
ÖVP Frauen: Juliane Bogner-Strauß mit 99,3 Prozent der Stimmen zur neuen Bundesleiterin gewählt
Graz (OTS) – Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß folgt auf
Abg.z.NR a.D. Dorothea Schittenhelm. Schittenhelm stand acht Jahre an
der Spitze der ÖVP Frauen.
In Anwesenheit von Bundesparteiobmann Bundeskanzler Sebastian
Kurz, Staatssekretärin Karoline Edtstadler, Landesrat Christopher
Drexler, den Landesrätinnen Petra Bohuslav und Maria Hutter,
Landtagspräsidentin Landesleiterin Manuela Khom und dem
Generalsekretär der neuen Volkspartei Karl Nehammer sowie zahlreichen
weiteren Ehrengästen wurde Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß zur
neuen Bundesleiterin gewählt.
Dorothea Schittenhelm zog erfolgreich Bilanz
„In meiner achtjährigen Tätigkeit als Bundesleiterin der ÖVP Frauen
konnte ich mit unzähligen Frauen Diskussionen, Gespräche führen und
damit viele gute Vorschläge in meine Arbeit, vor allem auch als
Frauensprecherin im Parlament, einfließen lassen. Mit tatkräftiger
Unterstützung meiner Landesleiterinnen, aber auch durch gute
Zusammenarbeit mit den anderen Teilorganisation, konnten wir zum
Beispiel Rehabzentren für Kinder, den verbesserten Zugang zur
Brustkrebsvorsorge sowie die gendergerechtere medizinische Vorsorge
und Versorgung realisieren. Parteipolitisch war wohl unser größter
Erfolg die Beschlussfassung des Reißverschlusssystems, das bei der
Nationalratswahl 2017 erstmals auf allen ÖVP-Listen umgesetzt wurde.
Dadurch sind mehr Frauen in den Nationalrat einzogen, so können die
Anliegen von Frauen und Familien noch besser als bisher umgesetzt
werden. In diesem Sinne wünsche ich der neuen Bundesleiterin der ÖVP
Frauen, Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß, viel Kraft und vor
allem Ausdauer bei der Umsetzung ihrer frauenpolitischen Ziele“, so
Dorothea Schittenhelm.
Juliane Bogner-Strauß dankt ihrer Vorgängerin für ihren Einsatz
„Liebe Dorli, im Namen aller darf ich Dir für deinen langjährigen
Einsatz für die ÖVP-Frauen meinen ganz besonderen Dank aussprechen!
Du warst immer eine starke Stimme in der Volkspartei und eine starke
Stimme in der Österreichischen Frauenpolitik. Speziell darf ich
deinen Einsatz für ein verpflichtendes Reißverschlusssystem auf
Listen hervorheben“, so Bogner-Strauß.
Frauenpolitik neu denken
Juliane Bogner-Strauß betonte in ihrer Rede, dass es wichtig ist,
Frauenpolitik neu zu denken: „Wir haben in den vergangenen Jahren und
Jahrzehnten in der Frauenpolitik vieles erreicht – aber noch immer
sind wir von einer völligen Gleichstellung von Mann und Frau weit
entfernt – von der Politik bis hin zum Arbeitsplatz.“
Leitantrag setzt neue inhaltliche Schwerpunkte
Am Bundestag in Graz wurde auch ein neues Frauenprogramm in Form
eines Leitantrages beschlossen. Konkret fokussiert sich das
Forderungspapier auf die Schwerpunkte Arbeit und Einkommen, Familien
und Kinderbetreuung, Bildung und Ausbildung, Gesundheit und Pflege,
Pensionen und Gewaltschutz. So fordern die ÖVP-Frauen etwa
„Halbe-Halbe“ bei den Pensionen, indem ein automatisches
Pensionssplitting mit einer Opt-out-Möglichkeit kommen soll. Nach der
Geburt eines Kindes sollen demnach die Pensionsversicherungsbeiträge
antragslos auf beide Elternteile aufgeteilt werden.
Gegen den Hass gegen Frauen im Netz will man mittels
De-Anonymisierung von E-Mail-Konten die Verbreitung von
Hassbotschaften besser verhindert werden könnte. Betroffene sollen
außerdem dabei unterstützt werden, sich entsprechend zu wehren.
ÖVP Frauen
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