Bundesjugendvertretung zu Klimagesetz: Klimaneutralität 2040 braucht jetzt verbindlichen Fahrplan

Die BJV begrüßt die Einigung auf ein neues Klimagesetz, fordert aber ein schnelleres Vorlegen des verbindlichen Fahrplans sowie klare Maßnahmen. Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Klimagesetz mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040 geeinigt. Die Bundesjugendvertretung (BJV) begrüßt diesen Schritt, betont jedoch, dass er längst überfällig ist und bereits im Regierungsprogramm vorgesehen war. Außerdem sind nach wie vor entscheidende Details offen. Aus Sicht der BJV braucht es nun rasch einen

SPÖ-Babler/Seltenheim zu Klimagesetz: Schützen unser Klima und investieren in Österreich

„Fünf Jahre Stillstand sind genug. Jetzt handeln wir.“ – wirksames Klimagesetz kommt – Klimaneutralität bis 2040 als Ziel „Fünf Jahre Stillstand sind genug. Jetzt handeln wir. Und unser Ziel ist klar: Österreich soll bis 2040 klimaneutral werden. Damit sind wir in Europa ganz vorne dabei“, zeigen sich SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim erfreut über die heutige Einigung zum Klimagesetz. Da die Klimakrise längst bei uns angekommen ist, sei

NEOS: Mit dem Klimagesetz beenden wir viele Jahre des Stillstands

Shetty: „Endlich schaffen wir einen klaren Fahrplan mit einem Korrekturmechanismus statt unverbindlicher Versprechen!“ „2058 Tage ist Österreich jetzt ohne Klimagesetz – heute haben wir es geschafft, uns in der Koalition auf einen konkreten Gesetzesentwurf zu einigen, der jetzt in Begutachtung geht und den Namen Klimagesetz auch wirklich verdient. Das ist ein Meilenstein auf unserem Weg hin zur Klimaneutralität. Wir machen damit beim Klimaschutz endlich ordentlich Meter – und schaffen damit etwas, was der

WB-Graf: Klimaschutz ja, aber nicht mit der Brechstange gegen unsere Wirtschaft

Graf: „90 Prozent weniger Emissionen bis 2040 – Klimaneutralität bis 2050 im europäischen Gleichklang“ „Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden. 90 Prozent weniger Emissionen bis 2040 sind bereits ein ambitioniertes Ziel. Für die letzten zehn Prozent müssen wir uns - wie Europa - bis 2050 Zeit geben. Österreich darf sich hier mit nationalen Alleingängen nicht selbst ins Knie schießen und unseren Betrieben zusätzliche Kosten und Wettbewerbsnachteile aufbürden“, sagt

IV: Klimagesetz mit Zielbestimmung 2040 über das EU-Ziel wäre Schuss ins Knie

Klimaziel 2040 ohne Rücksicht auf Standort und Wettbewerb ist Symbolpolitik auf Kosten der Arbeitsplätze – Industrie hält an den europäischen Klima-Zielen fest Auch angesichts unterschiedlicher Interpretationen des vorliegenden Kompromisses zum Klimagesetz und den darin vorgesehenen Zielbestimmungen - 90 Prozent Reduktion bis 2040 im europäischen Gleichklang, oder volle isolationistische Klimaneutralität - übt die Industriellenvereinigung (IV) Kritik am offensichtlich vorliegenden Verhandlungsergebnis. Die

WKÖ-Danninger zu Klimagesetz: „Alles, was über EU-Ziele hinausgeht, ist für die Wirtschaft inakzeptabel“

Österreichischer Alleingang gefährdet Wirtschaftsstandort, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) warnt vor nationalen gesetzlichen Vorgaben, die über die gemeinsam vereinbarten europäischen Klimaziele hinausgehen. Die zentralen Bedenken von Wirtschaft und Industrie müssen berücksichtigt werden. Statt dringend notwendiger Entlastung und wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen drohen sonst den Unternehmen zusätzliche Kosten, Rechtsunsicherheit und weitere

SPÖ-Herr: „Nach über 2.000 Tagen bekommt Österreich ein wirksames Klimagesetz“

Klimaneutralität 2040 gesetzlich verankert – Österreich mit einem der ambitioniertesten Ziele Europas – Klimafahrplan mit konkreten Maßnahmen und Zeitplänen „Mehr als fünf Jahre und über 2.000 Tage musste Österreich auf ein Klimagesetz warten. Nun setzen wir es um“, freut sich SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr über die heute erzielte Einigung innerhalb der Regierung. Der extreme Hitzesommer habe gezeigt, wie stark die Auswirkungen der Erderhitzung auf Mensch und Natur sind. „Mit dem Klimagesetz legt die

Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden

Die Österreichische Volkspartei steht für ambitionierten Klimaschutz, der Innovation fördert, Wertschöpfung im Land hält und Österreichs Wettbewerbsfähigkeit sichert „Die Österreichische Volkspartei steht für eine ökologische Marktwirtschaft. Deshalb brauchen wir ein Klimagesetz, das einen verbindlichen Rahmen für Österreichs Klimapolitik schafft und gleichzeitig unseren Wirtschaftsstandort stärkt. Rechtlich verbindlich ist die Reduktion der Emissionen um 90 Prozent bis 2040 im Einklang der europäischen

Greenpeace begrüßt Verankerung der Klimaneutralität 2040 im Klimagesetz

Umweltschutzorganisation fordert Klimaneutralität mit konkreten Reduktionspfaden im Gesetzentwurf zu stärken Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt die Einigung der Bundesregierung auf ein Klimagesetz, das die Klimaneutralität Österreichs bis 2040 verankert. Angesichts der eskalierenden Klimakrise, die sich auch in diesem Sommer durch beispiellose Hitzewellen und Dürren zeigt, ist es wichtiger denn je, beim Klimaschutz keine weitere Zeit zu verlieren. Ein Manko bleibt, dass die Klimaneutralität

Gewessler: „Viele Ausreden, keine Maßnahmen, kein Klimaschutz“

Gewessler: "Den Preis für den faulen Kompromiss zahlen unsere Kinder" - "Auch heute wird deutlich: Ohne Grüne kein Klimaschutz" Die Bundessprecherin der Grünen, Leonore Gewessler, übt scharfe Kritik an der heute präsentierten Klima-Einigung der Bundesregierung. Nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS bleibe ein Entwurf ohne verbindliche Maßnahmen und Konsequenzen. „Was ÖVP, SPÖ und NEOS in den vergangenen Wochen aufgeführt haben, war ein trauriges Schauspiel. Ewige Streitereien