
Yildirim: „Kostenlose Verhütungsmittel bedeuten mehr Sicherheit, Gesundheit und Wahlfreiheit“
SPÖ-Antrag wurde heute im Gesundheitsausschuss vertagt – Hoffen auf Überzeugungsarbeit der Frauenministerin bei ÖVP und FPÖ
Wien (OTS/SK) – „Sichere, selbstbestimmte und eigenverantwortliche
Sexualität darf nicht von der finanziellen Situation abhängen. Daher
sollte der Zugang zu Verhütungsmitteln kostenlos sein“, fordert
SPÖ-Nationalrätin Selma Yildirim. „In vielen westeuropäischen Ländern
werden die Kosten für Verhütung zumindest teilweise von der
Krankenkasse bezahlt. Das ist ein Beitrag zur Gesundheit. Außerdem
kann so die Anzahl ungewollter Schwangerschaften und damit auch der
Abbrüche verringert werden. Alle Frauen und Paare sollen die Freiheit
haben selbst zu entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder sie haben
möchten“, verdeutlicht Yildirim. ****
Der Antrag der Tirolerin wurde heute im Gesundheitsausschuss
diskutiert. „Leider wurde er mit schwarz-blauer Regierungsmehrheit
vertagt“, bedauert Yildirim. Sie erinnert: „Die Frauenministerin
hatte noch im August in einem Interview angekündigt, darüber reden zu
wollen. Ich hoffe sie wird im Sinne der Frauen und Männer
Überzeugungsarbeit in der Regierung leisten.“
Insbesondere für junge Frauen und solche mit geringem Einkommen ist
der Zugang zu sicherer Verhütung erschwert. Die Kosten für
Langzeitverhütungsmittel sind in Österreich sehr hoch. Studien
zeigen, dass Frauen zu einem größeren Teil als Männer für die
Verhütung die Verantwortung übernehmen und finanziell dafür
aufkommen. Obwohl sie in Österreich deutlich weniger verdienen als
Männer.
Den Antrag finden Sie hier: https://tinyurl.com/ycpr8a2v (Schluss)
mr/mp
SPÖ-Parlamentsklub
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https://klub.spoe.at
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