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	<title>Murfeld Archive &#8902; TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</title>
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	<title>Murfeld Archive &#8902; TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</title>
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		<title>Erfolgreiche Energiewende kann nur mit Netzausbau gelingen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2023 11:47:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="6016" height="4000" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?w=6016&amp;ssl=1 6016w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=1024%2C681&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?w=3510&amp;ssl=1 3510w" sizes="(max-width: 6016px) 100vw, 6016px" data-attachment-id="100" data-permalink="https://www.top-news.at/wirtschaft_14/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?fit=6016%2C4000&amp;ssl=1" data-orig-size="6016,4000" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wirtschaft_14" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?fit=1024%2C681&amp;ssl=1" /></div>
<p>LH-Stv. Pernkopf, WKÖ-Präsident Mahrer: Bisher zu wenige Maßnahmen für ein gut ausgebautes Stromnetz und Gasnetz umgesetzt St. Pölten (OTS) &#8211; Energie ist für die österreichische Bevölkerung, die Betriebe und die heimische Wirtschaft überlebenswichtig. Die Energiewende kann nur mit einem gut ausgebauten und belastbaren Gas-und Stromnetz gelingen. Ausbau und Stärkung der entsprechenden Infrastruktur ist daher ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2023/11/21/erfolgreiche-energiewende-kann-nur-mit-netzausbau-gelingen/">Erfolgreiche Energiewende kann nur mit Netzausbau gelingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="6016" height="4000" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?w=6016&amp;ssl=1 6016w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=1024%2C681&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?w=3510&amp;ssl=1 3510w" sizes="(max-width: 6016px) 100vw, 6016px" data-attachment-id="100" data-permalink="https://www.top-news.at/wirtschaft_14/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?fit=6016%2C4000&amp;ssl=1" data-orig-size="6016,4000" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wirtschaft_14" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_14.jpg?fit=1024%2C681&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="subtitle wp-block-paragraph">LH-Stv. Pernkopf, WKÖ-Präsident Mahrer: Bisher zu wenige Maßnahmen für ein gut ausgebautes Stromnetz und Gasnetz umgesetzt</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">St. Pölten (OTS) &#8211; Energie ist für die österreichische Bevölkerung, die Betriebe und die heimische Wirtschaft überlebenswichtig. Die Energiewende kann nur mit einem gut ausgebauten und belastbaren Gas-und Stromnetz gelingen. Ausbau und Stärkung der entsprechenden Infrastruktur ist daher ein entscheidender Faktor – sowohl für die Transformation der Wirtschaft, als auch für die Versorgungssicherheit der heimischen Unternehmen und Haushalte. In diesem Zusammenhang informierten LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer heute bei einer Pressekonferenz in Wien über das Thema „Netzausbau für die Energiewende“.<br />
<br />
„Wer A sagt, muss auch B sagen: Wer mehr Energie erzeugen will, muss auch mehr Leitungen bauen. Im Moment passiert das aber viel zu schleppend, viel zu zögerlich und viel zu bürokratisch“, sagte LH-Stellvertreter Pernkopf, der auch betonte: „Für die Menschen und die Betriebe in Österreich bedeutet der schleppende Netzausbau eklatant höhere Stromkosten. Allein im Vorjahr entstanden österreichweit Mehrkosten von zwei Milliarden Euro durch nicht ausreichende Leitungskapazitäten. Für die Energiewende und damit für den Klimaschutz bedeutet das, dass Ökostrom-Anlagen abgeschaltet werden, weil das Netz den Strom oft gar nicht mehr aufnehmen kann“. Donau-Wasser rinne dann ungenützt über die Kraftwerke, Windräder stünden still, Photovoltaik-Anlagen müssten trotz Sonne vom Netz, kritisierte der LH-Stellvertreter.<br />
<br />
Beim Thema Strom sei die Energiewende ohne entsprechenden Netzausbau nicht zu schaffen, ebenso wenig könne Versorgungssicherheit garantiert werden, skizzierte Pernkopf die aktuelle Lage. „Wir brauchen einen massiven Ausbau der überregionalen Netze, sowohl beim Strom als auch beim Gas. Sonst sehen wir die Energiewende gefährdet“, so Pernkopf. Österreich brauche massive Investitionen in das Stromnetz, ein Strom- und Gasnetzbeschleunigungsgesetz sowie eine klare Priorität für den Ausbau dieser Infrastruktur bei der eControl, forderte der LH-Stellvertreter. Benötigt würden darüber hinaus eine Wasserstoff-Infrastruktur, große Batteriespeicher und eine dynamische Leistungsregelung für Photovoltaik-Anlagen. Dazu müssten große überregionale Transportleitungen ausgebaut werden.<br />
<br />
Gas sei sowohl für Haushalte als auch für die Industrie kurz- und mittelfristig nicht ersetzbar, sprach Mahrer einen weiteren Aspekt an. Der Hauptteil des Gas-Bedarfs werde zukünftig aus Norwegen, aus dem Süden und über LNG-Terminals gedeckt. Es brauche mehr politisches Engagement auf Bundesebene im Hinblick auf „Entry Murfeld“ und „Entry Arnoldstein“, um die Versorgung Österreichs vom Süden her sicherzustellen. Für den Ausbau der Netzinfrastruktur sei naturgemäß die Finanzierungsfrage entscheidend. „Wir schlagen hier einen neu zu schaffenden Netzinfrastrukturfonds vor. Rund fünf Milliarden Euro soll im Rahmen eines entsprechen dotierten Fonds der Staat tragen“, präzisierte Mahrer, der abschließend hinzufügte: „Was es braucht, sind mehrjährige, stabile Rahmenbedingungen, deren genaue Ausgestaltung die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen diskutieren und ausarbeiten muss. Wir brauchen diese Planungssicherheit für die notwendigen Investitionen in Österreichs Energiezukunft.“<br />
<br />
Nähere Informationen beim Büro LHStv. Pernkopf unter 02742/9005-12705, DI Jürgen Maier, und E-Mail j.maier@noel.gv.at<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Amt der Niederösterreichischen Landesregierung <br />
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit <br />
Ing. Mag. Johannes Seiter <br />
02742/9005-12174 <br />
presse@noel.gv.at <br />
www.noe.gv.at/presse<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender</p>
				
