
ARA für europäische Kreislauflösung, gegen Zwangsmaßnahmen
Zukunftsthema Kreislaufwirtschaft
Wien (OTS) – Eine gemeinsame Veranstaltung von ARA Innovation Space (AIS) und der Industriellenvereinigung (IV) brachte heute hochrangige VertreterInnen der heimischen und europäischen Industrie zusammen. Im Fokus: die Kreislaufwirtschaft. Auf dem Symposium mit dem Titel „Circular Economy and Ressource Efficiency – WHAT MATERIALS CAN BRING TO THE TABLE (AND CUSTOMERS CAN PICK UP)“ diskutierten rund 120 TeilnehmerInnen mit 10 ReferentInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie die komplexen Anforderungen an Werkstoffe und Verpackungen vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft.
„Wir leben die sprichwörtliche Artenvielfalt auch im Bereich der Rohstoffe – und konnten heute zentrale Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft diskutieren: Wie stellen wir in Zukunft Rohstoffe nachhaltig her? Wofür setzen wir sie effizient ein? Wie nutzen wir diese Stoffe lange und im Sinne der Umwelt?“, stellt ARA-Vorstand Christoph Scharff die Kernthemen, die auch im Rahmen der dieswöchigen EU-Kreislaufwirtschaftskonferenz in Brüssel im Fokus stehen, vor.
Viele der aktuellen Fragen beantwortet die ARA federführend mit ihrem Schwerpunkt „ARA Circular Design“. Scharff: „Wir wollen mit diesem Leistungsbereich die Rezyklierbarkeit von Verpackungen optimieren – ‚Design for Recycling‘ – und gleichzeitig den Einsatz von Recyclingmaterial signifikant steigern – ‚Design from Recycling‘ – und das bei voller Funktionalität und Attraktivität der Verpackung. Das stärkt nicht nur die heimische Innovationskraft und den Wirtschaftsstandort Österreich – dieses Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft, ExpertInnen und KonsumentInnen sowie Produktion und Handel lässt uns die Ziele auf europäischer Ebene rascher und nachhaltiger erreichen als kurzfristig gedachte Zwangsmaßnahmen.“
Über die ARA
Seit 25 Jahren agiert die ARA als eine treibende Kraft der österreichischen Abfallwirtschaft. Ursprünglich ein Sammel- und Verwertungssystem, hat sie sich kontinuierlich zum Recyclingexperten, zum Innovationstreiber im Ressourcenmanagement und zum bevorzugten Servicepartner für maßgeschneiderte Entsorgungslösungen und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. Sie gilt damit heute als internationales Vorbild. Die ARA besteht aus der ARA AG und ihren Tochterunternehmen ARAplus GmbH, Austria Glas Recycling GmbH, DiGiDO GmbH und ERA GmbH.
Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist in Österreich Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen. Sie organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen flächendeckend in ganz Österreich. Die ARA steht im Eigentum heimischer Unternehmen und agiert als Non-Profit Unternehmen nicht gewinnorientiert. Für die Sammlung von Verpackungsabfällen aus Papier, Kunststoff, Metall und Glas stellt die ARA den Konsumentinnen und Konsumenten rd. 1,8 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung. Zusätzlich sind 1,6 Millionen Haushalte an die Sammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen. 2018 sammelten die österreichischen Haushalte 1,083 Millionen Tonnen Verpackungen und Altpapier.
ARA Altstoff Recycling Austria AG
Sandra Holzinger
Leitung Kommunikation
(01) 599 97 DW 326
sandra.holzinger@ara.at
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