Mindestsicherung – Drozda und Doskozil: „SPÖ will bundeseinheitliche Lösung und Verbesserung des ÖVP/FPÖ-Modells“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer und SPÖ-Burgenland-Vorsitzender: Bekämpfung der Kinderarmut ist bundesweit einheitlich zu regeln

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda und
Burgenlands SPÖ-Landesparteichef Hans Peter Doskozil haben sich
heute, Dienstag, unisono für Verbesserungen des
ÖVP/FPÖ-Mindestsicherungs-Modells ausgesprochen. „Wir sehen mit
Sorge, dass von den Kürzungen bei der Mindestsicherung besonders
Kinder und Menschen mit Behinderung betroffen sind. Alle in der SPÖ
wollen daher eine Veränderung des Modells, das die Regierung
vorgelegt hat. In den Ländern existieren derzeit unterschiedliche
Ausgangspositionen – vor allem aufgrund der Wohnkosten. So leben etwa
in Wien 80 Prozent der Menschen in Mietwohnungen, im ländlichen Raum
ist dieses Verhältnis umgekehrt. Hier braucht es daher
notwendigerweise Flexibilität. In anderen Bereichen, wie zum Beispiel
bei Kindern und Menschen mit Behinderung, ist klar: Kinder und
Menschen mit Behinderung sind in besonderem Maße von Armut betroffen.
Kinderarmut und die Armutsgefährdung bzw. akute Armut von Menschen
mit Behinderung muss vermieden werden. Das ist in allen Bundesländern
gleichermaßen sicherzustellen. Daher ist die Art und Weise, wie zum
Beispiel Kinderarmut oder das Armutsrisiko von Menschen mit
Behinderung bekämpft werden soll, bundesweit einheitlich zu regeln.
Deshalb hat die SPÖ auch von Anfang an ein bundesweit einheitliches
und verfassungskonformes Modell gefordert“, sagten Drozda und
Doskozil gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. **** (Schluss) mb/sc

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