Leichtfried/Kucher: Zerschlagung der Krankenkassen bringt viel Geld für türkis-blaue Berater, Agenturen und Freunde

Wien (OTS/SK) – „Versprochen wurde von Kurz und Strache eine Patientenmilliarde. Die gibt es nur in dem Sinn, dass die Versicherten diese Milliarde zahlen müssen. Täglich kommen Hiobs-Botschaften, was die Zerschlagung der Krankenversicherung die Patientinnen und Patienten kostet. Wir sind gespannt, was da noch alles kommt“, so der stv. SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried und SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher. Bis jetzt gibt es nur 48 neue Posten, die 7,2 Millionen Euro kosten. Und seit kurzem ist bekannt, dass zehn Millionen Euro für Berater ausgegeben werden, wo etwa allein das Logo 400.000 Euro kostet und der Change Prozess 500.000 Euro. ****

Mit dem türkis-blauen Kurs, der vor dem Regierungscrash eingeschlagen wurde, bekommen die PatientInnen in Zukunft weniger von ihren Krankenkassen bezahlt und müssen mehr aus ihrer privaten Tasche zahlen. „In Zukunft wird es Bankomatkarte statt e-Card heißen“, so Kucher zu den Auswirkungen der schwarzen-blauen Zerschlagung unseres Sozialversicherungssystems. Auch Leichtfried betont: „Die Wählerinnen und Wähler sollen wissen: Türkis-Blau geht es nur um ‚raus mit den ArbeitnehmerInnen aus den Kassen‘ und darum, die Beiträge der Versicherten in den Rachen der türkis-blauen Freunde, Berater, und Agenturen zu stecken.“

Die SPÖ steht für eine „Erste Klasse Medizin für Alle“, egal ob ArbeitnehmerInnen, BeamtInnen oder Bauern. Die Leistungen aus der Krankenversicherung müssen für alle gleich sein, jede und jeder muss Zugang zur besten Versorgung haben, ohne Leistungseinschränkungen oder Selbstbehalte, stellen die SPÖ-Abgeordneten klar. (Schluss) sl/ls

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