VGT zu NEOS-Aussendung: Darf man Politiker_innen nicht beim Wort nehmen?

NEOS-Landesrätin Andrea Klambauer hat bei der öffentlichen VGT-Versammlung gestern definitiv die Unterstützung der NEOS für das Anliegen Gatterjagdverbot zugesagt

Wien (OTS) – Der VGT [hatte erfreut berichtet]
(https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181115_OTS0192/), dass die
NEOS Farbe bekennen und sich gegen die Gatterjagd aussprechen. Damit
würde auch Salzburg, diesbezüglich Schlusslicht in Österreich,
endlich nachziehen und diese anachronistische „Jagd“form verbieten.
Nach bester Erinnerung der anwesenden Tierschützer_innen hatte die
NEOS-Landesrätin Andrea Klambauer wörtlich zu ihnen gesagt: „Die NEOS
Salzburg sind für ein Gatterjagdverbot. Mit uns habt Ihr Verbündete.
Viel Erfolg und alles Gute.“ Nun distanziert sich die Landesrätin von
ihren eigenen Worten [in einer Aussendung]
(https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181115_OTS0216/). Wurde
auf höherer Ebene interveniert, um den allgegenwärtigen Herrn
Gatterjägermeister nicht zu vergrämen?

VGT-Obmann Martin Balluch, der gestern nicht vor Ort war, dazu:
„Wie viele Politiker_innen in Salzburg mir unter vier Augen gesagt
haben, was sie wirklich denken, aber dann öffentlich sich kaum ein
Wort zu sagen trauen, ist wirklich erschütternd. Genau deshalb gibt
es so eine Politikverdrossenheit im Land, weil nie deutliche Worte
gesprochen werden. Darf man eine Politikerin, die auf offener Straße
bei einer öffentlichen Versammlung politisch Stellung bezieht, nicht
zitieren? Heißt das, Politiker_innen bleiben immer unverbindlich in
ihren Aussagen? Kann man dann noch irgendetwas auf die Aussagen von
Politiker_innen geben?“

VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung
01 929 14 98
medien@vgt.at
http://vgt.at

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