
Klimakrise braucht Auseinandersetzung auf Stadtebene
Wien/ Katowice (OTS) – Seit Anfang der Woche tagt die 24.
UN-Klimakonferenz (kurz COP) im polnischen Katowice als weitere
Etappe auf dem Weg zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.
VertreterInnen der Stadt Wien erarbeiten im Rahmen des Regionen- und
Städtenetzwerks Handlungsoptionen für die Stadt aus. Wien bringt
dabei ihre bisherigen Leistungen und Erfolge im Öffentlichen Verkehr
und in der Stadtplanung ein.
Städte und Regionen sind zentrale Akteure des Klimaschutzes. Sie
spüren nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels, darüber hinaus
sind sie für die Umsetzung von Maßnahmen entscheidend: „Städte,
Regionen und Gemeinden als zentrale Orte, wo Klimaschutzmaßnahmen und
Beschlüsse greifen sollen, müssen bei der Erreichung der Klima- und
Energieziele stärker in Umsetzungsmaßnahmen eingebunden werden. Es
geht um nichts Geringeres als die Zukunft unserer Kinder“, so
Vizebürgermeisterin und Klimaschutzstadträtin Maria Vassilakou.
Wien hat mit der Energie-Rahmenstrategie bereits auf städtischer
Ebene die Vorgaben für Klimaschutzmaßnahmen festgelegt. Um aber den
kompletten Ausstieg aus fossiler Energie zu erreichen, benötigt es
eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Regionen. Dafür braucht
es verstärktes bereichsübergreifendes Denken von Politik,
Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Mit der Teilnahme an
der COP24 profitiert die Stadt Wien vom Erfahrungsaustausch mit
anderen Städten und Regionen.
Alexandra Höfenstock
Öffentlichkeitsarbeit MA 20 – Energieplanung
Tel: +43 (1) 4000-88312
E-Mail: alexandra.hoefenstock@wien.gv.at
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