR im Bereich &#8222;Hilfe zur Pflege&#8220; rechnen.  <br />
<br />
Pressekontakt: <br />
<br />
Sebastian Lemme, Tel.: 0171 145 91 87, E-Mail: s.lemme@shv-forum-gehirn.de <br />
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.shv-forum-gehirn.de oder über unsere Geschäftsstelle Tel.: 07321 5306856<br />
<br />
<br />
</p>
				
				
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">Original-Content von: SelbstHilfeVerband &#8211; FORUM GEHIRN e.V., übermittelt durch <a href="https://www.presseportal.de/pm/148239/4705377" target="_blank" rel="noopener noreferrer">news aktuell</a></p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2020/09/14/neuregelung-der-ausserklinischen-intensivpflege-wird-die-laender-jaehrlich-bis-zu-2-mrd-eur-kosten/">Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege wird die Länder jährlich bis zu 2 Mrd. EUR kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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