
Morgenstund´ der Oberösterreichischen Apothekerkammer
Experten-Talk widmete sich Fragen zur besseren Versorgung von Herz-Kreislauferkrankungen und anderen chronischen Erkrankungen
Linz (OTS) – „Es ist ein Gebot der Stunde, die Kompetenz der
Apothekerinnen und Apotheker im Sinne der optimalen Versorgung der
Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher besser zu nützen.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Landespolitik
wollen wir ungenützte Potenziale aufzeigen und Überlegungen für
konkrete Maßnahmen anstellen“, so der Präsident der
Oberösterreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Thomas W.
Veitschegger und Vizepräsidentin Mag. pharm. Monika Aichberger über
die Intention der „APO Morgenstund´“, einem Experten-Talk der
Oberösterreichischen Apothekerkammer. Die „APO Morgenstund´“ widmete
sich der Frage, welchen Beitrag die öffentlichen Apotheken zur
besseren Versorgung von Herz-Kreislauferkrankungen und anderen
chronischen Erkrankungen leisten können.
„Die Apotheken zeichnet aus, dass sie akademisch ausgebildetes
Personal haben und insbesondere in Oberösterreich verschiedene
Projekte wie beispielsweise die Gefäßaltermessung oder einen Lehrgang
in Kooperation mit der Krebsakademie initiieren“, betonten der
Präsident und die Vizepräsidentin der Oberösterreichischen
Apothekerkammer unisono. Mit dem Lehrgang wolle man pharmazeutische
Expertise aufbauen, um Onkologie-Patientinnen und -Patienten in
dieser schwierigen Lebensphase bestmöglich zu unterstützen und diese
über die Schnittstellen hinweg zu versorgen und zu begleiten. „Wir
haben in zwei Lehrgängen bereits 50 oberösterreichische
Apothekerinnen und Apotheker mit Onkologie-Zertifikat und das
Interesse ist ungebrochen groß“, so Mag. pharm. Monika Aichberger.
„Diese spezialisierten Apotheken können spezielle, kompetente
Beratung anbieten, die auf einer fundierten Ausbildung fußt , indem
sie einen sicheren Umgang mit den Krebspatientinnen und -patienten
und deren Fragen im Zusammenhang mit der Erkrankung und alltäglichen
Gesundheitsthemen haben. Wissen ist der beste Wirkstoff“,
unterstreicht die Vizepräsidentin.
Das innovative Pilotprojekt zur Messung des Gefäßalters, welches
die Apothekerkammer Oberösterreich gemeinsam mit der Österreichischen
Gesellschaft für Hypertensiologie umsetzt sowie wissenschaftlich
begleiten und evaluieren lässt, ist wiederum ein wichtiger Beitrag
der Apothekerinnen und Apotheker im Hinblick auf Prävention und
Versorgung von Patientinnen und Patienten mit
Herz-Kreislauferkrankungen. In Oberösterreich sind
Herz-Kreislauferkrankungen mit 43 Prozent die häufigste Todesursache.
Gleichzeitig wären laut Studien optimalerweise bis zu 90 Prozent der
Herz-Kreislauferkrankungen vermeidbar. „Dass wir über 25 Prozent
aller oberösterreichischen Apotheken zum Mitmachen beim Pilotprojekt
der Gefäßaltermessung gewinnen konnten, ist ein guter Beweis dafür,
wie sehr sich die Apothekerinnen und Apotheker für die Herzgesundheit
engagieren“, unterstrich Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger. Der
Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Thomas
W. Veitschegger und die Vizepräsidentin Mag. pharm. Monika Aichberger
sind davon überzeugt, „dass sich in Zukunft Apotheken in konkreten
Bereichen spezialisieren werden, um spezielle Dienstleistungen für
eine besonders anspruchsvolle Gruppe von Patientinnen und Patienten
anbieten zu können“.
Österreichische Apothekerkammer
Landesgeschäftsstelle Oberösterreich
Mozartstraße 26
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Tel.: 0732/770350
E-Mail: ooe@apothekerkammer.at
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