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		<title>WKÖ-Mahrer/LH-Stv. Pernkopf: Energiewende kann nur mit gut ausgebautem, belastbarem Gas- und Stromnetz gelingen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2023 10:48:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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<p>Bisher zu wenige Maßnahmen für Infrastrukturausbau &#8211; Versorgungssicherheit braucht mehr als Speicherbefüllung – Netzinfrastrukturfonds soll Kosten für Kund:innen verringern „Erneuerbare Energien und Grüner Strom bringen nichts, wenn wir die Energie nicht zuverlässig, zu wettbewerbsfähigen Preisen und effizient zu Menschen und Unternehmen bringen können. Tatsache ist: Ohne eine leistungs- und widerstandsfähige Netzinfrastruktur werden wir die Energiewende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2023/11/21/wkoe-mahrer-lh-stv-pernkopf-energiewende-kann-nur-mit-gut-ausgebautem-belastbarem-gas-und-stromnetz-gelingen/">WKÖ-Mahrer/LH-Stv. Pernkopf: Energiewende kann nur mit gut ausgebautem, belastbarem Gas- und Stromnetz gelingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="3934" height="2832" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?w=3934&amp;ssl=1 3934w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?resize=300%2C216&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?resize=768%2C553&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?resize=1024%2C737&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?w=3510&amp;ssl=1 3510w" sizes="auto, (max-width: 3934px) 100vw, 3934px" data-attachment-id="77" data-permalink="https://www.top-news.at/politik_4/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?fit=3934%2C2832&amp;ssl=1" data-orig-size="3934,2832" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="politik_4" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_4.jpg?fit=1024%2C737&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="subtitle wp-block-paragraph">Bisher zu wenige Maßnahmen für Infrastrukturausbau &#8211; Versorgungssicherheit braucht mehr als Speicherbefüllung – Netzinfrastrukturfonds soll Kosten für Kund:innen verringern</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">„Erneuerbare Energien und Grüner Strom bringen nichts, wenn wir die Energie nicht zuverlässig, zu wettbewerbsfähigen Preisen und effizient zu Menschen und Unternehmen bringen können. Tatsache ist: Ohne eine leistungs- und widerstandsfähige Netzinfrastruktur werden wir die Energiewende nicht schaffen“, stellte Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), heute im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs mit Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, klar. Entsprechend rasch müsse nun der Ausbau vorangetrieben werden – nicht zuletzt im Interesse der Versorgungssicherheit, deren hoher Stellenwert spätestens durch den Ukraine-Krieg offensichtlich geworden ist. „Wir können unseren Gesamtenergieverbrauch nicht allein durch inländische Förderung und Erzeugung decken. Gasspeicher zu füllen, reicht also nicht. Wir brauchen auch die nötigen Netze, um den Speicherstand krisensicher aufrechterhalten zu können – und auch, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, so Mahrer, „denn schließlich kann das alles ja auch für Grünes Gas und Wasserstoff genutzt werden“.<br />
<br />
GAS KURZ- UND MITTELFRISTIG NICHT ERSETZBAR, LEISTUNGSFÄHIGE GASINFRASTRUKTUR VON ZENTRALER BEDEUTUNG<br />
<br />
Gas sei sowohl für Haushalte als auch für die Industrie kurz- und mittelfristig nicht ersetzbar, die heimischen Vorkommen decken aber nur 7 Prozent des Bedarfs, was Österreich sehr importabhängig macht. Der Hauptteil des Bedarfs wird aktuell nach wie vor durch Lieferungen aus Russland gedeckt, der verbleibende Teil kommt u.a. Beispiel aus Norwegen sowie über LNG-Mengen. „Angesichts des drohenden Auslaufens des russisch-ukrainischen Gastransitvertrags müssen wir mit dem Totalausfall von russischen Gaslieferungen ernsthaft rechnen. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges wurde seitens des zuständigen Bundesministeriums für Energie aber zu wenig für die Diversifizierung bei den Gasimporten – etwa über alternative Pipelines &#8211; getan“, so Mahrer. Stattdessen habe man sich auf die Speicherbefüllung zu Höchstpreisen konzentriert – ohne nachhaltige Investitionen im Infrastrukturbereich. Auch Unternehmen haben für die erforderlichen Investitionen weder Unterstützung noch einen verlässlichen Rahmen erhalten. „Die wiederholten Forderungen der Wirtschaftskammer wurden nicht berücksichtigt“, so Mahrer. Dabei liegen die Forderungen am Tisch: Fast-Track-Genehmigungen für standortkritische Versorgungssicherheitsprojekte, das Finden von Alternativen zum Gastransit durch die Ukraine, den Beschluss von Gesetzen zur Förderung erneuerbarer Gase, Wasserstoff-Ertüchtigung der bestehenden Gasinfrastruktur, mehr politisches Engagement im Hinblick auf „Entry Murfeld“ und „Entry Arnoldstein“, um die Versorgung Österreich vom Süden her sicherzustellen. „Neben einer sicheren Gasversorgung dürfen wir außerdem bei den Stromnetzen nicht auf der Leitung stehen“, wie der Präsident hervorhob.<br />
<br />
WER MEHR ENERGIE ERZEUGEN WILL, MUSS MEHR LEITUNGEN BAUEN<br />
<br />
„Wer A sagt, muss auch B sagen: Wer mehr Energie erzeugen will, muss auch mehr Leitungen bauen! Im Moment passiert das aber viel zu schleppend, viel zu zögerlich und viel zu bürokratisch. Für die Menschen und die Betriebe in Österreich bedeutet der schleppende Netzausbau eklatant höhere Stromkosten. Allein im Vorjahr entstanden österreichweit Mehrkosten von 2 Mrd. Euro durch nicht ausreichende Leitungskapazitäten. Für die Energiewende und damit für den Klimaschutz bedeutet das, dass Ökostrom-Anlagen abgeschaltet werden, weil das Netz den Strom oft gar nicht mehr aufnehmen kann“ skizzierte Stephan Pernkopf die aktuelle Lage. Auch beim Thema Strom sei die Energiewende ohne entsprechenden Netzausbau nicht zu schaffen. Ebenso wenig könne Versorgungssicherheit garantiert werden: „Wir brauchen einen massiven Ausbau der überregionalen Netze, sowohl beim Strom als auch beim Gas. Sonst sehen wir sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Energiewende gefährdet.“ Österreich müsse jetzt rasch ins Tun kommen – und auch entsprechend Geld in die Hand nehmen, um im Energiebereich zukunftsfit aufgestellt zu sein, wie Pernkopf forderte: „Österreich braucht massive Investitionen und ein Strom- &amp; Gasnetze-Beschleunigungsgesetz sowie eine klare Priorität für den Ausbau dieser Infrastruktur bei der eControl.“<br />
<br />
NETZINFRASTRUKTURFONDS FÜR SICHERE, PLANBARE FINANZIERUNG DES INVESTITIONSBEDARFS<br />
<br />
Aus Sicht von WKÖ stelle sich beim Ausbau der Netzinfrastruktur naturgemäß die Finanzierungsfrage. „Wir schlagen hier einen neu zu schaffenden Netzinfrastrukturfonds vor, der die Kosten für die Kund:innen gering halten soll – sei es bei Strom- oder Gasnetz. Immerhin sind rund 20 Mrd. Euro an notwendigen Netzinvestitionen zu erwarten &#8211; rund 5 Mrd. davon sollte im Rahmen eines entsprechend dotierten Fonds der Staat tragen“, präzisierte Mahrer, der abschließend hinzufügte: „Was es braucht, sind mehrjährige, stabile Rahmenbedingungen, deren genaue Ausgestaltung die Regierung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und Expert:innen diskutieren und ausarbeiten muss. Wir brauchen diese Planungssicherheit für die notwendigen Investitionen in Österreichs Energiezukunft – und wir müssen sofort damit anfangen. Denn nur so können wir die Versorgungssicherheit gewährleisten und gleichzeitig die Energiewende schaffen.“ (PWK409/RA)<br />
