Bundesjugendvertretung: JugendvertrauensrätInnen wichtige Plattform für Jugendliche in Betrieben

Keine Abschaffung von JugendvertrauensrätInnen

Wien (OTS) – Die Regierung verzichtet nun doch auf die vorgesehene Abschaffung der JugendvertrauensrätInnen, die Bundesjugendvertretung (BJV) begrüßt diese Entscheidung. „JugendvertrauensrätInnen sind eine wichtige Plattform für Jugendliche, um in Betrieben aktiv mitzubestimmen. Als Bundesjugendvertretung freuen wir uns sehr, dass junge ArbeitnehmerInnen weiterhin Gehör in Betrieben finden und ihre Interessen weiter selbst vertreten können“, erklärt BJV-Vorsitzende Caroline Pavitsits.

Bei der letzten Vollversammlung der BJV gab es auch von Seiten vieler Jugendorganisationen ein klares Zeichen für das Weiterbestehen der JugendvertrauensrätInnen. Aus Sicht der BJV ist es daher erfreulich, dass die Bedenken von unterschiedlichen AkteurInnen ernst genommen wurden.

JugendvertrauensrätInnen muss jeder Betrieb einrichten, der mehr als fünf Jugendliche unter 18 Jahren beschäftigt. Sie nehmen an Sitzungen des Betriebsrats mit beratender Stimme teil und bringen Vorschläge zur Aus- und Weiterbildung ein. Vor allem für Lehrlinge sind sie eine wichtige Schnittstelle zur Betriebsleitung.

Die angekündigte Wahlaltersenkung von 18 auf 16 Jahre bei den Betriebsratswahlen wird wie im Regierungsprogramm vorgesehen umgesetzt. „Österreich gilt mit der Wahlaltersenkung auf 16 Jahre bei politischen Wahlen ja bereits als Vorreiter, dass diese nun auch auf betrieblicher Ebene stattfindet, begrüßen wir als Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Österreich. Junge ArbeitnehmerInnen wird so noch mehr Partizipation ermöglicht“, zeigt sich Pavitsits erfreut.

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