Österreichische Vorgesetzte sind feedbackfaul

Randstad Workmonitor Q1 2019

Wien (OTS) – Nur zwei Drittel der heimischen Arbeitnehmer erhalten konstruktives Feedback von ihrem Vorgesetzten obwohl es noch nie so einfach war. In Zeiten der unbegrenzten Möglichkeiten der Digitalisierung ist sogar Feedback in Echtzeit möglich.

Die Arbeitswelt hat sich stark verändert, so auch die Feedbackkultur. Der Randstad Workmonitor hat 400 Österreicherinnen und Österreicher befragt, wie und wie oft sie Leistungsbewertungen und Feedback beim eigenen Arbeitgeber erhalten. Zudem wurde überprüft, wie fit Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Österreich beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) sind.

62% der Österreicher erhalten eine Leistungsbewertung, 66%
Feedback vom Vorgesetzten

KPIs und Schlagzahlen werden zur Steuerung und Bewertung der Mitarbeiter immer häufiger eingesetzt. Auch in Österreich erhalten inzwischen 62% der Arbeitnehmer eine Leistungsbewertung – auch wenn man damit international noch im unteren Drittel und hinter den Nachbarn aus der Schweiz (73%) und Deutschland (71%) liegt. In anderen Ländern ist eine Leistungsbewertung inzwischen die Norm, so z.B. in den Niederlanden (93%).

Ähnlich verhält es sich mit Feedback vom direkten Vorgesetzten:
Nur zwei Drittel der Arbeitnehmer in Österreich erhalten überhaupt konstruktives Feedback vom Vorgesetzten, womit Österreich erneut im unteren Drittel liegt.

Moderne Feedback-Ansätze in Österreich noch unbeliebt

Schaut man sich moderne Feedback-Ansätze an, so landet Österreich durchwegs auf den letzten zwei Plätzen. Feedback von Mitarbeiter zu Mitarbeiter (47%) ist in heimischen Unternehmen genauso in der Unterzahl wie Feedback vom Vorgesetzten außerhalb der regulären Leistungsbeurteilungen (40%). Weltweites Schlusslicht ist man bei der Nutzung von Feedback in Echtzeit (z.B. mithilfe einer mobilen App oder über E-Mail-Benachrichtigungen): Derartige Methoden werden nur in 26% der österreichischen Unternehmen genutzt.

Mäßig vorbereitet auf das Thema KI

Wenn es um den Bereich der künstlichen Intelligenz (z.B. maschinelles Lernen) geht, wird hier in der Regel von einem der großen Treiber der Digitalisierung gesprochen. Trotzdem investieren nur 34% der heimischen Unternehmen in technologische Entwicklungen in diesem Bereich. Auch die Mitarbeiter werden nur in 31% der Fälle auf dieses Thema vorbereitet – in beiden Fällen liegt Österreich weltweit auf dem vorletzten Platz. Einziger Wermutstropfen: Der internationale Schnitt ist mit 42% bzw. 47% generell nicht sehr hoch.

Die vollständigen Ergebnisse der Befragung finden Sie im aktuellen [Randstad Workmonitor]
(https://www.ots.at/redirect/RandstadWorkmonitor).

Über den Randstad Workmonitor

Der Randstad Workmonitor wurde 2003 ins Leben gerufen und deckt derzeit 33 Länder ab. Der Randstad Workmonitor wird vierteljährlich veröffentlicht, um sowohl globale als auch lokale Trends der Arbeitsmobilität regelmäßig abzubilden. 2014 wurde der Randstad Workmonitor auch in Österreich eingeführt.

Diese quantitative Studie wird über einen Online-Fragebogen durchgeführt. Befragt werden Personen im Alter von 18-65 Jahren, die mindestens 24 Stunden pro Woche einer bezahlten Erwerbstätigkeit nachgehen (keine selbständig Erwerbstätigen). Die minimale Stichprobengröße liegt bei 400 Befragungen pro Land und wird von Survey Sampling International (SSI) durchgeführt. Die Erhebung für das 1. Quartal 2019 hat vom 30. Jänner bis 15. Februar 2019 stattgefunden.

Über Randstad

Randstad ist der Weltmarktführer im Bereich HR-Dienstleistungen. Wir unterstützen Menschen und Unternehmen dabei, ihr wahres Potential zu entfalten. Wir erreichen dies, indem wir moderne Technologien mit der Leidenschaft unserer Mitarbeiter kombinieren. Wir nennen diesen Ansatz Human Forward. Unsere Dienstleistungen reichen von Zeitarbeit über Personalvermittlung bis hin zu Professional Services, Inhouse Services und HR-Lösungen wie z.B. Recruitment Process Outsourcing, Managed Services Programme und Outplacement. Randstad ist in 38 Ländern aktiv und hat in den meisten dieser Märkte eine Top-3-Position. 2018 hatte Randstad im Durchschnitt weltweit 38.820 Mitarbeiter an 4.826 Standorten. 2018 hat Randstad einen Gewinn von 23,8 Milliarden Euro erwirtschaftet und ist seit November 2018 weltweiter Branchenführer. Randstad wurde 1960 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Diemen in den Niederlanden. Randstad N.V. ist an der NYSE Euronext Amsterdam gelistet. Für mehr Informationen besuchen Sie www.randstad.com oder www.randstad.at.

Randstad Austria GmbH
Dr. Ulla Havas
Director Marketing & Communications
Tel.: +43 1 524 55 01 72
ulla.havas@randstad.at
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