FPÖ/FJ-Raml: „Streiks in der Metalltechnischen Industrie sind bedauerlich“

„SJ-Herr bedient sich Klassenkampfrhetorik und konterkariert jeglichen sachlichen Diskurs“

Wien (OTS) – Auf die Solidaritätsbekundungen der Vorsitzenden der
Sozialistischen Jugend, Julia Herr, für die Streiks in der
Metalltechnischen Industrie reagiert der geschäftsführende
Bundesobmann der Freiheitlichen Jugend, Bundesrat Dr. Michael Raml,
mit Unverständnis: „Die SJ bedient sich mit ihrem Unternehmer-Bashing
und ihren Solidaritätsbekundungen für die Streiks der Arbeitnehmer
ganz klar klassenkämpferischer Rhetorik. Das beweist wieder einmal,
dass die Sozialistische Jugend mit ihrer Denkweise im vorigen
Jahrhundert steckengeblieben ist.“ Der freiheitliche Bundesrat führt
weiter aus: „Aus meiner Sicht können Streiks wirklich nur das
allerletzte Mittel, die ultima ratio, sein. Solange
Arbeitnehmerinteressen nicht negiert und ausgeblendet werden, gehören
für mich Verhandlungen auf den Tisch und nicht auf die Straße.“

Für Raml seien Streiks wirklich nur das letzte Mittel, wenn
grundlegende Arbeitnehmerinteressen und Errungenschaften der
Arbeiterschaft bedroht werden. Ansonsten kosten die Streiks der
Wirtschaft nur Geld und einig werde man sich auf diesem Weg auch
nicht. Der Jungpolitiker appelliert an die Verantwortlichen:
„Klassenkampf ist etwas für das 20. Jahrhundert. Die beste Lösung ist
immer noch der Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Nur im
Miteinander kann man Probleme lösen und die Wirtschaft gemeinsam
vorantreiben. Ich appelliere an die Verantwortlichen, zurück auf den
Verhandlungstisch zu kommen, denn die Straße ist kein Ort für ein
gelungenes Miteinander!“

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
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