
Weltdiabetestag: Merck setzt mit Partnern auf Aufklärung und Prävention um Volkskrankheit Diabetes zu stoppen
Eine neue Broschüre und Tipps für ein gesünderes Leben unter www.merck.at verfügbar
Zwtl.: – Bereits rund 700.000 ÖsterreicherInnen leiden
an Diabetes-Typ 2
Zwtl.: – Diabetes-Experten: Nur gemeinsam kann Diabetes-Lawine
gestoppt werden
Zwtl.: – Merck ist auch 2018 Partner der Internationalen Diabetes
Federation
Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat
bereits über sechzig Jahre Erfahrung im Bereich Diabetes – global und
in Österreich. Anlässlich des diesjährigen Weltdiabetestages, am
14.11, verlautbart Merck, dass es seine Partnerschaft mit der
International Diabetes Federation (IDF) verlängert und rund um den
Diabetestag Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen setzt. Die IDF
sowie Partnerorganisationen, wie die Österreichische Diabetes
Gesellschaft (ÖDG), betrachten Diabetes als eine der größten globalen
Gesundheitsbedrohungen des 21. Jahrhunderts, die mittlerweile zu den
häufigsten Todesursachen in den Industrieländern zählt. Global aber
auch in Österreich ist bereits ca. jeder 11. von Diabetes
betroffen(1). Somit hat jeder in seinem engsten Umfeld mit dem Thema
Diabetes zu tun. Aber: Viele Fälle von Typ 2 Diabetes können
verhindert oder zumindest hinausgezögert werden. Deswegen und
anlässlich des Weltdiabetestages will Merck Österreich gemeinsam mit
wissenschaftlichen Experten und Medizinern auf die dramatische
Situation hinweisen und informieren.
Zwtl.: Die „Diabetes Lawine“ kann nur noch durch verstärkte
Früherkennung und Prävention gestoppt werden!
Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Präsidentin der
Österreichischen Diabetes Gesellschaft: „Anlässlich des
Weltdiabetes-Tages ist es mir besonders wichtig darauf hinzuweisen,
dass nur durch verstärkte Prävention, Lebensstiländerungen und
Früherkennung eine drohende Typ 2 Diabetes Lawine gestoppt werden
kann. Wir gehen aktuell bereits von 700.000 Betroffenen in Österreich
aus. Wir benötigen zielgruppenspezifische Programme zur
Diabetes-Prävention! Insbesonders Menschen mit Prädiabetes sind eine
wichtige Interventionsgruppe, und hier tragen Frauen nach einem
Schwangerschaftsdiabetes das höchste Risiko, weswegen sie auch
aufgrund des Multiplikatoreffekts in der Familie eine ideale Gruppe
darstellen. Der Zuckerbelastungstest 4 Wochen nach der Geburt muss in
den Mutter-Kind-Pass integriert werden und entsprechende
Nachsorgeprogramme müssen österreichweit etabliert werden. Um
möglichst viele Menschen mit Diabetes oder Prädiabetes zu detektieren
muss zusätzlich zur Nüchternglukose generell auch das Hba1c in die
Gesundenuntersuchungen mit aufgenommen werden.“
Einig sind sich die Experten, dass heute deutlich mehr
Lebensqualität für Betroffene möglich ist, sei es durch
Früherkennung, frühzeitige Therapie oder durch Prävention.
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Facharzt für Innere Medizin,
Endokrinologie & Stoffwechsel dazu:<a> „Bedeutete früher die Diagnose
Diabetes eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität und leider
oftmals auch eine verkürzte Lebenserwartung, so kann heute u.a. durch
Arzneimittel nahezu eine gleiche Lebensqualität und vor allem ein
gleich langes Leben ermöglicht werden. Erst vor kurzem konnte in
einer Studie gezeigt werden, dass Menschen mit Diabetes, wenn sie die
Zielwerte bezüglich Blutzuckereinstellung, Cholesterinwerten und
Blutdruck erreichen, genauso lange leben wie solche ohne Diabetes.
Wichtig ist aktuell daher vor allem die frühzeitige Diagnose und
Behandlung der Erkrankung – um Folgeschäden zu vermeiden. Genauso
wichtig sind aber, wie wir</a> wissen, individuelle
Lebensstil-Änderungen, z.B. gesündere Ernährung oder Sport. Das gilt
verstärkt, wenn man einer Risikogruppe angehört wie Menschen mit
familiärer Diabetesbelastung, bauchbetontem Übergewicht,
Bluthochdruck oder dem Auftreten eines Diabetes in der
Schwangerschaft (Gestationsdiabetes). Resümierend kann gesagt werden,
dass insbesondere Diabetes Typ 2 heute prinzipiell gut in den Griff
zu bekommen ist, man muss nur auch selbst aktiv werden. Dafür muss
der Einzelne aber auch die Gesellschaft sowie die Öffentlichkeit
verstärkt sensibilisiert werden. Denn die Behandlung des Diabetes
und seiner Komplikationen verursacht Kosten von ca. 2 Milliarden Euro
im Jahr.“ Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher, Präsident der Diabetes
Initiative Österreich ergänzt: „Sobald es einen Betroffenen mit
Diabetes in einer Familie gibt, ändert sich das Leben für die gesamte
Familie. Aber: Wer wäre besser geeignet den Betroffenen zu
unterstützen als die eigene Familie: Bewegung, Ernährung,
Blutzuckerkontrollen, Therapie.“
Zwtl.: Medizinische Versorgung alleine reicht nicht aus!
