
VSStÖ ad SPÖ-Bundesparteitag: Inhalte in den Vordergrund und Mut zu Neuem!
SPÖ muss endlich wieder Inhalte in den Vordergrund stellen und Gegenmodelle zu neoliberaler Bildungspolitik entwickeln!
Wien (OTS) – Am 24. und 25. November 2018 tagt der 44. ordentliche
Bundesparteitag der SPÖ in Wels, Oberösterreich. Auf diesem wird der
Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) mehrere Anträge
einbringen. Neben Anträgen zu einem kritischen Umgang mit Start-ups,
zur Wiederbesinnung auf die sozialdemokratischen Grundwerte und zur
Verbesserung der Bedingungen für Studierende aus Drittstaaten, stellt
der VSStÖ auch einen umfassenden hochschulpolitischen Antrag.
„Als VSStÖ werden wir natürlich nie unseren Kampf gegen den
neoliberalen Sparkurs der Regierung und ihre rückschrittliche
Bildungspolitik aufgeben und uns immer mutig neuen Konzeptenen
stellen.“, betont Embacher.
„Aus diesem Grund stellt der VSStÖ am 44. Bundesparteitag einen
Antrag, in dem wir die SPÖ dazu auffordern, die Zeit in der
Opposition zu nutzen, um sich umfassend mit der Zukunft der
Hochschulen auseinanderzusetzen. Hierbei ist es wichtig über den
Tellerrand zu blicken. Neben bereits bekannten Problemen, wie zum
Beispiel die des lückenhaften Beihilfensystems, soll die Zeit dafür
genutzt werden, Ideen wie die einer Gesamthochschule zu
diskutieren.”, führt Embacher fort.
„Als VSStÖ wissen wir, dass Hochschulen öffentliche
Bildungseinrichtungen sind, welche für die Entwicklung der
Gemeinschaft von außerordentlicher Bedeutung sind. Die Inhalte, die
an den Hochschulen gelehrt werden weisen auf den zukünftigen Weg, die
Entwicklung und die Chancen einer Gesellschaft hin. Durch die
voranschreitende Ökonomisierung der Bildung wird es aber immer
schwieriger diesen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu
werden. Darum ist es besonders wichtig, dass sich die SPÖ endlich der
Frage widmet, wie die Rahmenbedingungen gestaltet werden können,
damit die Hochschulen diesen Forderungen entsprechen.”, so Embacher.
Von der Kandidatin* für den Parteivorsitz fordert der VSStÖ, sich
klar gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen auszusprechen
und sich für folgende Punkte stark zu machen.
Öffentliche Ausfinanzierung des Hochschulsektors
Das österreichische Hochschulsystem ist chronisch unterfinanziert
und darunter leiden vor allem die Studierenden. Daher ist es endlich
an der Zeit für eine ausreichende, öffentliche Ausfinanzierung des
Hochschulsektors zu sorgen.
Ausbau sozialer Absicherung für Studierende
Viele Studierende leben an der Armutsgrenze. Diesem Umstand muss
entschlossen entgegengetreten werden. Dazu bedarf es eines gerechten
und treffsicheren Beihilfensystems.
Bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Studium
Solange es kein treffsicheres Beihilfensystem gibt und der
Großteil der Studierenden gezwungen ist einer Erwerbstätigkeit
nachzugehen, muss alles dafür unternommen werden, dass Studium und
Arbeit besser vereinbart werden können. Dies soll sicherstellen, dass
auch wirklich alle ihr Studium abschließen können.
„Daneben braucht es Programme und Maßnahmen, um die rechten
Tendenzen in Österreich und Europa endlich in die Schranken zu
weisen. Dazu muss der Kampf gegen den massiven Sozialabbau der
schwarz-blauen Regierung vermehrt in den Fokus der Oppositionsarbeit
gerückt und Gegenmodelle zum Gesellschaftsbild der erstarkenden
Rechten aufgezeigt werden.“, so Embacher weiter.
“Es braucht jetzt eine SPÖ, die sich nicht scheut in den Konflikt
zu treten. Eine SPÖ, die sich nicht vor dem Boulevard fürchtet,
sondern eigenständig neue und mutige Wege geht.”, plädiert Embacher
abschließend.
Verband Sozialistischer Student_innen
Magdalena Schmid
Pressesprecherin*
+43 676 385 8813
magdalena.schmid@vsstoe.at
http://www.vsstoe.at
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