
AK Anderl: „Es muss endlich ein neues Mietrecht her!“
Mieten steigen überproportional zur Inflation
Wien (OTS) – Wohnen ist teurer. „Die Menschen müssen bei den
Wohnkosten spürbar entlastet werden“, verlangt AK Präsidentin Renate
Anderl. „Wir brauchen daher dringend ein neues einfaches Mietrecht
mit tauglichen Mietobergrenzen und mehr neue geförderte Wohnungen.“
Die aktuellen Inflationsdaten der Statistik Austria zeigen: Die
Mieten (plus 3,4 Prozent) liegen rund 50 Prozent über der Inflation
(plus 2,2 Prozent).
Ein neues Mietrecht muss verständlich, anwenderfreundlich, gerecht
und transparent sein – so wie es die Bundesregierung vorschlägt. Aber
es muss unbedingt Maßnahmen zur wirksamen Mietensenkung leisten, also
klare Mietzinsbegrenzungen für den Großteil der Wohnungen enthalten“,
betont die AK Präsidentin: „Ein neues Mietrecht ist das eine, mehr
neue geförderte Wohnungen, die langfristig leistbar bleiben, das
andere.“
Wohnen muss leistbar sein – die AK fordert:
+ Klare Regeln, um die Mieten zu begrenzen;
+ Befristungen abschaffen, außer bei Eigenbedarf der VermieterInnen;
+ Runter mit den Betriebskosten durch Streichen der Grundsteuer und
Versicherungen aus dem Betriebskostenkatalog;
+ Weg mit der Maklerprovision für MieterInnen – so wie seit 1. Juni
2015 in Deutschland;
+ Klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen für die gesamte
Wohnungsausstattung.
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