Alle Menschen in Österreich (und auch global) leben in einer
zunehmend „diabetogenen Umgebung“, d.h. zahlreiche externe Faktoren
sowie das gesellschaftliche und soziale Umfeld fördern zunehmend die
Entstehung von Diabetes. Univ.-Prof. Wascher dazu: „Diabetogene
Umgebung, das heißt z.B. zu viel und zu ungesunde Nahrungsangebote,
zu wenig Bewegungsmöglichkeiten, zu viel Stress. Das ist eigentlich
kein ärztlich-medizinisches Problem. Umso wichtiger wäre es daher,
dass endlich wirksame gesellschaftspolitische und
gesundheitspolitische Ansätze dieser Entwicklung entgegenstehen. Hier
setzt auch die Diabetes Initiative Österreich an, als Plattform für
alle Stakeholder, um dadurch einen breiten, interdisziplinären Dialog
zu fördern.“
Zwtl.: Kampagne, Broschüre und leicht umsetzbare Tipps für Alle
In Verbindung mit dem neuen Weltdiabetestag-Thema “die Familie und
Diabetes” wird Merck ab 14. November eine globale Awareness-Kampagne
über Prädiabetes/ Diabetes Prävention mit dem Namen
Sehen.Bremsen.Stoppen präsentieren.
Für österreichische Patienten bzw. Interessierte sind auf Deutsch
eine Aufklärung-Broschüre und in Comic-Form Tipps-Karten für ein
gesünderes Leben, ab 14.11, verfügbar. Die Broschüre und die
Tipps-Karten finden Sie unter [www.merck.at] (http://www.merck.at/)
und [www.medi-merck.at] (http://www.medi-merck.at/)
Zwtl.: Weltweit dramatische „Diabetes Situation“
Heute zählt Diabetes bereits zu den häufigsten Todesursachen in
den Industrieländern(1) und ist ein zunehmendes Problem. 5 Prozent
der österreichischen Bevölkerung – bzw. laut IDF sogar rund 9 Prozent
der Erwachsenen – sind zuckerkrank, bei den ab 60-Jährigen sind es 12
Prozent. Rund 33.000 Menschen in Österreich erkranken jährlich an
Typ-2-Diabetes, Männer häufiger als Frauen.(4) Dabei gibt es mehrere
verschiedene Arten der Zuckerkrankheit: 90 Prozent sind aber Typ 2
Diabetiker, d.h., wo der Körper zwar Insulin produziert, es aber
nicht richtig verwerten kann. Weltweit sind von Diabetes bereits
geschätzte 425 Millionen Menschen betroffen – Tendenz steigend! Die
IDF schätzt, dass weitere 190 Millionen Menschen unentdeckt Diabetes
haben bzw. 300 Millionen bereits eine Vorstufe (Prädiabetes)
entwickeln.(3) Typ 2 Diabetes tritt besonders häufig im Alter auf,
aber mittlerweile leider auch zunehmend bei Kindern und Jugendlichen
– primär wegen der Faktoren Übergewicht, mangelnde Bewegung und
falsche Ernährung.
Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG)
Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) ist die
ärztlich-wissenschaftliche Fachgesellschaft der österreichischen
Diabetes-Experten und Diabetes-Expertinnen. Die Österreichische
Diabetes Gesellschaft sieht es als ihre Aufgabe, die Gesundheit und
Lebensqualität von Menschen mit Diabetes mellitus zu verbessern. Sie
fordert und fördert die stetige Verbesserung der Versorgung von
Menschen mit Diabetes mellitus. Sie unterstützt die Forschung und
verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse aller den Diabetes
berührenden Fachgebiete sowohl zur Verbesserung der medizinischen
Betreuung als auch zur bestmöglichen Vorbeugung von Neuerkrankungen.
Weitere Informationen zur ÖDG finden Sie unter [www.oedg.at]
(http://www.oedg.at/)
Die Diabetes Initiative Österreich (DIÖ)
Die Diabetes Initiative Österreich (DIÖ) ist ein gemeinnütziger
Verein, dessen Ziel es ist, die Verbesserung der Versorgung und der
gesellschaftlichen Akzeptanz von Menschen mit Diabetes in Österreich
mitzugestalten. Die DIÖ sieht sich dabei als Plattform für
Stakeholder aus allen Bereichen des Lebens, die mit Diabetes mellitus
zu tun haben, um dadurch einen breiten, interdisziplinären Dialog zu
fördern. Infos unter: [www.diabetesinitiative.at]
(http://www.diabetesinitiative.at/)
International Diabetes Federation (IDF)
Die Internationale Diabetes Federation ist der Dachverband für
über 230 nationale Diabetes Organisationen, die in 170 Ländern aktiv
sind. Die IDF vertritt global die Anliegen und Interessen einer
steigenden Anzahl von Patienten mit Diabetes bzw. jener Personen, die
ein Diabetesrisiko haben. Gegründet bereits im Jahr 1950 ist die IDF
einer der maßgeblichen Akteure in der globalen diabetes community.
Mehr Infos unter [www.idf.org] (http://www.idf.org/)
Über Merck
Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen
in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials.
Rund 53.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien
weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern – von
biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler
Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung
und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder
LCD-Fernseher. 2017 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz
von 15,3 Milliarden Euro. Gegründet 1668 ist Merck das älteste
pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist
bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck
mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der
Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das
Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance
Materials auftritt.
References
1. IDF Diabetes Atlas. 7th edition. 2015. Available at:
[http://www.diabetesatlas.org/] (http://www.diabetesatlas.org/) Last
accessed September 2017
2. WHO. The top 10 causes of death. Available from:
http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs310/en/. Last accessed
July 2018
3. IDF (2017). IDF Atlas. 8th edition
4. Griebler, R. et al. (2017): Österreichischer Gesundheitsbericht
2016. Berichtszeitraum 2005–2014/2015. Wien, Bundesministerium für
Gesundheit und Frauen
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