ÖIF-Prüfungen bieten höchste Sicherheitsstandards

Bezugnehmend auf den Beitrag der OÖN vom 13.03.2018: Gegenständlicher Betrugsfall wurde 2016 vom ÖIF zur Anzeige gebracht / Höchste Sicherheitsstandards bei ÖIF-Prüfungen

Wien (OTS) – Die heute in den Oberösterreichischen Nachrichten erschienene Meldung „Prüferin verkaufte positive Deutschtests“, in der der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) genannt wird, zeichnet ein falsches Bild der Sachlage: Der beschriebene Betrugsfall ist nicht tagesaktuell, sondern bezieht sich auf einen Fall, den der ÖIF 2016 aufgedeckt und zur Anzeige gebracht hat, nachdem in der Qualitätssicherung Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren. In weiterer Folge wurden über 1.000 Prüfungen, die in Zusammenhang mit der betreffenden, fallweisen Beschäftigen stehen, erneut ausgewertet, um weitere Fälle von Manipulation ausschließen zu können. Die hohen Sicherheitsstandards bei ÖIF-Prüfungen wurden folgend weiter verstärkt: So wurde unter anderem die Versiegelung aller Prüfungsunterlagen unmittelbar nach Abnahme der Prüfung eingeführt sowie eine zentrale Auswertung der Prüfungen standardisiert.

Einheitliche Standards bei ÖIF-Prüfungen

Der ÖIF als Fonds der Republik Österreich führt seit 2006 Deutschprüfungen durch. Die ÖIF-Prüfungsformate, die für die Sprachniveaus A1 bis B1 vorliegen, sowie die Durchführung der Prüfungen sind österreichweit einheitlich geregelt und unterliegen gesetzlich festgeschriebenen Qualitätskriterien: Strenge Identitätskontrollen vor Durchführung der Prüfung, die verpflichtende Anwesenheit von zwei Prüfer/innen, die Versiegelung abgenommener Prüfungen und zentrale Bewertung in Wien sowie die Unabhängigkeit durch externe Prüfer/innen, die der ÖIF stellt, dienen dazu, die Kenntnisse der Prüfungsteilnehmer/innen objektiv festzustellen, Missbrauch zu verhindern und für alle Deutschlerner/innen österreichweit dieselben transparenten Bedingungen zu schaffen. Über die Integrationsdatenbank ist der ÖIF mit Ämtern und Behörden verbunden. So kann der rasche und transparente Datenaustauch zu erzielten Prüfungsergebnissen und anderen erbrachten Integrationsleistungen gesichert werden. 2018 traten rund 40.000 Personen zu einer ÖIF-Prüfung an.

Österreichischer Integrationsfonds
Aleksandra Klepic
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