
Statistik über Abtreibungen: aktion leben möchte Taten!
Der Gesundheitsausschuss soll in diesem Jahr noch über die aktion leben-Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ beraten. aktion leben setzt auf die rasche Umsetzung ihrer Forderungen.
Wien (OTS) – Mir „Fakten helfen!“ fordert der unabhängige Verein die
Einführung einer anonymen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche
sowie eine wissenschaftliche Erforschung der Motive dafür. aktion
leben appelliert dringend an die Mitglieder des
Gesundheitsausschusses, dass endlich grünes Licht für die längst
fällige Gesetzesinitiative gegeben wird. Die Bürgerinitiative soll
noch in diesem Jahr wieder auf die Tagesordnung des
Gesundheitsausschusses kommen.
Zwtl.: Konstruktive Gespräche sind möglich
„Wir haben bereits viele sachliche und konstruktive Gespräche
geführt und auch viel Zuspruch erhalten. Es ist einfach: Sollen die
Abbruch-Zahlen gesenkt werden, müssen zuerst einmal verlässliche
Zahlen auf den Tisch“, betont Martina Kronthaler. Nur auf dieser
Basis können bedarfsgerechte Angebote zur Prävention entwickelt
werden, deren Erfolg auch überprüft werden kann.
Zwtl.: Fristenregelung wird nicht berührt!
Die aktion leben-Generalsekretärin verweist erneut darauf, dass
mit der Forderung nach einer anonymen Abbruch-Statistik weder die
Fristenregelung noch das Strafrecht berührt werden. „Wir wollen eine
einfache Meldepflicht von Abbrüchen. Dazu reicht ein Zusatz im
Krankenanstalten- sowie im Ärztegesetz“, stellt Kronthaler klar.
Kronthaler betont, dass die Meldung von Abbrüchen in allen anderen
Ländern in Europa problemlos und datenschutzkonform durchgeführt
werde. „Warum soll das ausgerechnet in Österreich nicht möglich
sein?“ Unabhängig von der Statistik soll es eine wissenschaftliche
Erforschung der Motive für Abbrüche geben: „In Zusammenhang mit der
Statistik würden regelmäßige Forschungen uns ein klares Bild davon
geben, wo Handlungsbedarf besteht,“ betont Kronthaler.
Zwtl.: Not erfordert genaueres Hinsehen
„Viele Schwangerschaftsabbrüche passieren aus großer innerer oder
äußerer Bedrängnis. Wir wollen mit ,Fakten helfen!‘, dass ein auf
Fakten basierender Dialog in Gang kommt, damit mehr Positives für die
Frauen und Familien passiert“, so Kronthaler abschließend.
aktion leben österreich
Mag. Martina Kronthaler
Generalsekretärin
01/512 52 21-16
martina.kronthaler@aktionleben.at
www.aktionleben.at
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