Leichtfried kritisiert Attacken von ÖVP und FPÖ gegen die Caritas

Wien (OTS/SK) – „Auf welcher Seite die ÖVP unter Sebastian Kurz steht, zeigt sich in den Attacken der Regierung gegen die Caritas“, sagt der stellvertretende SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried. „Da beschimpfen der FPÖ-Klubobmann und der Generalsekretär die Caritas auf die übelste Weise und werfen der Non-Profit-Organisation ‚Profitgier‘ vor und jetzt kommt die ÖVP-Staatsekretärin Edtstadler daher und ruft den Caritas-Direktor Michael Landau ‚zur Mäßigung‘ auf“, kritisiert Leichtfried. „Was Sebastian Kurz über die ÖVP-Staatssekretärin ausrichten lässt: Kritik an der Regierung wird nicht geduldet. Das Opfer der regierungsamtlichen Beschimpfungen soll sich vor allem einmal selbst mäßigen.“ ****

Die Scheinheiligkeit der Kurz-ÖVP hält Leichtfried für „nicht mehr überbietbar“. Denn selbst aus dem direkten Umfeld von Kurz wird gegen die Caritas Stimmung gemacht, sagt Leichtfried. „Der einzige Grund dafür, dass die Caritas jetzt täglich von den Regierungsparteien angepatzt wird, liegt darin, dass sie vor den Kürzungen in der Sozialpolitik gewarnt hat“, erläutert Leichtfried.

„Wer diese einfache Wahrheit ausspricht, wird von der Kurz-Regierung attackiert – mit üblen Schmähungen wie von der FPÖ und mit scheinheiligen Appellen wie jetzt von der ÖVP, die letztlich nur darauf hinauslaufen, dass Kritik zum Schweigen gebracht wird“, so Leichtfried. (Schluss) up/wf

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