
Stellungnahme zu den im Standard-Artikel „Die Affäre Holdhaus“ (14. Nov. 2018) gemachten Aussagen bzw. Bemerkungen
wien (OTS) – Das IMSB wurde 1982 vom damaligen Sportminister Dr.
Sinowatz gegründet. Prof. Holdhaus wurde in weiterer Folge mit dem
Aufbau und der Führung des IMSB beauftragt. Das IMSB ist ein
international hoch angesehenes Institut, welches sich nicht zuletzt
auch durch die Erfolge der vom Institut betreuten SportlerInnen im
Rahmen von Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften
auszeichnet.
Entgegen den im Standardartikel vom 14.11.2018 gemachten Inhalten
möchten wir festhalten:
1. Mag. Hans Holdhaus jun ist zu keinem Zeitpunkt im IMSB als
Direktor nachgerückt. Bezüglich der Nachfolge für Prof. Holdhaus hat
es ein Hearing gegeben, aus dem ein Kandidat vom Vorstand einstimmig
als Nachfolger bestimmt wurde.
2. Bezüglich der „gravieren festgestellten Mängel“ wurden weder
Prof. Holdhaus noch Mag. Holdhaus von Hr. Schnauder befragt.
Tatsächlich hat es keinen Fördermissbrauch oder Ähnliches, der von
Mag. Holdhaus oder Prof. Holdhaus zu verantworten wäre, gegeben.3.
Die im Jahr 2016 vom Vorstand einstimmig beschlossene Kapitalerhöhung
in der Höhe von 130.000,- € wurde auf Empfehlung des Steuerberaters
aus wirtschaftlichen Erfordernissen (hohe Investitionen der Consult
für das IMSB) durchgeführt. Verantwortlich für die Kapitalerhöhung
war daher der Vorstand und nicht Prof. Holdhaus.
4. Mag. Holdhaus wurde – einem Vorstandsbeschluss vom Jänner 2018
folgend – am 3. Oktober 2018 als Geschäftsführer der Consult bestellt
und erhielt infolge dessen einen auf drei Jahre befristeten
Dienstvertrag. Die 3-Jahresfrist wurde auf Grund eines bestehenden
und auf drei Jahre laufenden Projektes festgelegt. Der angeführte
Betrag von 500.000,- € ist der Höhe nach unrichtig. Er wird auch
nicht aus Steuergeldern finanziert.
5. Die im Artikel erwähnte Tätigkeit von Prof. Holdhaus im
wissenschaftlichen Beirat des Ministeriums erfolgte auf Wunsch des
Ministeriums. Prof. Holdhaus hat seine Tätigkeit in diesem Gremium
bereits vor einigen Jahren zurückgelegt.
6. Zur im Artikel erwähnten Aussage, dass Prof. Holdhaus in der
Affäre Jungwirth eine Nebenrolle gespielt haben soll darf
festgehalten werden, dass Prof. Holdhaus zwar Teilhaber an einem
Reisebüro war, mit der Affäre aber nichts zu tun hatte. Er wurde
weder gerichtlich befragt noch um Stellungnahmen gebeten.
7. Zu den aktuellen Vorfällen wurde Mag. Holdhaus von Hr. Schnauder
weder kontaktiert noch befragt und konnte somit auch keine
Stellungnahme abgeben.
8. Prof. Holdhaus war am 13. Nov im Ausland auf einem Kongress. Hr.
Schnauder hat zwar versucht, ihn um 15.42 telefonisch zu erreichen,
was aber terminlich nicht möglich war. Prof. Holdhaus hat im Laufe
des Abends (21:02 bzw. 21:34) zurückgerufen, wurde aber nicht
angenommen.9. Bezeichnend für das Verhalten der Vertreter des
Ministeriums ist, dass weder Mag. Holdhaus noch Prof. Holdhaus vor
dem Ausspruch der Entlassung mit konkreten Vorwürfen oder Unterlagen
konfrontiert wurden, um ihnen die Möglichkeit einer Stellungnahme
dazu einzuräumen. Es wurden bis dato weder vom Ministerium noch vom
IMSB an Prof. Holdhaus oder Mag. Holdhaus direkt konkrete
Entlassungsgründe genannt. Von den angeblichen Entlassungsgründen
haben Mag. Holdhaus und Prof. Holdhaus erst aus den Medien erfahren.
10. Prof. und Mag. Holdhaus haben keine Entlassungsgründe gesetzt.
Die Entlassungen erfolgten rechtswidrig. Klagen wegen dieser
rechtswidrigen Entlassungen werden zur Zeit von der
Rechtsanwaltskanzlei Hajek & Boss & Wagner Rechtsanwälte OG, Dr.
Peter Hajek jun., vorbereitet und voraussichtlich nächste Woche bei
Gericht überreicht.
Mag. Hans Holdhaus, hansholdhaus@gmail.com, Mobil: 0664/3802366
Prof. Hans Holdhaus, johann.holdhaus@chello.at, Mobil: 0664/3570419
Rechtsvertreter: Hajek | Boss | Wagner Rechtsanwälte OG
Dr. Peter Hajek, eisenstadt@hbw.co.at, Tel. +43 (0) 2682 63108
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