
Frauenvolksbegehren – Heinisch-Hosek pocht auf gründliche Auseinandersetzung und Umsetzung von Forderungen
Wien (OTS/SK) – SPÖ-Frauensprecherin und Frauenvorsitzende Gabriele
Heinisch-Hosek pochte in der Nationalratsdebatte zur Ersten Lesung
des Frauenvolksbegehrens am Dienstag darauf, dass sich das Parlament
mit den Forderungen des Begehrens gründlich, in mindestens drei
Sitzungen des Gleichbehandlungsausschusses, auseinandersetzen muss
und bis Mai auch Forderungen daraus umgesetzt werden. „Das sind wir
der fast halben Million Unterstützerinnen und Unterstützer schuldig“,
appellierte Heinisch-Hosek an die Frauenpolitikerinnen aller
Fraktionen. Dabei sollen auch die AktivistInnen des
Frauenvolksbegehrens und Frauenorganisationen eingebunden werden.
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Heinisch-Hosek bekräftigte die Unterstützung der SPÖ für die Inhalte
des Begehrens, wie Einkommensgerechtigkeit, die bessere Verteilung
von bezahlter und unbezahlter Arbeit, Frauengesundheit und
Entscheidungsfreiheit von Frauen über ihren Körper. Weltbild der SPÖ
sei, sich um die Alleinerzieherin zu kümmern, die nicht weiß, wie sie
Monat für Monat über die Runden kommt. „Es geht uns nicht darum – wie
manchen Politikerinnen der ÖVP – wie man die Kosten für Au Pairs
steuerlich besser absetzen kann. Es ist auch nicht unser Weltbild,
dass Frauenhäuser, in die Frauen flüchten müssen, ‚Ehen zerstören‘“,
so Heinisch-Hosek in Richtung FPÖ.
Die SPÖ—Frauensprecherin nahm ihre Rede auch zum Anlass, auf die
Situation der Handelsangestellten hinzuweisen, von denen viele
Teilzeit arbeiten, die ebenfalls vom 12-Stunden-Tag betroffen sind:
„Volle Unterstützung für die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter,
die sich sehr bemühen, die Situation der Handelsangestellten und eine
Gehaltserhöhung von über drei Prozent zu erreichen!“ (Schluss) ah
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