Mahrer/Schwarz: Rot-Grün liefert statt tatsächlicher Präventionsarbeit in den Schulen wieder nur halbherzige Maßnahmen

VP fordert erneut flächendeckenden und verpflichtenden Anti-Gewalt-Präventionsunterricht

Wien (OTS) – „Enttäuscht“ zeigen sich ÖVP Wien Sicherheitssprecher Karl Mahrer und Bildungssprecherin Sabine Schwarz ob des heute präsentierten Pseudo-Präventionsprogramms von Bürgermeister Ludwig und der Grünen Spitzenkandidatin Birgit Hebein. „Der Inhalt ist leider offenbar aufgrund des sozialromantischen Einflusses der Wiener Grünen wieder ein großes Nichts nach dem Motto ‚Es kreiste der Berg und gebar eine Maus‘. Statt tatsächlicher Maßnahmen im Präventionsbereich ist dieses Programm neuerlich nur eine Aneinanderreihung halbherziger Maßnahmen und auch das soll nur in wenigen Schulen geschehen“, so Mahrer und Schwarz.

Zu diesem Programm gebe es bereits existierende Angebote der Polizei und des Bundeskriminalamts. „Die Präventionsprogramme des Bundeskriminalamtes erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Angebote sind darüber hinaus sehr niederschwellig und unkompliziert“, so Mahrer, der auf die nun umzusetzenden Maßnahmen der Taskforce gegen Gewaltdelikte hinweist. Die Bundesregierung habe mit dem von Staatssekretärin Karoline Edtstadler vorgestellten Programm „Under18“ bereits ein konkretes Programm präsentiert. „Statt dieses vielfach bereits erprobte Präventionsprogramm mit Hilfe der Polizei und damit ohne wesentliche Kosten umzusetzen, will man einfach den Fleckerlteppich an Präventionsversuchen in Wien ausbauen“, so Mahrer.

Für die Bildungssprecherin steht fest, dass von der Stadtregierung mehr kommen müsse als reine Absichtserklärungen in der Erarbeitung von Programmen, die es ohnehin bereits erfolgreich gibt. „Unsere Forderungen liegen schon lange auf dem Tisch. Verpflichtende Gewaltprävention an Schulen analog zur Verkehrserziehung ist das Ziel. Präventionsarbeit muss endlich an allen Wiener Schulen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend sein“, so Schwarz und weiter:
„Das präsentierte Papier ist es nicht wert ‚Programm‘ genannt zu werden. Inhalte fehlen komplett.“

Abschließend verweisen Mahrer und Schwarz Bürgermeister Ludwig darauf, dass die Lage an den Wiener Schulen dringenden Handlungsbedarf erfordert. Die Wiener Volkspartei hat im Rahmen ihrer Initiative [www.sichereswien.at]
(https://mitmachen.oevp-wien.at/fuer_ein_sicheres_wien/) bereits seit
einem Jahr konkrete Vorschläge erarbeitet, die Rot-Grün sofort umsetzen könnte. Mahrer abschließend: „Es kann und darf nicht weiter zugewartet werden. Die Probleme an den Wiener Schulen sind bekannt, ein weiteres Zuwarten ist gefährlich.“

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Michael Ulrich
Leitung Kommunikation
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