<br />
 <br />
<br />
 <br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Sonja Horner <br />
Wirtschaftskammer Österreich <br />
Sprecherin des Präsidenten <br />
T 0590900 4462 <br />
E sonja.horner@wko.at <br />
<br />
Aktuelle News aus der Wirtschaft für die Wirtschaft – https://www.wko.at/oe/news/start<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender</p>
				
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		<title>ÖVGW: Gasunabhängigkeit von Russland kann nur über Investitionen in die Gasinfrastruktur erreicht werden</title>
		<link>https://www.top-news.at/2023/06/26/oevgw-gasunabhaengigkeit-von-russland-kann-nur-ueber-investitionen-in-die-gasinfrastruktur-erreicht-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 15:16:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gasen]]></category>
		<category><![CDATA[Murfeld]]></category>
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<p>Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) unterstützt auf wissenschaftlicher Basis das Ziel einer gesicherten Energieversorgung nach dem letzten Stand der Technik. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der jüngsten Entwicklungen in Russland selbst, muss nach Ansicht der ÖVGW die Unabhängigkeit von russischem Gas als zentrales Ziel der aktuellen Energiepolitik gesehen werden. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2023/06/26/oevgw-gasunabhaengigkeit-von-russland-kann-nur-ueber-investitionen-in-die-gasinfrastruktur-erreicht-werden/">ÖVGW: Gasunabhängigkeit von Russland kann nur über Investitionen in die Gasinfrastruktur erreicht werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1536" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?resize=86%2C64&amp;ssl=1 86w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" data-attachment-id="74" data-permalink="https://www.top-news.at/politik_1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?fit=2048%2C1536&amp;ssl=1" data-orig-size="2048,1536" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="politik_1" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_1.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) unterstützt auf wissenschaftlicher Basis das Ziel einer gesicherten Energieversorgung nach dem letzten Stand der Technik. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der jüngsten Entwicklungen in Russland selbst, muss nach Ansicht der ÖVGW die Unabhängigkeit von russischem Gas als zentrales Ziel der aktuellen Energiepolitik gesehen werden. „Eine tatsächliche Diversifizierung der Gasversorgung kann jedoch nur durch entsprechende Gasinfrastrukturausbauten erreicht werden“, so Ing. Mag. Stefan Wagenhofer, Vizepräsident der ÖVGW. Dies ist dringend notwendig, um Gas auch aus anderen Quellen nach Österreich zu bringen und um die Potenziale Erneuerbarer Gase im Inland zu heben.<br />
<br />
ÖVGW FASST DIE ERFORDERLICHEN MASSNAHMEN WIE FOLGT ZUSAMMEN:<br />
<br />
Aktuell ist das österreichische Gasfernleitungsnetz dafür ausgelegt, Gas von der Slowakei nach Deutschland bzw. nach Italien und Slowenien durch Österreich zu transportieren. Um diesen Fluss im erforderlichen Ausmaß auch in die Gegenrichtung zu ermöglichen, sind die Infrastrukturausbauten auf österreichischer Seite aus Richtung Deutschland (WAG Loop) und aus Slowenien (Entry Murfeld) besonders relevant. Zu den erforderlichen Infrastrukturausbauten zählen neben kleineren Lückenschlüssen bei den Transportleitungen (WAG Loop) auch beispielsweise Anpassung der gastechnischen Einrichtungen, insbesondere Verdichter und Messtechnik müssen für die neuen Gasflussrichtungen adaptiert werden. Zudem braucht es eine länderübergreifende Abstimmung und entsprechende politische Unterstützung, damit auch in den vorgelagerten Netzen, wie Deutschland und Italien, entsprechende Ausbauten zur Verstärkung der Gastransportmöglichkeiten nach Österreich erfolgen.   <br />
<br />
	* In diesem Zusammenhang wäre es aus ÖVGW-Sicht wichtig, dass gleichzeitig mit dem Ausbau der Gasinfrastruktur zur Diversifizierung der Lieferländer auch die Infrastruktur fit für 100 % Wasserstoff gemacht wird. Dieselben Leitungen, die kurzfristig für den diversifizierten Transport von Erdgas verwendet würden, könnten dadurch in Zukunft für die Verteilung erneuerbaren Wasserstoffes herangezogen werden.<br />
	* Der Ausbau der heimischen Produktion von Grünen Gasen (Biomethan und Wasserstoff) und die Steigerung der konventionellen Gasproduktion in Österreich können einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Abhängigkeit Österreichs von ausländischen Gasimporten leisten und gleichzeitig dem Klimaschutz nutzen. Zudem stärkt die heimische Produktion von Grünen Gasen auch die regionale Wertschöpfung und so den Wirtschaftsstandort Österreich.<br />
	* Die ÖVGW würde außerdem eine Verlängerung der strategischen Gasreserve begrüßen, um gesicherte Speichermengen auch in den folgenden Wintern zur Verfügung zu haben.<br />
<br />
Der Infrastrukturausbau ist unumgänglich, um Österreich auch technisch in die Lage zu versetzen, größere Gasmengen aus nicht-russischen Quellen physisch nach Österreich transportieren zu können. Wagenhofer merkt abschließend an: „Eine Diversifikation der Gasversorgung und die damit einhergehende Erhöhung der Versorgungssicherheit ist gleichzeitig auch ein strategischer Ausbau des Gasnetzes für den zukünftigen Wasserstofftransport“.<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Mag. Michael Mock <br />
ÖVGW I www.ovgw.at <br />
mock@ovgw.at <br />
+43 (0)1 513 15 88-0<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender</p>
				
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		<title>Industrie: Sichere Gasversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen notwendig</title>
		<link>https://www.top-news.at/2023/06/26/industrie-sichere-gasversorgung-zu-wettbewerbsfaehigen-preisen-notwendig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 10:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Murfeld]]></category>
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<p>Trotz zahlreicher Maßnahmen ist Gasmangellage nach wie vor Drohungsszenario – Anstrengungen auf unterschiedlichen Ebenen notwendig Vor dem Hintergrund des heute stattfindenden Treffens von Energieministerin Leonore Gewessler mit den Gasversorgern erinnert die Industriellenvereinigung (IV) noch einmal an die überragende Bedeutung einer sicheren Gasversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen für den Industriestandort Österreich. Auch wenn im vergangenen Jahr eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2023/06/26/industrie-sichere-gasversorgung-zu-wettbewerbsfaehigen-preisen-notwendig/">Industrie: Sichere Gasversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen notwendig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2426" height="1728" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?w=2426&amp;ssl=1 2426w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?resize=300%2C214&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?resize=768%2C547&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?resize=1024%2C729&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w" sizes="auto, (max-width: 2426px) 100vw, 2426px" data-attachment-id="104" data-permalink="https://www.top-news.at/wirtschaft_18/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?fit=2426%2C1728&amp;ssl=1" data-orig-size="2426,1728" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wirtschaft_18" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_18.jpg?fit=1024%2C729&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="subtitle wp-block-paragraph">Trotz zahlreicher Maßnahmen ist Gasmangellage nach wie vor Drohungsszenario – Anstrengungen auf unterschiedlichen Ebenen notwendig</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund des heute stattfindenden Treffens von Energieministerin Leonore Gewessler mit den Gasversorgern erinnert die Industriellenvereinigung (IV) noch einmal an die überragende Bedeutung einer sicheren Gasversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen für den Industriestandort Österreich. Auch wenn im vergangenen Jahr eine Reihe von Maßnahmen zur Sicherung der Gasversorgung seitens der Bundesregierung ergriffen wurden, ist eine Gasmangellage noch immer nicht auszuschließen. Nach wie vor brauchen wir daher politische Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit mit Gas laufend zu verbessern.<br />
<br />
Die IV erinnert zuallererst an den im Jahr 2024 auslaufenden Gas-Durchleitungsvertrag zwischen der Ukraine und Russland. Hier bedarf es dringend politisch bzw. diplomatische Anstrengungen insbesondere unter Einbindung der EU, um nicht eine weitere künstliche Verknappung des Gasangebots zu schaffen. Weiteres gilt es, das bestehende Gasnetz weiter insbesondere in Richtung Westen (WAG Loop) und Süden (Entry Murfeld) zu ertüchtigen und auch wasserstofftauglich zu machen.<br />
<br />
Abschließend verweist die IV einmal mehr an bestehende Gasvorkommen in Österreich und appelliert angesichts der aktuellen Herausforderungen und Abhängigkeiten, nicht auf die Förderung eigener Gasvorkommen zu verzichten. Gas ist und wird nach wie vor für einen längeren Zeitraum ein grundlegender Baustein der Energieversorgung in unserem Land sein – für die Industrie aber auch für die Haushalte, heißt es abschließend.<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Industriellenvereinigung <br />
Marlena Mayer <br />
Pressesprecherin <br />
+43 (1) 711 35-2315 <br />
marlena.mayer@iv.at <br />
https://iv.at/<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender</p>
				
				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2023/06/26/industrie-sichere-gasversorgung-zu-wettbewerbsfaehigen-preisen-notwendig/">Industrie: Sichere Gasversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen notwendig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<title>Gas Connect Austria forciert Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur</title>
		<link>https://www.top-news.at/2023/04/19/gas-connect-austria-forciert-aufbau-der-wasserstoff-infrastruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 10:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Murfeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.top-news.at/?p=478734</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2000" height="2320" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?resize=259%2C300&amp;ssl=1 259w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?resize=768%2C891&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?resize=883%2C1024&amp;ssl=1 883w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" data-attachment-id="110" data-permalink="https://www.top-news.at/wirtschaft_24/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?fit=2000%2C2320&amp;ssl=1" data-orig-size="2000,2320" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wirtschaft_24" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?fit=883%2C1024&amp;ssl=1" /></div>
<p>Zwei zukunftsweisende PCI-Projekte bei der Europäischen Kommission eingereicht FÜR DIE ENERGIEZUKUNFT UND EINE NACHHALTIGE VERSORGUNGSSICHERHEIT SPIELT DER AUFBAU DER HEIMISCHEN UND EUROPÄISCHEN WASSERSTOFF-INFRASTRUKTUR EINE ENTSCHEIDENDE ROLLE. GAS CONNECT AUSTRIA HAT ALS FERNLEITUNGSBETREIBER MIT DEN BEIDEN LEITUNGSPROJEKTEN „H2 BACKBONE WAG + PENTA-WEST“ UND „H2 BACKBONE MURFELD“ GLEICH ZWEI ZUKUNFTSWEISENDE VORHABEN BEI DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION EINGEREICHT, UM [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2023/04/19/gas-connect-austria-forciert-aufbau-der-wasserstoff-infrastruktur/">Gas Connect Austria forciert Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2000" height="2320" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?resize=259%2C300&amp;ssl=1 259w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?resize=768%2C891&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?resize=883%2C1024&amp;ssl=1 883w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" data-attachment-id="110" data-permalink="https://www.top-news.at/wirtschaft_24/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?fit=2000%2C2320&amp;ssl=1" data-orig-size="2000,2320" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wirtschaft_24" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/wirtschaft_24.jpg?fit=883%2C1024&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="subtitle wp-block-paragraph">Zwei zukunftsweisende PCI-Projekte bei der Europäischen Kommission eingereicht</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">FÜR DIE ENERGIEZUKUNFT UND EINE NACHHALTIGE VERSORGUNGSSICHERHEIT SPIELT DER AUFBAU DER HEIMISCHEN UND EUROPÄISCHEN WASSERSTOFF-INFRASTRUKTUR EINE ENTSCHEIDENDE ROLLE. GAS CONNECT AUSTRIA HAT ALS FERNLEITUNGSBETREIBER MIT DEN BEIDEN LEITUNGSPROJEKTEN „H2 BACKBONE WAG + PENTA-WEST“ UND „H2 BACKBONE MURFELD“ GLEICH ZWEI ZUKUNFTSWEISENDE VORHABEN BEI DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION EINGEREICHT, UM FÜR BEIDE DEN PCI-STATUS (PROJECT OF COMMON INTEREST) ZU ERLANGEN. VON DEN GEPLANTEN WASSERSTOFF-TRANSPORTMÖGLICHKEITEN WÜRDEN NICHT NUR DIE HEIMISCHE WIRTSCHAFT UND INDUSTRIECLUSTER IN DEUTSCHLAND PROFITIEREN, SONDERN AUCH DIE UMWELT. <br />
<br />
