Tierschutzvolksbegehren: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Finger weg von „Schnäppchen“, Qualzucht nicht unterstützen

Wien (OTS) – Jährlich werden tausende Hunde & Katzen ausgesetzt und
landen in überfüllten Heimen. Zu oft ist es das traurige Ende eines
unüberlegten Weihnachtsgeschenks, welches sich als übergroße
Verantwortung entpuppte. Auch die Androhung von hohen Strafen, bis zu
zwei Jahre drohen für das Aussetzen, ändert nichts daran.

„Tiere sind keine Objekte. Man sollte sich gut überlegen, ob man
wirklich ein Lebewesen in den Haushalt aufnehmen möchte. Sie brauchen
Aufmerksamkeit und Zuneigung, ausreichend Platz und verursachen über
Jahre hohe Kosten. Das sollte man berücksichtigen bevor man diese
Entscheidung trifft und im Idealfall dann auch lieber einem Tier aus
dem Heim ein neues Zuhause bieten“ so Sebastian Bohrn Mena, Initiator
des Tierschutzvolksbegehrens.

Zwtl.: Finger weg von „Schnäppchen“ und Qualzucht

Die Finger sollte man von „Schnäppchen“ lassen, da die Tiere oft
aus illegalem Handel stammen und unter Krankheiten leiden. Die
Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder abgegeben werden, ist noch
größer. Ein Problem stellt auch der Kauf von Qualzuchten dar.
Schnarchende Möpse und grunzende Bulldoggen wirken süß, leiden aber
unter Atemnot, ein Resultat verkürzter Nasen und blockierter
Atemwege. Das führt oft zu chronischen Entzündungen, die nur operativ
zu entfernen sind.

„Tiere sind kein Spielzeug und sie dürfen auch nicht Gegenstand
beliebiger Züchtungen sein. Wir werden im Tierschutzvolksbegehren
daher eine Verschärfung der Bestimmungen fordern, so dass bald
endgültig Schluss ist mit der Qualzucht. Denn diese künstlichen
Missbildungen sind nicht süß, sie machen krank und führen zu
unermesslichem Leid“, so Bohrn Mena abschließend.

Tierschutzvolksbegehren
Dr. Sebastian Bohrn Mena
+43 660 703 88 64
verein@tierschutzvolksbegehren.at
www.tierschutzvolksbegehren.at

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