
Kostelka nach Gespräch mit Sozialministerin Hartinger-Klein: Die von der Regierung geplante Pensionsanpassung bedeutet Kaufkraftverlust!
Pensionistenverband wird sich an Abgeordnete wenden
Wien (OTS) – Nach dem heute stattgefundenen letzten Gespräch von
Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident Dr. Peter Kostelka
mit Sozialministerin Hartinger-Klein gab dieser bekannt, „dass unsere
Argumente, wonach die für Pensionisten spürbare Teuerung bei 4
Prozent liegt, zwar gehört wurden, die Regierung aber nicht bereit
ist, diese Teuerung auch abzugelten. Unterm Strich beschert diese
Regierung den Pensionisten mit ihrer geplanten Anpassung von 2,0 bis
2,6 Prozent einen realen Kaufkraftverlust!“
Der Pensionistenverband (PVÖ) gibt jedoch nicht auf. PVÖ-Präsident
Kostelka: „Noch ist die Pensionsanpassung nicht vom Nationalrat
beschlossen. Ich werde mich daher in den nächsten Tagen an alle
Abgeordneten aller Parteien wenden, um ihnen die tatsächliche
Lebensrealität der Pensionisten vor Augen zu führen. Wir hoffen noch
immer auf ein Umdenken – insbesondere bei den Abgeordneten von ÖVP
und FPÖ.“
Kostelka: „Was wir wollen ist eine Pensionsanpassung, die die
volle Kaufkraft der Pensionisten sichert. Wenn ich mir anschaue, dass
die Butter um 20 Prozent teuer geworden ist, Heizöl um mehr als 30
Prozent gestiegen ist, dann gleicht die von der Regierung angebotene
Anpassung dies bei weitem nicht aus. Daran wird auch das viele
Eigenlob des Herrn Bundeskanzlers, des Vizekanzlers und der Frau
Sozialministerin nichts daran ändern.“
Der Pensionistenverband fordert überdies, dass im Zuge einer
Gesetzesnovelle die Berechnungsgrundlagen für die Pensionsanpassung
geändert werden. Zentrale Forderung Kostelkas dabei: Jahr für Jahr
Verhandlungen mit den Pensionistenvertretern. „Denn es kann nicht
sein, dass die Regierung einseitig und willkürlich ohne Verhandlungen
den Anpassungswert festlegt. Wir verstehen Sozialpartnerschaft nicht
so, dass die Regierung etwas festlegt und die Vertreter der älteren
Generation jubelnd zuzustimmen haben. Die Pensionsanpassung muss das
Ergebnis von Verhandlungen von Partnern auf Augenhöhe sein. So wie
bei den Verhandlungen zu den Beamtengehältern“, so Kostelka
abschließend.
Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
0664 48 36 138
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