ORF-Premiere für hochkarätig besetzte Gesellschaftssatire „Er ist wieder da“ in ORF eins

Gleich danach: „Er ist wieder da – Der Talk zum Film“ u. a. mit Autor Timur Vermes

Wien (OTS) – In der bitterbösen und entlarvenden Gesellschaftssatire
nach dem Bestseller von Timur Vermes erwacht Burgschauspieler Oliver
Masucci in der ORF-Premiere von „Er ist wieder da“ am Montag, dem 26.
November 2018, um 20.15 Uhr in ORF eins – als Adolf Hitler 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Deutschland von heute, das ihm so
gar nicht mehr gefällt. Da man ihn für einen Imitator und Comedian
hält, macht er schnell Karriere beim Fernsehen. Es dauert nicht
lange, und „er ist wieder da“ und greift auch seine alten Pläne, die
Weltherrschaft an sich zu reißen, wieder auf. Hochkarätig besetzt bis
in die kleinsten Rollen mit u. a. Fabian Busch, Christoph Maria
Herbst, Katja Riemann, Michael Ostrowski und Nina Proll – die in
einem Cameo-Auftritt zu sehen ist – bewegt sich der Film auf dem
schmalen Grat zwischen Satire und Reality-TV. Regie bei der mit einem
Bambi in der Kategorie „Film National“ ausgezeichneten
Bestsellerverfilmung führte David Wnendt, der gemeinsam mit Mizzi
Meyer auch das Drehbuch beisteuerte.

Gleich danach: „Er ist wieder da – Der Talk zum Film“ um 22.15 Uhr in
ORF eins

Inszenierung, mediale Manipulation und ein alter Bart: Der Film „Er
ist wieder da“ wagt die Provokation an der Grenzlinie zwischen
Fiktion und Realität. Im Talk danach setzt Moderatorin Lisa
Gadenstätter den gesellschaftspolitischen Fokus: Ist „er“ wirklich
wieder da? Welche gesellschaftlichen Tendenzen erinnern an damals?
Und was darf Inszenierung? Wann ist sie Mittel zum Zweck, und wann
geht sie einen Schritt zu weit?

Es diskutieren:
Arik Brauer, Künstler, Holocaust-Überlebender
Gabriel Barylli, Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur
Timur Vermes, Autor von „Er ist wieder da“, arbeitete auch am
Drehbuch mit
Eva Zeglovits, Politikwissenschafterin und Meinungsforscherin

Mehr zum Inhalt des Films:

Niemand ist überraschter als Adolf Hitler (Oliver Masucci) selbst,
als er unvermittelt in einem Berliner Hinterhof wieder zu Bewusstsein
kommt: Eigentlich hatte er sich 70 Jahre früher selbst gerichtet.
Irritiert stolpert der Führer durch ein Deutschland, das sich
verändert hat und ihm so gar nicht mehr gefällt. Und auch Deutschland
ist irritiert, den GröFaZ auf einmal wieder auf seinen Straßen zu
Gesicht zu bekommen. Man hält ihn für einen perfekten Imitator und
Comedian. Ein Kioskbesitzer gewährt dem Obdachlosen Unterschlupf und
vermittelt ihn an einen Fernsehproduzenten, denn der Mann ist zu
Größerem bestimmt. Er soll Karriere im Fernsehen machen, wo man auf
einen wie ihn gewartet hat. Er bekommt ein eigenes Büro – und nachdem
ihm seine neue Sekretärin Fräulein Krömeier (Franziska Wulf) erklärt
hat, was eine Computermaus ist und wie man ins „Internetz“ kommt,
weiß Hitler schon genug über die Gegenwart, um reichlich Munition für
seine Bühnenauftritte zu haben. Sobald er die Bühne betritt, hat er
sein Publikum im Griff. Während Fernsehproduzenten bereits von
Topquoten träumen, verfolgt Hitler via Medien und „Internetz“ sein
altes Ziel: Weltherrschaft um jeden Preis.

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