Für die schrittweise Dekarbonisierung der Wirtschaft ist es notwendig, den Aufbau der österreichischen und europäischen Wasserstoff-Infrastruktur voranzutreiben. Der gasförmige Rohstoff ermöglich es, zahlreiche Industriezweige mit CO2-neutraler Energie zu versorgen. Zudem ist Wasserstoff einfach transportier- und speicherbar und kann durch bestimmte Verfahren auch klimaneutral hergestellt werden. Gas Connect Austria hat es sich daher zum Ziel gesetzt, das heimische Leitungssystem fit für den Transport von Wasserstoff zu machen, um eine nachhaltige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen gleich zwei zukunftsweisende Leitungsprojekte bei der Europäischen Kommission eingereicht: der „H2 Backbone WAG + Penta-West“ sowie der „H2 Backbone Murfeld“. Beide Vorhaben wurden als „Projekte öffentlichen Interesses“ (Projects of Common Interest / PCI) eingereicht und erfüllen demnach wesentliche europäische Kriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit, Marktintegration, Wettbewerbsbedingungen und Versorgungssicherheit. <br />
<br />
„H2 BACKBONE WAG + PENTA-WEST“ <br />
<br />
Das Projekt „H2 Backbone WAG + Penta-West“ zielt darauf ab, die West-Austria-Gasleitung (WAG) sowie die Leitung Penta-West (PW) um durchgängige Parallelstränge zum Transport von Wasserstoff zu ergänzen. Mit dem geplanten Um- und Ausbau der Infrastruktur werden länderübergreifende, bidirektionale Wasserstoff-Transportmöglichkeiten zwischen der Slowakei und Österreich sowie zwischen Österreich und Deutschland im Ausmaß von 150 GWh/Tag geschaffen. Das Leitungsprojekt ist außerdem Teil des südlichen Wasserstoffkorridors (SoutH2 Corridor) der, Nordafrika, Italien, Österreich und Deutschland verbindet. So kann im Süden produzierter kostengünstiger grüner Wasserstoff an europäische Nachfragezentren geliefert werden. Weitere Informationen finden Sie auf den neuen Projektwebseiten:<br />
<br />
https://h2backbone-wag-pw.at/<br />
https://www.south2corridor.net/ </p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Medienkontakt: publicrelations@gasconnect.at, Tel.-Nr. 0043-1-27500-88052<br />
</p>
					
					
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		<title>WWF: Erster Fünf-Länder-Biosphärenpark der Welt anerkannt + FOTOS</title>
		<link>https://www.top-news.at/2021/09/15/wwf-erster-fuenf-laender-biosphaerenpark-der-welt-anerkannt-fotos/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 14:25:13 +0000</pubDate>
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<p>UNESCO-Ausweisung von Europas größtem Flussschutzgebiet – Steiermark ist Tor zum &#8222;Amazonas Europas&#8220;: 930.000 Hektar Naturparadies zwischen Österreich und Serbien Wien (OTS) &#8211; Mit der heutigen UNESCO-Anerkennung des ersten fünf Länder übergreifenden Biosphärenparks der Welt entsteht Europas größtes Flussschutzgebiet. Es erstreckt sich über 700 Kilometer entlang der Mur, Drau und Donau, reicht von Österreich über Slowenien, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="5830" height="3887" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?w=5830&amp;ssl=1 5830w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?w=3510&amp;ssl=1 3510w" sizes="auto, (max-width: 5830px) 100vw, 5830px" data-attachment-id="24" data-permalink="https://www.top-news.at/chronik_7/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?fit=5830%2C3887&amp;ssl=1" data-orig-size="5830,3887" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="chronik_7" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/chronik_7.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="subtitle wp-block-paragraph">UNESCO-Ausweisung von Europas größtem Flussschutzgebiet – Steiermark ist Tor zum &#8222;Amazonas Europas&#8220;: 930.000 Hektar Naturparadies zwischen Österreich und Serbien</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Wien (OTS) &#8211; Mit der heutigen UNESCO-Anerkennung des ersten fünf Länder übergreifenden Biosphärenparks der Welt entsteht Europas größtes Flussschutzgebiet. Es erstreckt sich über 700 Kilometer entlang der Mur, Drau und Donau, reicht von Österreich über Slowenien, Kroatien und Ungarn bis nach Serbien und umfasst eine Gesamtfläche von 930.000 Hektar. „Mit der Anerkennung schreiben die beteiligten Länder Naturschutzgeschichte. Der Biosphärenpark ist ein leuchtendes Erfolgsbeispiel für grenzüberschreitenden Naturschutz, der in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens zur Überlebensfrage wird“, sagt Andrea Johanides, Geschäftsführerin des WWF Österreich. Die Umweltschutzorganisation trieb die Etablierung des Schutzgebiets in den letzten 20 Jahren maßgeblich voran. Der sogenannte ‚Amazonas Europas‘ gilt als die wertvollste zusammenhängende Flusslandschaft des Kontinents. Das einzigartige Ökosystem beherbergt mit über 150 Brutpaaren die höchste Seeadlerdichte Europas und ist Rastplatz für mehr als eine Viertelmillion Wasservögel.<br />
<br />
Das Herzstück des ‚5-Länder Biosphärenpark Mur-Drau-Donau‘ bilden die geschützten 280.000 Hektar Auenlandschaften entlang der Flüsse. Das Schutzgebiet entspricht weit mehr als der Gesamtfläche aller Nationalparks in Österreich oder der 30-fachen Fläche des Nationalparks Donau-Auen. Das Kerngebiet ist von einer Übergangszone im Ausmaß von rund 650.000 Hektar umgeben, die großes Potential für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie sanften Tourismus birgt. In der Region leben und arbeiten etwa 900.000 Menschen. Eine Abkehr von der Naturausbeutung – beispielsweise durch zerstörerische Wasserkraftprojekte und Flussregulierungen – bringt viele Vorteile:<br />
„Intakte Auen schützen Siedlungen vor Hochwasser, garantieren die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, bieten wertvollen Erholungsraum und sichern Einkommen durch nachhaltigen Tourismus“, erklärt WWF-Projektleiter Arno Mohl.<br />
<br />
Modellregion für Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung<br />
<br />
„Die UNESCO-Anerkennung ist ein Meilenstein in der Entstehung einer mitteleuropäischen Modellregion, in der Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung Hand in Hand gehen“, ist Mohl überzeugt. Projekte im Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro werden bereits umgesetzt und von der Europäischen Union kofinanziert. So schaffen Flussrevitalisierungen wertvollen Lebens- und Erlebnisraum sowie Impulse für die lokale Wirtschaft – auch in ersten Pilotprojekten an der steirischen Mur. Die LifelineMDD-Initiative erarbeitet die fachlichen Grundlagen für eine länderübergreifende Revitalisierungs-Offensive. Im Oktober eröffnet der ‚Amazon of Europe Bike Trail‘. Der Radweg führt von Mureck in der Steiermark bis nach Serbien. Sport- und Naturinteressierte können Fahrradtouren inklusive Gepäcktransport sowie Exkursionen zu den Natur- und Kulturschätzen entlang der Mur, Drau und Donau buchen.<br />
<br />
Hintergrund<br />
<br />
