
Zusätzliche Förderung für Mobile Pflege- und Betreuungsangebote beschlossen
LR Teschl-Hofmeister: „100.000 Einsatzstunden mehr als im letzten Jahr, Bedarf steigt weiter“
St. Pölten (OTS/NLK) – In der heutigen Regierungssitzung wurden für
die Erbringung der „Sozialen und sozialmedizinischen Dienste“ Mittel
in der Höhe von 102 Millionen Euro sowie eine neue zusätzliche
Förderung für das diplomierte Pflegepersonal im Mobilen Bereich in
der Höhe von 2,3 Millionen Euro beschlossen. In Niederösterreich hat
die mobile Pflege einen besonders hohen Stellenwert, der Bedarf an
mobilen Betreuungsangeboten werde auch in Zukunft weiter steigen. Für
2018 rechnet man mit einem Stundenwachstum von rund 100.000
zusätzlichen Einsatzstunden im Vergleich zum Vorjahr. „Über 80
Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher möchten so
lange wie möglich zu Hause alt werden. Für das Jahr 2018 rechnen wir
gesamt mit rund 3,6 Millionen Einsatzstunden. Grundvoraussetzungen
für das weitere Gelingen flächendeckender und qualitativ hochwertiger
Mobiler Pflege sind angemessene Rahmenbedingungen. Dazu möchten wir
bereits jetzt nachhaltige Maßnahmen setzen“, so Sozial-Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister.
Um in Niederösterreich auch weiterhin entsprechende Pflegeleistungen
erbringen zu können, werden für 2018 Gesamtmittel im Wert von 102
Millionen Euro freigestellt. Außerdem wird es künftig zu einer
Aufhebung der Stundenkontingente kommen. Die Förderung für
diplomierte Pflegekräfte wird in Form einer Pauschalleistung, also
als Zuschlag zu den Einsatzstunden an die Rechtsträger, ausbezahlt:
„Für die einzelne diplomierte Pflegekraft bedeutet das eine
Verbesserung von bis zu 110 Euro brutto“, erklärt Sozial-Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister. Diese Maßnahmen ermöglichen zudem ein
Mehr an Mobiler Pflege und eine Entlastung der Heime.
Im Bereich der mobilen Pflege setzt Niederösterreich seit vielen
Jahren auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Trägerorganisationen,
um gemeinsam die bestmögliche Versorgung in Niederösterreich anbieten
zu können. Über 180 gut vernetzte Sozialstationen ermöglichen
hochwertige Pflege- und Betreuungsangebote durch qualifiziertes
Personal. Um den Beruf des mobilen Pflegedienstes attraktiver zu
gestalten und um auch in Zukunft die Nachfrage an Fachkräften decken
zu können, versuche man nun durch gezielte Maßnahmen den
Wettbewerbsnachteil um diplomierte Kräfte am Arbeitsmarkt zu
minimieren.
„Im Pflegebereich warten einige Herausforderungen auf uns. Mit
umfassender und nachhaltiger Planung sowie mit zeitgerechten
Maßnahmen wird uns die Bewältigung aber möglich sein“, so Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister. Ein langfristiges Konzept zu
Finanzierung und personeller Ausstattung sei dennoch unerlässlich.
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Franz Klingenbrunner
02742/9005-13314
presse@noel.gv.at
www.noe.gv.at/presse
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender