
Großer Rechenfehler der Bundes-ÖH – Hochschulvertretungen der Pädagogischen Hochschulen bekommen sechsstellige Summen nachgezahlt
Salzburg (OTS) – Mit der Einführung gemeinsamer Lehramtsstudien von Uni und PH mussten auch die Berechnungsschlüssel für die Verteilung der ÖH-Beiträge neu aufgestellt werden, schließlich sollen die ÖH-Beiträge auch wieder direkt den Studierenden vor Ort zu Gute kommen. Doch in dieser Umstellung ist der Bundes-ÖH ein großer Rechenfehler unterlaufen, sodass den Vertretungen an Universitäten zu viele Beiträge, den Vertretungen an Pädagogischen Hochschulen zu wenige Beiträge zugewiesen wurden.
„Jeder Student zahlt lokal seinen ÖH-Beitrag an der Hochschule ein und erwartet auch, vor Ort an der eigenen Hochschule dadurch Dienstleistungen, Angebote, Beratung und Benefits zu bekommen, indem der Beitrag auch fair an die Hochschulvertretungen weitergeleitet wird. Hier hat an manchen lokalen ÖH-Vertretungen an Pädagogischen Hochschulen scheinbar teilweise ein Viertel des Budgets gefehlt, wie nun aufgedeckt wurde“, meint Lena Christof, Wirtschaftsreferentin der Hochschulvertretung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg.
„Insgesamt sollen nun sechsstellige Summen nachgezahlt werden, die in den letzten Jahren falsch verteilt wurden und den lokalen ÖH-Vertretungen an Pädagogischen Hochschulen entgangen sind. Auch an der PH Salzburg wird es eine substanzielle Nachzahlung geben. Wir arbeiten nun an einem Plan, wie dieses zusätzliche Geld schnell und direkt unseren Studierenden wieder zu Gute kommen kann.“ meint Juliana Naglmayr, Vorsitzende der Hochschulvertretung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg, anschließend an einen Besprechungstermin im Wissenschaftsministerium.
Hochschulvertretung der Pädagogischen Hochschule Salzburg
Maximilian Wagner
2. stv. Vorsitzender
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