WK Wien-Ruck: Wiener Erfindung „Standortanwalt“ bringt Österreichs Wirtschaft nach vorne!

Wirtschaftskammern werden als Standortanwälte wichtige Infrastrukturprojekte und Genehmigungsverfahren begleiten – Ruck: „Freut mich, dass unsere Forderung nun umgesetzt wird“

Wien (OTS) – Im Herbst 2016 hat die WK Wien erstmals die Idee der
Standortanwaltschaft präsentiert. Die Rolle des Standortanwaltes
sollte es sein, einen Ausgleich zwischen den Anliegen der
Projektwerber und Bürgerinitiativen und NGOs herzustellen. Konkreter
Hintergrund war der jahrelange Stau bei wichtigen
Infrastrukturprojekten in der Ostregion wie etwa beim Lobautunnel
oder beim Projekt Dritte Piste am Flughafen Wien. Mit der
Standortanwaltschaft forderte die WK Wien ein Instrument, das
öffentliche Interessen wie Energieversorgung, Arbeitsplatzsicherung
oder Steueraufkommen und die Interessen der Wirtschaft in
Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen besser zur
Geltung kommen lässt. Nach Vorstellung der WK Wien sollte die
Standortanwaltschaft in der Wirtschaftskammerorganisation verankert
werden. Mit dem heutigen Abänderungsantrag im Parlament zum
Wirtschaftskammergesetz, der die Länderkammern mit der
Standortanwaltschaft betraut wurde dieses Ziel nun erreicht. „Es
freut mich sehr, dass heute eine jahrelange Forderung aus unserem
Haus umgesetzt wird. Damit bekommt die Wirtschaftskammerorganisation
eine neue wichtige Funktion und mehr Gewicht bei der positiven
Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes“, freut sich Walter Ruck,
Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

Wirtschaftskammer Wien
Martin Sattler
Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
01 51450 1814
martin.sattler@wkw.at
wko.at/wien/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender