Grüne/Hebein: Aufklärung und Konsequenzen nach antisemitischem Akt

Wien (OTS) – Mit Sorge und Fassungslosigkeit reagiert die designierte Wiener Vize-Bürgermeisterin, Birgit Hebein, auf die Zerstörung von mehreren großformatigen Bildern von Holocaust-Überlebenden auf der Wiener Ringstraße: „Es ist erschreckend, dass es offenbar nicht möglich ist, eine Ausstellung über NS-Opfer im öffentlichen Raum zu platzieren. Die Vandalenakte und antisemitischen Beschmierungen zeugen von einem Klima, das uns alle zur Achtsamkeit und Solidarität verpflichtet. Dieser antisemitische Akt der Zerstörung muss aufgeklärt und gegen die Vandalen konsequent vorgegangen werden.“ Hebein begrüßt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die angekündigte Erhöhung der Polizeistreifendienste.

Die Foto-Ausstellung „Gegen das Vergessen“ mit Porträtfotos von Überlebenden der NS-Verfolgung des deutsch-italienischen Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano steht noch bis Ende Mai auf der Ringstraße vor dem Heldenplatz.

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