
Androsch: SPÖ will klares Verbot der Haltung von Katzen und Hunden in Zoofachhandlungen
Wien (OTS/SK) – „Wir verlangen eine echte Verschärfung des
Tierschutzgesetzes, damit Hunde und Katzen nicht mehr in
Zoofachhandlungen angeboten werden können. Der ÖVP-FPÖ Antrag lässt
große Lücken im Gesetz offen“, kritisierte SPÖ-Tierschutzsprecher
Maurice Androsch am Dienstag am Rande des Gesundheitsausschusses, wo
von ÖVP und FPÖ ein Antrag zum Tierschutz beschlossen wurde, der viel
zu offen formuliert ist, und keinen echten Schutz für Hundewelpen und
Katzen bietet. Da der Regierungsantrag zu wenig weit geht, hat die
SPÖ einen eigenen Antrag für einen wirklichen Schutz der Tiere
eingebracht, so Androsch. ****
Die SPÖ will, dass Katzen und Welpen generell nicht mehr in
Zoofachhandlungen ausgestellt werden können, auch nicht zu anderen
Zwecken als des Verkaufes – etwa zu Werbe-, Pflege- oder
Vermittlungszwecken. Auch muss klargestellt werden, dass
Zoofachhandlungen, die sich zur Haltung von Hunden und Katzen einer
Pflegestelle bedienen, dies einer Behörde mitteilen müssen. Dann muss
Ministerin Hartinger-Klein auch Schritt zwei machen und die
Tierschutz-Sonderhalteverordnung ändern, damit Schwächen und Lücken
geschlossen werden. „Denn, die Einhaltung der Vorschriften muss
natürlich auch kontrolliert werden“, betonte Androsch. (Schluss)
up/sl
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