Kollektivvertragsabschluss für Beschäftigte in der IT-Branche

Lange, letztendlich konstruktive Verhandlungen bringen neuen Kollektivvertrag für über 50.000 Beschäftigte ab 1. Jänner 2019 Lange, letztendlich konstruktive Verhandlungen bringen neuen Kollektivvertrag für über 50.000 Beschäftigte ab 1. Jänner 2019

Wien (OTS) – Nach schwierigen, aber letztendlich konstruktiven
Verhandlungen haben sich die GPA-djp (Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und der Fachverband
Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gestern Montag, am 10. Dezember
nach fünf Gesprächsterminen auf einen neuen Kollektivvertrag für über
50.000 Beschäftigte in der IT-Branche geeinigt. Die
Mindestgrundgehälter werden um durchschnittlich 2,85 Prozent und die
IST-Gehaltssumme im Durchschnitt um 2,8 Prozent angehoben.
Kollektivvertragliche Zulagen werden um 2,85 Prozent erhöht. Um die
Branche für junge Menschen attraktiver zu machen, einigten sich die
Verhandlungspartner auf eine durchschnittliche Erhöhung der
Lehrlingsentschädigung von 6,82 Prozent. Im Rahmenrecht konnten
Einigungen bei der Anrechnung von Karenzzeiten sowie bei
Vordienstzeiten gefunden werden. Der Kollektivvertrag tritt mit 1.
Jänner 2019 in Kraft.

Trotz eines schwierigen Umfelds betonen Martin Zandonella,
Verhandlungsleiter auf Arbeitgeberseite und Berufsgruppensprecher IT
sowie Obmann-Stv. im Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung
und Informationstechnologie, und GPA-djp-Wirtschaftsbereichsekretär
Bernhard Hirnschrodt, dass Verhandlungen auf Augenhöhe und mit
Augenmaß geführt wurden. (PWK859/ES)

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)
Mag. Philipp Graf
Geschäftsführer
Tel.: 05 90 900 – 3173
E-Mail: philipp.graf@wko.at

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