
Stephan Kögl (SPÖ): BürgerInnen sollen bei Umgestaltung der Gersthofer Straße und des Gersthofer Platzls mitreden dürfen
SPÖ Währing fordert BürgerInnenbefragung
Wien (OTS) – Der Klubvorsitzende der SPÖ Währing, Stephan Kögl,
fordert, die Bürgerinnen und Bürger bei der Neugestaltung der
Gersthofer Straße im 18. Wiener Gemeindebezirk einzubeziehen. „Die
BezirksbewohnerInnen sollen mitreden dürfen, wenn es darum geht,
einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Währing neu zu
gestalten. Die von der grünen Bezirksvorsteherin Silvia Nossek medial
kolportierte Umgestaltung der Gersthofer Straße und des Gersthofer
Platzls bedeutet einen massiven Eingriff in die Verkehrsinfrastruktur
des Bezirks. Ein Projekt dieser Größenordnung darf nicht über die
Köpfe der Menschen hinweg umgesetzt werden“, sagt Stephan Kögl und
fordert die grüne Bezirksvorsteherin auf, eine BürgerInnenbefragung
durchzuführen. „Es braucht 100-prozentige Transparenz und
Information“, so der SPÖ-Klubvorsitzende weiter.
Die Idee zur Umgestaltung der Gersthofer Straße und des Gersthofer
Platzls stammt ursprünglich von der Gruppe „Lebenswertes Gersthof“,
die Teil der Lokalen Agenda 21 ist. „Die SPÖ Währing unterstützt die
Initiative ‚Lebenswertes Gersthof‘ und ist einer Verbesserung des
Platzls gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir teilen aber die Bedenken
vieler BürgerInnen, dass Fahr- bzw. Abbiegespuren teilweise wegfallen
könnten. Es ist nicht in unserem Sinne, dass dadurch der Verkehr,
insbesondere die Buslinie 10A, behindert wird“, hält Kögl fest.
Kritik übt der Klubvorsitzende insbesondere an der Vorgehensweise der
Bezirksgrünen, die die Pläne für Gersthof erst Mitte Oktober
vorgelegt haben. „Die Planungen laufen seit Mai, die Pläne wurden uns
aber erst vor wenigen Wochen vorgelegt. Damit ergibt sich ein hoher
Zeitdruck für eine Beschlussfassung. Diese soll noch in diesem Jahr
erfolgen“, kritisiert Kögl. Durch die Verlegung der Haltestelle der
Buslinie 10A würden sich zudem die Umstiegswege zwischen Bus und
Straßenbahn erheblich verlängern.
Zwtl.: BürgerInnenbefragung soll Klarheit bei BewohnerInnen und
Wirtschaftstreibenden schaffen =
„Wir sehen das Potenzial dieses Projektes. Das sind beispielsweise
mehr Sicherheit für FußgängerInnen durch breitere Gehsteige und
kürzere Querungen über Schutzwege, mögliche Impulse für den
angrenzenden Markt, indem Platz für Schanigärten geschaffen wird,
mehr Aufenthaltsqualität durch Grünräume und vieles mehr“,
unterstreicht Kögl. Dennoch nehme man bei den BewohnerInnen und
Wirtschaftstreibenden viele Unsicherheiten wahr. „Deshalb fordern wir
von der Bezirksvorstehung eine BürgerInnenbefragung mit begleitenden
Informationsmaßnahmen“, so die klare Forderung der Bezirks-SPÖ.
Vor diesem Hintergrund wird die SPÖ Währing in der bevorstehenden
Bezirksvertretungssitzung am Mittwoch, den 13.12., in der das Budget
für das kommende Jahr beschlossen wird, nur aus „Formalgründen“
zustimmen, hält Kögl fest. „Damit möchten wir finanziell dafür
vorsorgen, sollten die BürgerInnen das Projekt rund um das Gersthofer
Platzl befürworten“, so Kögl weiter. Sollten sich die BürgerInnen
hingegen mehrheitlich dagegen entscheiden, werde es von der SPÖ
Währing keine Zustimmung zur Umsetzung geben.
SPÖ Wien Rathausklub
Mag.a Daniela Mantarliewa
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