
NÖGKK: Diabetes im Griff
Erfolgreiches „Therapie Aktiv“-Programm der NÖ Gebietskrankenkas-se
St. Pölten (OTS) – Am 14. November ist Welt-Diabetes-Tag. Rund 80 000
Niederösterreicher/innen leiden an Diabetes mellitus Typ 2 – im
Volksmund Zuckerkrankheit. Die Ursache dafür liegt in unserem
ungesunden Lebensstil – das ist die schlechte Nachricht. Die gute
ist, dass aus der ehemals tödlich verlaufenden eine gut behandelbare
Krankheit geworden ist.
Eine wichtige Säule im Kampf gegen die heimtückische Krankheit ist
das Programm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“, das von der NÖ
Gebietskrankenkasse (NÖGKK) in Kooperation mit der Ärztekammer NÖ
angeboten wird. Bei „Therapie Aktiv“ werden die Betroffenen stark in
die Behandlung einbezogen. Sie übernehmen Mitverantwortung, indem sie
gemeinsam mit ihrer Ärztin/ihrem Arzt Behandlungsstrategien
festlegen. Damit steigen die Chancen, die Zuckerkrankheit in den
Griff zu bekommen und Folgeschäden wie z. B. Schlaganfälle oder
Beinamputationen zu vermeiden. Denn im Rahmen des Programms werden
laufend medizinische Checks wie Augenkontrollen, Fußuntersuchungen
und Blutabnahmen durchgeführt. Regelmäßige Kontrolltermine, ärztliche
Gespräche und Diabetes-Schulungen helfen den Betroffenen bei der
Änderung ihres Lebensstils in Richtung gesunde Ernährung und mehr
Bewegung.
In Niederösterreich gibt es mittlerweile 252 Arztordinationen, die
„Therapie Aktiv“ anbieten; 11 748 Patientinnen und Patienten nutzen
das Programm bereits. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Infos gibt
es auf [www.noegkk.at] (http://www.noegkk.at) oder bei der
NÖGKK-Hotline 050899-3107.
Zahlen und Fakten zu Diabetes Mellitus
Alle 50 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Diabetes. Das sind 10 000 Menschen im Jahr.
Die meisten Todesfälle sind auf Herzinfarkt und Schlaganfall zurückzuführen.
Jedes Jahr werden in Österreich 2 500 Amputationen aufgrund von Diabetes mellitus vorgenommen. Das sind 62 % aller Amputationen.
Jedes Jahr werden 300 Menschen mit Diabetes wegen ihres Nierenversagens dialysepflichtig. Das sind 26 % aller Betroffenen mit neuer Dialysepflichtigkeit.
Jedes Jahr erblinden in Österreich 200 Menschen als Folge des Diabetes mellitus.
Quelle: Österreichische Diabetes Gesellschaft
NÖ Gebietskrankenkasse
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