Der WWF engagiert sich, mit Unterstützung der MAVA Stiftung und der Firma Asamer, in Zusammenarbeit mit regionalen Naturschutzpartnern seit den 1990er Jahren für den Erhalt der wertvollsten zusammenhängenden Flusslandschaft Europas. 2011 beschlossen die Umweltminister der fünf Länder die Gründung des Biosphärenparks. 2012 erhielten die Flussgebiete von Kroatien und Ungarn den Biosphärenpark-Status, gefolgt von Serbien (2017) und Slowenien (2018). 2019 wurden 13.000 Hektar Flusslandschaft der südoststeirischen Mur – getragen von den Gemeinden Bad Radkersburg, Halbenrain, Mureck und Murfeld – als ‚Biosphärenpark Unteres Murtal‘ ausgewiesen. Jetzt sind die einzelnen Biosphärenparks unter einem gemeinsamen Dach und UNESCO-Patronanz vereint. Österreich war beim Zustandekommen der Anerkennung federführend beteiligt – neben dem WWF das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, das Land Steiermark sowie das MAB-Nationalkomitee der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.<br />
<br />
Der ‚5-Länder Biosphärenpark Mur-Drau-Donau‘ ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der EU-Biodiversitätsstrategie. Bis 2030 hat sie unter anderem zum Ziel, 25.000 km Flüsse zu renaturieren und 30 Prozent der EU-Landfläche zu schützen.<br />
<br />
Fotos stehen zur einmaligen Verwendung, unter Angabe des Credits (im Dateinamen) und bei redaktioneller Nennung des WWF [hier]<br />
(https://www.wwf.at/wwf-erster-fuenf-laender-biosphaerenpark-der-welt-anerkannt/) kostenlos zur Verfügung.<br />
<br />
Mehr Informationen: [www.amazon-of-europe.com/de]<br />
(http://www.amazon-of-europe.com/de)<br />
Amazon of Europe Biketrail: [aoebiketrail.com/de]<br />
(https://aoebiketrail.com/de/home-de/)<br />
LifelineMDD-Projekt:<br />
[www.interreg-danube.eu/approved-projects/lifelinemdd]<br />
(http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/lifelinemdd)<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Mag. Nikolai Moser, Leiter Kommunikation WWF Österreich <br />
+43 664 883 92 489, nikolai.moser@wwf.at <br />
<br />
DI Arno Mohl, WWF-Projektleiter Mur-Drau-Donau <br />
+43 676 83 488 300, arno.mohl@wwf.at<br />
</p>
					
					
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		<title>WWF: Weltweit erster 5-Länder-Biosphärenpark nominiert</title>
		<link>https://www.top-news.at/2019/10/01/wwf-weltweit-erster-5-laender-biosphaerenpark-nominiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 08:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="5184" height="3456" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?w=5184&amp;ssl=1 5184w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?w=3510&amp;ssl=1 3510w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" data-attachment-id="82" data-permalink="https://www.top-news.at/politik_9/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?fit=5184%2C3456&amp;ssl=1" data-orig-size="5184,3456" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="politik_9" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1" /></div>
<p>Europas größtes Flussschutzgebiet entsteht – 930.000 Hektar Naturparadies zwischen Österreich und Serbien an UNESCO gemeldet – &#8218;Amazonas Europas&#8216; wird internationale Modellregion Wien/Graz (OTS) &#8211; 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs übermitteln heute fünf europäische Länder einen gemeinsamen Antrag an die UNESCO zur Anerkennung des ersten &#8218;5-Länder-Biosphärenparks&#8216; der Welt. Mit einer Gesamtfläche von rund [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2019/10/01/wwf-weltweit-erster-5-laender-biosphaerenpark-nominiert/">WWF: Weltweit erster 5-Länder-Biosphärenpark nominiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="5184" height="3456" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?w=5184&amp;ssl=1 5184w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?w=3510&amp;ssl=1 3510w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" data-attachment-id="82" data-permalink="https://www.top-news.at/politik_9/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?fit=5184%2C3456&amp;ssl=1" data-orig-size="5184,3456" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="politik_9" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_9.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="subtitle wp-block-paragraph">Europas größtes Flussschutzgebiet entsteht – 930.000 Hektar Naturparadies zwischen Österreich und Serbien an UNESCO gemeldet – &#8218;Amazonas Europas&#8216; wird internationale Modellregion</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Wien/Graz (OTS) &#8211; 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs übermitteln heute fünf europäische Länder einen gemeinsamen Antrag an die UNESCO zur Anerkennung des ersten &#8218;5-Länder-Biosphärenparks&#8216; der Welt. Mit einer Gesamtfläche von rund 930.000 Hektar und einer Länge von 700 Kilometern entsteht Europas größtes Flussschutzgebiet. Der &#8218;Amazonas Europas&#8216; beginnt an der steirischen Mur und erstreckt sich über die Drau bis zur Donau – von Österreich über Slowenien, Ungarn und Kroatien bis nach Serbien. Bis 1989 war die Flusslandschaft noch durch den Eisernen Vorhang getrennt. &#8222;Die heutige Nominierung ist ein Paradebeispiel dafür, wie Naturschutz Grenzen überwinden und Brücken schlagen kann. Sie legt den Grundstein für den Schutz eines einzigartigen Flussökosystems. Mit dem ‘5-Länder-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau’ schreiben die beteiligten Länder Naturschutzgeschichte&#8220;, freut sich Andrea Johanides, Geschäftsführerin des WWF Österreich, über die Einreichung, an der die Naturschutzorganisation maßgeblich mitgewirkt hat. Die Anerkennung des grenzübergreifenden Biosphärenparks durch die UNESCO ist für Juni 2020 zu erwarten.<br />
<br />
&#8222;Die einzigartige Flusslandschaft braucht den Vergleich mit dem Amazonas nicht zu scheuen&#8220;, erklärt WWF-Projektleiter Arno Mohl. Das Gebiet beherbergt mit über 140 Brutpaaren die größte Seeadlerdichte Europas und ist Rastplatz für mehr als eine Viertelmillion Wasservögel. Sowohl die Identität der Region als auch die Lebensqualität der Menschen hängen stark von den Lebensadern Mur, Drau und Donau ab. Intakte Auen schützen Siedlungen vor Hochwassern und garantieren die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Die reizvolle Landschaft birgt großes Potential im nachhaltigen Tourismus. &#8222;In Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens ist der Schutz unserer letzten Naturgebiete eine Überlebensfrage geworden. Der &#8218;5-Länder-Biosphärenpark&#8216; beschreitet neue Wege, die statt Naturausbeutung – beispielsweise durch zerstörerische Wasserkraftprojekte – eine nachhaltige Form des Miteinanders von Mensch und Natur ermöglichen&#8220;, ist Mohl überzeugt.<br />
<br />
Modellregion für Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung<br />
<br />
