
8.11., Mariahilf: Bezirk gedenkt Pogromnacht vor 80 Jahren
Wien (OTS/RK) – Beim Novemberpogrom im Jahr 1938 griffen Nazis und
aufgehetzte Bürgerinnen und Bürger in Wien Jüdinnen und Juden und
jüdische Einrichtungen an. Dabei wurde auch Wiens zweitgrößte
Synagoge am Loquaiplatz im 6. Bezirk zerstört. Am 8. November jährt
sich die Terror-Nacht zum 80. Mal. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart
lädt deshalb an diesem Tag ab 18.30 Uhr auf den Loquaiplatz, wo die
beiden Zeitzeuginnen und Literatinnen Rose Ausländer und Dora
Schimanko nachdenkliche Texte vortragen werden. Im Anschluss an die
Lesung erleuchten die beiden Lichtstelen in der Schmalzhofgasse 3 und
Stumpergasse 42. Sie markieren die Standorte der damals zerstörten
Stumperschule und des Schmalzhoftempels. Die Gedenkveranstaltung
klingt im Salvatorsaal (6., Barnabitengasse 14) mit Texten, Musik und
Gesprächen aus.
Im Rahmen der Veranstaltung stellt das Dokumentationsarchiv des
Österreichischen Widerstandes außerdem die Smartphone-App „Memento“
vor. Nutzerinnen und Nutzer erfahren Wissenswertes über die
NS-Historie des 6. Bezirks. Die Bezirksvertretung hat das Projekt
finanziell unterstützt und half auch bei der Recherche.
Weitere Informationen erteilt das Büro der Bezirksvorstehung für
den 6. Bezirk, Tel.: 01/4000-06110 bzw. E-Mail: post@bv06.wien.gv.at
(Schluss) red/sep
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