VKI: Prickelndes Ergebnis beim Sekt-Test

Von 26 Produkten sind 17 „sehr gut“

Wien (OTS) – Weihnachten und Silvester nahen – zwei Anlässe, die
gerne mit Sekt gefeiert werden. Aus dem riesigen Angebot den
richtigen zu finden, ist allerdings nicht einfach. Der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) bietet jetzt eine aktuelle
Orientierungshilfe, denn er hat 26 Schaumweine getestet. Als
Geschmacksrichtungen wurden trocken, extra trocken und brut gewählt.
Die Untersuchung lieferte ein glänzendes Resultat: Die Mehrzahl der
Produkte erhielt die Note „sehr gut“. Alle Ergebnisse sind ab 22.
November in der Dezember-Ausgabe des KONSUMENT und auf konsument.at
zu finden.

Breites Spektrum
Sekt wird in zweiter Gärung aus stillem Grundwein durch Zugabe von
Zucker und Hefe hergestellt. Die Hefe spaltet dann den Zucker in
Alkohol und Kohlendioxid. Die Kohlensäure ist es auch, die das
prickelnde gewisse Etwas des Sekts ausmacht. Das beliebte Getränk
sollte nur kurz gelagert werden. Denn die Schaumweine kommen
trinkfertig in die Geschäfte und schmecken frisch am besten. Der VKI
hat 26 häufig verkaufte Schaumweine der Geschmacksrichtungen trocken,
extra trocken und brut ausgewählt. Die Testkandidaten wurden im
Supermarkt, beim Diskonter, im Bio-Supermarkt und bei einer
Weinhandelskette zu Preisen von 2,99 bis 14,99 Euro eingekauft. Bei
der Mehrzahl der Produkte handelte es sich um klassischen Sekt, fünf
waren Rosé-Schaumweine, ein Bio-Produkt war auch darunter.

Beruhigende Laborwerte
Die eingekauften Proben wurden im Labor analysiert. Das erfreuliche
Ergebnis: Es gab kaum etwas auszusetzten. Hier eine kleine Abweichung
beim Alkoholgehalt, dort eine kleine Überschreitung beim
Zuckergehalt, viel mehr gab es nicht zu bemäkeln. Die – erlaubte –
Zugabe von Haushaltszucker war vor allem in der untersten
Preiskategorie zu finden. Daraus lassen sich aber keine Rückschlüsse
auf den Gesamtzuckergehalt ziehen. Auch die schwefelige Säure, die
den Sekt haltbarer machen soll, war generell nicht im Übermaß
vorhanden. Der geringste Wert wurde hier beim Bio-Produkt gemessen,
das auch in der Endabrechnung eine Spitzenposition einnahm.

Geschmack gefällt
Nachdem Sekt aber nicht wegen seiner Laborwerte getrunken wird, wurde
selbstverständlich auch der Geschmack getestet. Dabei vergaben die
Experten immerhin 9 „sehr gut“, die offenbar strengeren Laien nur 4.
Insgesamt wurden von beiden Gruppen – als schlechteste Noten – nur 3
„durchschnittlich“ vergeben. Alle anderen Proben gefielen mit „gut“
oder „sehr gut“.

Großteils „sehr gut“
Nach Labortest, Verkostung durch Experten und Laien und Prüfung der
Kennzeichnung kommt es zur Zeugnisverteilung. Und die gibt Grund zum
Zuprosten: Gleich 17 Testkandidaten wurden mit „sehr gut“
ausgezeichnet, 8 mit „gut“. Nur ein Produkt wurde mit
„durchschnittlich“ bewertet.

SERVICE: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab 22. November
in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf
[www.konsument.at] (http://www.konsument.at/).

Verein für Konsumenteninformation
Öffentlichkeitsarbeit
01/588 77-256
presse@vki.at
www.vki.at

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