Das Herzstück des Parks bilden die streng geschützten Auenlandschaften entlang der Flüsse, die aus einer Kette von 13 größeren lokalen Schutzgebieten bestehen. Die davon umfassten rund 280.000 Hektar entsprechen weit mehr als der Gesamtfläche aller Nationalparks in Österreich oder der 29-fachen Fläche des Nationalparks Donauauen. Die Kern- und Pflegezone ist von einer Übergangszone im Ausmaß von rund 650.000 Hektar umgeben, die für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie sanften Tourismus vorgesehen ist. Im künftigen &#8218;5-Länder-Biosphärenpark&#8216; leben und arbeiten rund 900.000 Menschen. &#8222;Die heutige Antragstellung ist ein Meilenstein in der Entstehung einer mitteleuropäischen Modellregion unter UNESCO-Patronanz, in der Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung Hand in Hand gehen sollen&#8220;, bekräftigt Mohl.<br />
<br />
Parallel zur Einreichung werden bereits konkrete Projekte umgesetzt, die ein Gesamtvolumen von rund 14 Millionen Euro haben und von der Europäischen Union kofinanziert werden. So arbeiten die Schutzgebietsverwaltungen der Mur-Drau-Donau-Region seit 2017 in der Initiative &#8218;coop MDD&#8216; an grenzüberschreitenden Schutzmaßnahmen. 2018 erfolgte der Startschuss für den &#8218;Amazon of Europe Biketrail&#8216;. Die ersten Stationen des länderübergreifenden Fahrradwegs zwischen Mureck und Serbien liegen in den steirischen Biosphärenparkgemeinden. Spätestens 2021 soll es Sport- und Naturinteressierten möglich sein, Radtouren inklusive Gepäcktransport und Exkursionen zu den Natur- und Kulturschätzen der Region zu buchen. Ebenfalls durchgeführt werden Flussrevitalisierungen, die neuen Lebens- und Erlebnisraum schaffen.<br />
<br />
Seit den 1990er Jahren ist der WWF in Kooperation mit EuroNatur und zahlreichen Partnern international federführend für den Erhalt der wertvollsten zusammenhängenden Flusslandschaft Mitteleuropas aktiv. 2011 beschlossen die Umweltminister der fünf Länder die Gründung des Biosphärenparks. Die Flussgebiete von Kroatien und Ungarn erhielten 2012 den Biosphärenpark-Status, gefolgt von Serbien (2017) und Slowenien (2018). Im Juni 2019 wurden schließlich 13.000 Hektar Flusslandschaft der südoststeirischen Mur – getragen von den vier Gemeinden Bad Radkersburg, Halbenrain, Mureck und Murfeld – als Biosphärenpark anerkannt. Nun sollen die einzelnen Biosphärenparks unter einem gemeinsamen Dach vereint werden.<br />
<br />
An der Antragserstellung waren aus Österreich der WWF, das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, das Land Steiermark sowie das MAB-Nationalkomitee an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beteiligt. Inhaltlich koordiniert wurde der Antrag vom Klagenfurter Institut für Ökologie (E.C.O.).<br />
<br />
Mehr Information:<br />
Karte, Infografik und Fotos zum Download:<br />
[https://we.tl/t-V94kGKLH0P] (https://we.tl/t-V94kGKLH0P)<br />
Website: [www.amazon-of-europe.com]<br />
(http://www.amazon-of-europe.com/en/news/)<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Mag. Florian Kozák, Pressesprecher WWF Österreich, +43 676 83 488 276, florian.kozak@wwf.at<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
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		<title>WWF: UNESCO gibt grünes Licht für Steirischen Biosphärenpark Unteres Murtal</title>
		<link>https://www.top-news.at/2019/06/19/wwf-unesco-gibt-gruenes-licht-fuer-steirischen-biosphaerenpark-unteres-murtal/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 09:38:27 +0000</pubDate>
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<p>* Anerkennung als erster steirischer und vierter österreichischer Biosphärenpark erfolgte heute durch UNESCO in Paris * WWF Österreich begrüßt Entscheidung: Weg frei für den weltweit ersten Fünf-Länder Biosphärenpark Mur-Drau-Donau * Europäische Modellregion für Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung im Entstehen Unteres Murtal wird das Tor zum „Amazonas Europas“ Jetzt ist es fix: Die UNESCO erklärt 13.000 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2619" height="2293" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?w=2619&amp;ssl=1 2619w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?resize=300%2C263&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?resize=768%2C672&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?resize=1024%2C897&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w" sizes="auto, (max-width: 2619px) 100vw, 2619px" data-attachment-id="83" data-permalink="https://www.top-news.at/politik_10/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?fit=2619%2C2293&amp;ssl=1" data-orig-size="2619,2293" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="politik_10" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_10.jpg?fit=1024%2C897&amp;ssl=1" /></div>
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">	* Anerkennung als erster steirischer und vierter österreichischer Biosphärenpark erfolgte heute durch UNESCO in Paris<br />
<br />
	* WWF Österreich begrüßt Entscheidung: Weg frei für den weltweit ersten Fünf-Länder Biosphärenpark Mur-Drau-Donau<br />
<br />
	* Europäische Modellregion für Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung im Entstehen<br />
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Unteres Murtal wird das Tor zum „Amazonas Europas“<br />
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Jetzt ist es fix: Die UNESCO erklärt 13.000 Hektar wertvolle Flusslandschaft der Mur in Österreich offiziell zum Biosphärenpark. Der WWF Österreich sieht darin einen wichtigen Durchbruch für den Naturschutz und eine großartige Chance für die Bevölkerung der gesamten Region. Mit dem steirischen Biosphärenpark an der Mur, die an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau und diese später in die Donau mündet, beginnt der zukünftige, eine Million Hektar umfassende Fünf-Länder Biosphärenpark Mur-Drau-Donau, der so genannte „Amazonas Europas“. Der WWF gratuliert insbesondere den Gemeinden Bad Radkersburg, Halbenrain, Mureck und Murfeld, der Region Südoststeiermark sowie dem Land Steiermark zur erfolgreichen UNESCO-Anerkennung.<br />
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„Die heutige Anerkennung des Biosphärenparks Unteres Murtal ebnet den Weg für die Entwicklung einer mitteleuropäischen Modellregion unter UNESCO-Patronanz, in der Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung Hand in Hand gehen sollen“, freut sich Arno Mohl, internationaler Flussexperte beim WWF. Im Zentrum steht der grenzüberschreitende Schutz einer für Europa einzigartigen Flusslandschaft: Die Flüsse Mur, Drau und Donau, die sich über Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Serbien erstrecken, formen eine der artenreichsten Naturlandschaften unseres Kontinents. Die natürliche Flussdynamik schafft ständig neue Lebensräume für unzählige bedrohte Tier- und Pflanzenarten, darunter mehr als 300 Vogelarten. So kommt der Seeadler in diesem Gebiet mit der höchsten Brutdichte Europas vor. Auch zahlreiche Fischarten nutzen das 700 Kilometer lange Flusssystem auf ihren Wanderungen, wie zum Beispiel der Stör oder der Huchen. Der WWF setzt sich gemeinsam mit Naturschutzpartnern aus allen fünf Ländern seit über 20 Jahren dafür ein, dieses Gebiet als weltweit ersten Fünf-Länder Biosphärenpark langfristig zu schützen.<br />
