
NEOS zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung: Es braucht Selbstbestimmung statt Bevormundung
Gerald Loacker: „Klarer Fokus auf Inklusion ist Chance für ein möglichst selbstbestimmtes Leben.“
Wien (OTS) – Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit
Behinderung betont NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker, dass in dieser
Frage die möglichst weitgehende Selbstbestimmung immer im Vordergrund
stehen muss: „Menschen mit Behinderung brauchen keine Bevormundung
oder falsch verstandenes Mitleid, sondern faire Chancen, Inklusion
und Unterstützung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Egal um welchen Lebensbereich es geht, Inklusion ist dabei der
Schlüssel, mit dem Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen
Alltag teilnehmen und ihr Leben so gestalten können, wie sie es
wünschen. Die Aufgabe der Politik liegt darin, die Inklusion
möglichst flächendeckend zu realisieren.“
Großen Reformbedarf sieht Gerald Loacker im Bereich der
persönlichen Assistenz im Privatbereich, die bundeseinheitlich
geregelt werden sollte: „Jedes Bundesland kocht sein eigenes
Süppchen, wenn überhaupt. Denn manche Bundesländer kennen die
persönliche Assistenz im Privatbereich nicht einmal. Die
Inklusionsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung dürfen nicht vom
Bundesland abhängen, in dem sie leben. Schließlich ist persönliche
Assistenz für zahlreiche Betroffene eine Grundvoraussetzung für
aktive Teilhabe an der Gesellschaft und damit für das Gelingen
unseres Zusammenlebens.“
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