Drozda zu November-Inflation: „Wohnkosten wieder starker Preistreiber – Jetzt Mietensenkungs-Programm der SPÖ umsetzen!“

Menschen stöhnen unter explodierenden Wohnkosten, doch ÖVP sieht bei Mieten „Luft nach oben“ – 1,6 Mio. Haushalte würden von Mehrwertsteuerabschaffung profitieren

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda hat heute,
Montag, die SPÖ-Forderungen für leistbares Wohnen bekräftigt. „In den
letzten 20 Jahren sind die privaten Mieten um 80 Prozent gestiegen.
Und dieser Trend setzt sich leider ungebremst fort: Wie die aktuellen
Zahlen von Statistik Austria zur November-Inflation zeigen, bleibt
Wohnen einer der stärksten Preistreiber. Seit letztem November haben
sich Mieten um 3,4 Prozent verteuert. Die Regierung darf hier nicht
länger tatenlos zuschauen, die Menschen müssen jetzt entlastet
werden. Mit dem 3-Punkte-Paket der SPÖ zur Senkung der Wohnkosten
liegt ein wirksames und sofort umsetzbares Maßnahmenpaket auf dem
Tisch. Allein von der Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Mieten
würden 1,6 Millionen Haushalte sofort profitieren und sich
durchschnittlich eine Monatsmiete im Jahr ersparen“, betont Drozda
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer sieht angesichts der immer weiter
steigenden Wohnkosten die ÖVP/FPÖ-Regierung gefordert. „Die Regierung
ist mit dem Versprechen einer großen Entlastung angetreten. Bis jetzt
ist davon aber nicht viel zu sehen. Denn die groß angekündigte
Steuerreform erweist sich immer mehr als Mogelpackung und
Mini-Steuerreform, und auch gegen die explodierenden Mietkosten
unternimmt die Regierung nichts. Im Gegenteil: ÖVP und FPÖ haben sich
in ihrem Regierungsprogramm auf eine Ausweitung der Lagezuschläge
geeinigt. Und während sich die Menschen fragen, wie sie sich die
nächste Monatsmiete leisten sollen, sieht
ÖVP-Nationalratsabgeordneter Sieber bei den Mietkosten sogar noch
‚Luft nach oben‘, wie er in der vergangenen Plenarwoche sagte. Das
zeigt ganz klar, dass dieser Regierung die Entlastung der Menschen
kein besonderes Anliegen ist“, betont Drozda, der darauf verweist,
dass die ÖVP/FPÖ-Regierung letzte Woche das Mietensenkungs-Programm
der SPÖ abgelehnt und so eine Entlastung der Menschen verhindert hat.
(Schluss) mb/sc

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