<br />
Sowohl die Identität der Region als auch die Lebensqualität der Menschen hängen stark von den Lebensadern Mur, Drau und Donau ab:<br />
Intakte Auen schützen die Siedlungen vor Hochwässern und garantieren die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, die reizvolle Landschaft sorgt für großes Potential im nachhaltigen Tourismus. „Gerade in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens ist der Schutz unserer letzten Naturgebiete eine Überlebensfrage für die Menschheit. Mit dem neuen Biosphärenpark beginnt daher ein neuer Weg &#8211; weg von der Naturausbeutung hin zu einer nachhaltigen Form des Miteinanders von Mensch und Natur“, ist WWF-Experte Mohl überzeugt.<br />
<br />
Mit der heutigen Anerkennung des steirischen Biosphärenparks durch die UNESCO wird Österreich Teil der größten Flussschutzinitiative Europas. Die Flussgebiete von Kroatien und Ungarn erhielten als erste Länder bereits 2012 den Status eines Biosphärenparks, gefolgt von Serbien (2017) und Slowenien (2018). Im nächsten Schritt müssen alle Länder einen gemeinsamen Antrag zur Anerkennung als Fünf-Länder Biosphärenpark an die UNESCO stellen. Daran wird bereits gearbeitet.<br />
<br />
Auf der slowenischen Seite hat der Biosphärenpark Mur seine erste Bewährungsprobe bereits bestanden: Am 30. Mai erteilte die slowenische Regierung einem geplanten Wasserkraftwerk an der Mur bei Hrastje-Mota die endgültige Absage. Dieses Kraftwerk und seine Folgeprojekte hätten die einzigartige Flusslandschaft unwiederbringlich zerstört und somit die UNESCO-Ziele eines Biosphärenparks konterkariert.<br />
<br />
Fotos zum neuen Biosphärenpark Unteres Murtal:<br />
[https://we.tl/t-pvsNNYtrvD ] (https://we.tl/t-pvsNNYtrvD)<br />
<br />
Weitere Informationen: [www.amazon-of-europe.com] (http://www.amazon-of-europe.com)<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 0676/83 488 203, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
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				<p>Der Beitrag <a href="https://www.top-news.at/2019/06/19/wwf-unesco-gibt-gruenes-licht-fuer-steirischen-biosphaerenpark-unteres-murtal/">WWF: UNESCO gibt grünes Licht für Steirischen Biosphärenpark Unteres Murtal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.top-news.at">TOP News Österreich - Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt</a>.</p>
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		<title>Paukenschlag für den Schutz der Mur: Slowenischer Umweltminister stoppt alle Kraftwerkspläne</title>
		<link>https://www.top-news.at/2019/02/14/paukenschlag-fuer-den-schutz-der-mur-slowenischer-umweltminister-stoppt-alle-kraftwerksplaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 10:17:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="854" src="https://www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_11.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="84" data-permalink="https://www.top-news.at/politik_11/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_11.jpg?fit=1280%2C854&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,854" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="politik_11" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.top-news.at/wp-content/uploads/2019/02/politik_11.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1" /></div>
<p>WWF begrüßt Beschluss des Ministers – Zur Erlangung der Rechtskraft braucht es jetzt rasche Bestätigung durch slowenische Regierung Wien (OTS) &#8211; Bereits mit Anritt der neuen slowenischen Regierung im September 2018 war der Schutz der Mur vor neuen Wasserkraftwerken Teil des Koalitionsabkommens. Gestern legte Umweltminister Jure Leben nun die rechtliche Grundlage dazu vor. In einem [&#8230;]</p>
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				<p class="subtitle wp-block-paragraph">WWF begrüßt Beschluss des Ministers – Zur Erlangung der Rechtskraft braucht es jetzt rasche Bestätigung durch slowenische Regierung</p>
				
				
				<p class="news_newstext wp-block-paragraph">Wien (OTS) &#8211; Bereits mit Anritt der neuen slowenischen Regierung im September 2018 war der Schutz der Mur vor neuen Wasserkraftwerken Teil des Koalitionsabkommens. Gestern legte Umweltminister Jure Leben nun die rechtliche Grundlage dazu vor. In einem Verordnungsentwurf wird dem slowenischen Stromkonzern „Draukraftwerke Maribor“ die Konzession für die Planung und die Errichtung der acht geplanten Murkraftwerke entzogen. Darüber hinaus bestätigt Leben den Stopp des Umweltprüfungsverfahrens für den Bau des ersten Kraftwerks „Hrastje-Mota“. „Umweltminister Leben macht Nägel mit Köpfen. Er setzt das Versprechen der slowenischen Regierung, die freifließende Mur für nachfolgende Generationen zu erhalten, sehr zügig um“, freut sich Arno Mohl, Programmleiter „Mur-Drau-Donau“ beim WWF Österreich.<br />
<br />
Begründet wird die Entscheidung gegen die Kraftwerke mit den irreversiblen negativen Umweltauswirkungen und der Gefährdung der Trinkwasserversorgung von 46.000 Einwohnern der Murgemeinden. Weiters wird hervorgehoben, dass Wasserkraftwerke und die damit einhergehende Schädigung des Flusssystems, den erst im Jänner 2019 feierlich eröffneten Biosphärenpark Mur in Slowenien konterkarieren und den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Murregion gefährden würden.<br />
<br />
Der WWF pocht nun auf eine rasche Bestätigung der Verordnung durch die slowenische Regierung nach einer zweiwöchigen öffentlichen Anhörungsfrist, sodass diese Rechtskraft erlangt. „Damit wären die Kraftwerke endgültig Geschichte und der Biosphärenpark könnte mit Leben erfüllt werden“, ist Mohl überzeugt. Von einem solchen zukunftsfähigen Modellprojekt für eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung, würde die gesamte Murregion grenzübergreifend profitieren.<br />
<br />
Die Auengebiete in Slowenien wurden erst im Juli 2018 von der UNESCO als Biosphärenpark anerkannt und dieser im vergangenen Jänner feierlich eröffnet. Gemeinsam mit den Flussgebieten der Nachbarländer Österreich, Kroatien, Ungarn und Serbien soll daraus der weltweit erste Fünf-Länder-Biosphärenpark „Mur-Drau-Donau“ entwickelt werden.<br />
<br />
Die österreichische Mur an der Grenze zu Slowenien mit den Gemeinden Bad Radkersburg, Halbenrain, Mureck und Murfeld fügt sich als letzter Baustein voraussichtlich Mitte Juni 2019 in den dann insgesamt 850.000 Hektar großen UNESCO-Biosphärenpark am „Amazonas Europas“ ein.<br />
</p>
				
				
					<p class="news_apa_rueckfrage_hinweis wp-block-paragraph">Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 0676/83 488 203, E-mail: claudia.mohl@wwf.at<br />
</p>
					
					
				<p class="news_disclamer_long wp-block-paragraph">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at<br />
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender</p>
				
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