Bundesregierung sichert schnelle und unbürokratische Hilfe für Hochwasserschäden zu

102 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds des Bundes stehen insgesamt noch für Schäden und Katastrophen zur Auszahlung bereit

Wien (OTS) – Das Hochwasser und die schweren Unwetter der vergangenen
Tage haben in Teilen Österreichs, vor allem in Kärnten und Osttirol,
schwere Schäden verursacht. Aus den Mitteln des Katastrophenfonds
stehen derzeit insgesamt noch bis zu 102 Millionen Euro für Schäden
und Katastrophenfälle zur Verfügung.

Bundeskanzler Sebastian Kurz betont: „Nach den schweren Unwettern der
letzten Tage war ich gerade in einer betroffenen Kärntner Gemeinde
und beim Krisenstab des Landes Kärnten, um mir selbst von der Lage
ein Bild zu machen. Die Betroffenen erwarten sich zu Recht rasche und
unbürokratische Hilfe. Als Bundesregierung werden wir gemeinsam mit
den Ländern und Gemeinden sicherstellen, dass allen Betroffenen
schnell geholfen wird.“

Vizekanzler Heinz-Christian Strache erläutert ebenso: „In
Krisenzeiten halten wir Österreicher immer zusammen. Deshalb helfen
wir als Bundesregierung den Überflutungs- und Sturmopfern schnell und
unbürokratisch. Wir können weggespülte Erinnerungen nicht ersetzen,
aber unterstützen, angerichtete Schäden zu beheben. Wer in Österreich
in Not gerät, kann auf die Hilfe der Bundesregierung bauen.“

Finanzminister Hartwig Löger sichert ebenfalls rasche Hilfe zu:
„Durch eine schnelle Hilfe aus dem Katastrophenfonds wollen wir
sicherstellen, dass die entstandenen Schäden rasch behoben werden
können.“

Innenminister Herbert Kickl hebt insbesondere die Leistungen der
Exekutive in den letzten Tage hervor. „Es ist für mich als
Innenminister wichtig, dass wir als Bundesregierung rasch Taten
walten lassen, und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern
auch in personeller. Rund 300 Polizistinnen und Polizisten waren
daher allein in Kärnten im Einsatz, um die Menschen vor Ort zu
unterstützen. Ich weiß, dass es schwere Stunden sind, die die
Menschen in den betroffenen Regionen durchleben. Rasche,
unbürokratische Hilfe ist daher unumgänglich und das Gebot der
Stunde“, so Innenminister Herbert Kickl.

Privatpersonen, in deren Vermögen Schäden durch Naturkatastrophen
eingetreten sind, können direkt bei ihrer Gemeinde einen Antrag auf
Unterstützung aus dem Katastrophenfonds stellen. Die Höhe der
Beihilfen wird von den Bundesländern jeweils festgelegt. Nach der
Prüfung durch eine Kommission kann das Geld unmittelbar ausbezahlt
werden.

Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
(+43 1) 514 33 501 030 oder 501 031
bmf-presse@bmf.gv.at
http://www.bmf.gv.at
Johannesgasse 5, 1010 Wien

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